Nur mal als Denkanstoss:
Ich habe früher mit Electron Capture Detektoren gearbeitet, bei denen eine briefmarkengrosse Titanfolie mit 250mCi bzw. ca. 9GBq Tritium beschichtet war.
Der daraus erhaltene Strom betrug allenfalls ein paar Dutzend Nanoampere.
Selbst wenn man durch irgendwelche konstruktiven Massnahmen dafür sorgt, dass nicht der grösste Teil der kinetischen Energie der 19keV-Elektronen in Wärme verwandelt wird, sondern z.B. Sekundärelektronen auslöst, reicht das wohl kaum zum Betrieb eines Rechners aus.
Die genannten 250mCi entsprechen übrigens schon einer enormen Radioaktivität ! Immerhin sind das 9,25*10
9 Zerfälle pro Sekunde.
Daß nach Ende der Lebensdauer kein radioaktiver Abfall entsteht, ist auch ein Märchen. Kurz zuvor hat die Batterie ja angeblich noch funktioniert.
Die Halbwertszeit des T beträgt rund 12 Jahre und so sind nach Adam Riese nach 36 Jahren noch 1/ 2
3 =1/8 der ursprünglichen Menge vorhanden.
Zur speziellen Tritium-Problematik siehe auch z.B:
http://www.gfstrahlenschutz.de/docs/freig.pdf
http://www.gischem.de/download/02_4-00000000101-000000_1_1_1.PDF
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