Ich rechne grade für meine übernächste Woche anstehende Physik-GFS über Schwingungserzeugung, in der ich auch das RC-Glied einführe, die astabile Beschaltung des NE555 durch. Soweit kein Problem, doch wenn der zeitgebende Kondensator aufgeladen wird, hat er ja schon eine Vorladung in Höhe von 1/3Vcc (die untere Schaltschwelle der internen Komparatoren). Ich schreibe hier mal meine Berechnungen ab, ich habe mal
C=10µF
R1 = R2 = 10kOhm.
Vcc = 10V
als Bauteilwerte angenommen.
Entladen:
Q(t) = Q
0 x e^(-t/RC)
Q(t) = 66µC x e^(-t/0,1)
dann habe ich mit meinem GTR ausgrechnet wie lange es dauert bis 33µC erreicht sind (dann hat der Kondensator sich auf 1/3Vcc entladen), Ergebnis war 0,069s, was sich mit der allgemeinen Formel (0,69 x R x C) deckt.
Laden:
Hier war ich mir nicht ganz sicher. Ich habe mir die Herleitung und Ergebnisse der Lade- und Entladeformeln aus einem dicken Schinken aus der Schulbibliothek abgeschrieben, als Ergebnis stehen zwei Formeln mit der man den Strom zu einer gegebenen Zeit ausrechnen kann, die aus folgender Gleichung hergeleitet wurden:
Q(t) = C x U - B x e^(-t/RC) , B = C x U = Konstant
C ist klar, aber U kann ja sowohl die Ladeschlussspannung als auch die Spannung am Kondensator sein. Ich hab dann einfach ein bisschen rumprobiert, als ich dann für C x U die Maximalladung (10µF x 10V) und für B (10µF x 6,66V) eingesetzt hab, also die Ladung die bei 10V noch hineingehen würde, kam was recht plausibel aussehendes heraus:
Jetzt meine Frage: Stimmt das so? Und wenn ja (oder auch nein), warum?
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[EDIT] Bild neu hochgeladen, richtig platziert, Satzbau verbessert
[edit2] habs grade noch vollends fertig gerechnet, t=0,138 für Q=66,6µC, deckt sich auch mit der angegebenen Formel.
[ Diese Nachricht wurde geändert von: Racingsascha am 10 Feb 2008 17:21 ]
[ Diese Nachricht wurde geändert von: Racingsascha am 10 Feb 2008 17:31 ]