Was bewirkt ein MOSFET ?

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Autor
Was bewirkt ein MOSFET ?
Suche nach: mosfet (3489)

    







BID = 28999

FatalError

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Beiträge: 498
Wohnort: Berga /Elster
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Ma ne dumme Frage, aber was genau macht ein MOSFET eigentlich?
Er wird ja öffters in Stromversorgungsteilen eingesetzt, aber was macht er da?

BID = 29010

dos6510

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Beiträge: 357
Wohnort: Raum Stuttgart

 

  

http://galway.informatik.uni-kl.de/.....2.pdf

DoS

BID = 29046

Kaira B

Schreibmaschine



Beiträge: 1570
Wohnort: Dresden

Hallo FatalError!
dos6510 hat Dir nen duften Link gegeben, aber vielleicht ist Dir das zu anstrengend.
Wills mal simpel versuchen.
Ein MOSFET hat drei "Beine".
Zwei davon kannst Du in Reihe mit dem Verbraucher schalten
(Drain und Suorce) und am Gate kannst Du bestimmen was er
machen soll.
An und Aus,dann isses ein Schalter oder
halb An oder halb Aus(was das gleiche zu seien scheint)
dann geht das Ding als steuerbarer Widerstand in der Schaltung ein. Der Witz beim MOSFET ist die (FAST)leistungslose Steuerung im Gegensatz zum Transistor, der das
gleiche macht (in Reihe Kolektor und Emitter) wenn Du die Basis manipulierst (mit Strom fütterst)als Schalter oder regelbarer Widerstand arbeitet.
Hängste also ne Glühlampe zwischen die "Arbeitsbeine"
kannste sie an und aus machen oder hell und dunkel.
Je nach Gatespannung oder Basisstrom.
Noch Fragen???
Ach so: Im Netzteil z.B. kann es ein regelbarer Widerstand sein der überschüssige Spannung als Wärme vernichtet, damit
Du am Ausgang nur die geforderte Spannung zu Verfügung hast
egal ob das Teil Leerlauf hat oder Volllast.
Damit hast Du eine konstannte Spannung am Ausgang. Die Eingangsspannung darf wie ein Lämmerschwanz auf und ab wackeln(natürlich nie kleiner als die Nutzspannung plus ein paar Volt sicherheit welche das Regelsystem braucht).

Hatte ich Deine Frage richtig verstanden???

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Kaira B am 19 Aug 2003 23:23 ]

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Kaira B am 19 Aug 2003 23:27 ]

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Kaira B am 19 Aug 2003 23:29 ]

BID = 29052

FatalError

Stammposter



Beiträge: 498
Wohnort: Berga /Elster
ICQ Status  

Erstmal Danke dos6510, das Blatt ist echt interessant auch was andere Transis angeht.

@Kaira B
Ja, du hast meine Frage richtig verstanden, und das wegen dem Netzteil is so wichtig, weil dieses Bauteil(eigentlich sinds zwei Gleiche) in meiner Endstufe durchgeschmort ist.
Wie du schon erwähnt hattest wurden diese Teile auch im Leerlauf warm und bei Belastung dann richtig heiß, bald heißer als die eigentlichen Verstärkertransistoren.
Kennst du, oder vielleicht jemand Anderes eine Schaltung, wie man damit Spannungen "begleichen" kann?
Ich würde es mir gern ersparen die beiden Teile neu wieder zu kaufen und deswegen die Anatomie für soetwas genauer studieren.
Oder kann man die Tele bei guter Eingangspannung sogar überbrücken/weglassen?

MFG
FatalError

BID = 29094

Kaira B

Schreibmaschine



Beiträge: 1570
Wohnort: Dresden

OjeOje...
Was drinnen is gehört auch rein,meistens jedenfalls, so hat sich das der Entwickler nun mal gedacht. Und wenn man alle
defekten Bauteile austauscht geht auch jedes Gerät wieder.
Wenn was wärmer wird als normal dann ists ein oder mehrere
Fehler und die müssen beseitigt werden.
So isses nun mal.

BID = 29096

FatalError

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Beiträge: 498
Wohnort: Berga /Elster
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Ok Ok, ich lass es!
Na dann mal ab zum nächsten Conrad...

