Hallo Leute nah und fern..!
Ganze 4 Stunden habe ich mich letzte Nacht mit der Platine EPW 341 beschäftigt.
Ich habe den ganzen Teil durchgemessen, der zum Restfeuchte-Sensor gehört - alles.
Dabei habe ich einen stilistischen Schaltplan erstellt und mir die Logik einmal angesehen.
Mir fiel auf, daß - unabhängig vom RF-Sensor-Eingangssignal - der Spannungswert am Schmitt-Trigger-Eingang immer +0,74 V betrug. Dadurch lieferte der Schmitti immer ein HIGH-Signal an der CPU (bzw. µC), da es ein invertierender Schmitt-Trigger ist.
Das kam mir komisch vor.
Nun habe ich einfach mal eine Leiterbahn getrennt und an die Schmitt-Trigger-Seite eine Überbrückung an +5V gelötet.
Dadurch liefert der Schmitt-Trigger jetzt ein LOW-Signal an den Professor. Der RF-Sensor-Aufbereitungsteil ist also praktisch überbrückt und gaukelt dem Schmitt-Trigger eine sehr feuchte Wäsche vor.
Und was soll ich Euch sagen: Der Test-Durchlauf (so wie von Gilb beschrieben) zeigt "ok".
Und jetzt wurde unsere Lebensqualität deutlich erhöht:
Dadurch daß der Trockner "denkt" die Wäsche ist feucht, müssen wir nicht mehr alle 10 Min. zum Trockner rennen, sondern stellen uns eine Uhr auf 2 Std. (oder so) und der Trockner läuft und läuft und läuft...
Nun noch eine kleine Schaltuhr daran, so daß nach der eingestellten Zeit die +5V-Brücke durch ein GND-Signal ersetzt wird und schon leitet der Trockner ab dem Moment die bekannte 10-Minuten-Endphase ein.
Das ist zwar nicht Sinn der Original-Schaltung, aber für's Erste funktionierts schonmal.
Wenn ich dann die Zeit habe, tausche ich den OpAmp (TL082) aus, der nach meinen Messungen defekt zu sein scheint.
Mit Glück ist der Fehler dann behoben (weitere IC's sind nicht in die RF-Messung involviert).
Das würde mich dann so ca. 65 Cent und ein wenig Lötzinn plus etwas Zeit kosten.
Für den Fall, daß jemand meine Ausführungen/Lötaktionen nachvollziehen möchte, habe ich hier zwei beschriftete Bilder von der Platine angeheftet.
Nicht über die grauen "Würste" zwischen den LEDs wundern: Ich habe von Anfang an die LEDs ausgetauscht, so daß jetzt "Behälter leeren" rot blinkt, "Ein" grün leuchtet, "Heißluft" orange, "Kaltluft" blau und "Knitterschutz" gelb leuchtet.
So kann man die Zustände auf einen Blick - sozusagen "im Augenwinkel" aus der Ferne erkennen. Und die "Würste" machen eine klare Trennung zwischen den LEDs.
So das war's erstmal. Vielen Dank für Eure bisherige Mithilfe!
An den Gilb hätte ich noch folgende Bitte:
Könntest Du mir noch weitere Test-Modus-Einstellungen verraten? Das hilft beim Check ungemein... Danke!
Schöne Grüße aus Hamburg -
Nico : o )
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Die drei größten Feinde eines Programmierers:
Tageslicht, Frischluft und das unerträgliche Gebrüll der Vögel...