BID = 29103

Goetz

Schreibmaschine

Beiträge: 1971
Wohnort: Dresden
Zur Homepage von Goetz

Mosfets im Netzteil ??

Schaltnetzteil ?? dann sind es wohl Power-Mosfets . . .

BID = 29136

Mr.Ed

Moderator



Beiträge: 36336
Wohnort: Recklinghausen

Oder um das ganze ganz ganz kurz zu fassen:

Einen FET kann man sich so ähnlich vorstellen wie eine Röhre ohne Heizung



_________________
-=MR.ED=-

Anfragen bitte ins Forum, nicht per PM, Mail ICQ o.ä. So haben alle was davon und alle können helfen. Entsprechende Anfragen werden ignoriert.
Für Schäden und Folgeschäden an Geräten und/oder Personen übernehme ich keine Haftung.
Die Sicherheits- sowie die VDE Vorschriften sind zu beachten, im Zweifelsfalle grundsätzlich einen Fachmann fragen bzw. die Arbeiten von einer Fachfirma ausführen lassen.

BID = 29161

Kaira B

Schreibmaschine



Beiträge: 1570
Wohnort: Dresden

Nur nicht so dick (stimmt auch nicht immer)
(Graphitkathoden heizt man mit Eierbrikett)
[Dieser Beitrag ist ohne jede Bedeutung]

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Kaira B am 20 Aug 2003 21:19 ]

BID = 29179

.

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Beiträge: 215
Wohnort: Auf der Alm

Wonach schmeckt Mosfet eigentlich ?
Mehr nach Moos oder mehr nach Fett

BID = 121604

MinceR

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Beiträge: 277

also ich hab nu auch mal ne frage:
habe komischerweise in meiner ausbildung nix über mosfets gehört.

so mit dem klugen pdf hab ich nu folgendes herausgefunden:
(ich fasse das mal kurz zusammen und ihr sagt mir ob ich richtig liege ok? )

wenn ich einen schalter brauche nehm ich nen selbstsperrenden mosfet.
der widerstand von D->S wird über die spannung an G->S geregelt.
ein selbstsperrender n-mosfet muss damit er leitet eine spannung von xx Volt von G nach S angelegt werden.
bei einem p-mosfest von S nach G.
somit würde ich im weitesten sinne einen n mit nem normalen npn und nen p mit nem pnp transistro vergleichen. RRRrrrrichtig?


so, aber das heisst wenn ich mit nem 0815 selbstsperrenden n mosfet nen schalter bauen möchte und auf einmal ein riesiger strom geschaltet werden muss muss ich auch ne dementsprächen hohe spannung anlegen.(klar muss ich überprüfen ob er den strom überhaupt aushält...)
heisst wenn ich mit meinem µC via mosfet etwas schalten will muss ich mir den passenden mosfet ausm netz suchen um sicherzugehen das bei den 5V von meiner digitalen schaltung Der widerstand von D - S ganz doll wenig ist?
will ja das da keine leistung abfällt sondern ein schalter ist.

gibts denn da irgendwelche vorteile zwischen transistor und mosfet wenn es sich nur um einen schalter handelt? wenn ich nen hohen strom schalten will, wo bin ich dann besser mit bedient?
frage das weil im modellbau werden bei den (mit PWM arbeitenden)fahrtenreglern nur mosfets genommen. WARUM?


Bin für jede antwort dankbar.

MfG MinceR

BID = 121634

tuxman

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Beiträge: 23
Zur Homepage von tuxman

Hallo ihrs, der MOSFET ist mittlerweile der wichtigste unter den Transistoren (in jedem uC, CMOS [complemtary MOS], CPU usw.)!!

Wen es interessiert:

Funktion der Leitung:

Mal am beispiel eines n-Kanal. Das Drain und Source Gebiet sind n dotiert, der Rest (unterm gate, Substrat genannt) ist p dotiert. Wenn man jetzt an das Gate eine positive Spannung anlegt erhöht sich die Ladung auf dem Gate, die nach dem Influenzgesetz eine gegensätziche Ladung im Substat bewirkt, da zwischen Metallelektrode und p Gebiet ein "Kondensator" ist. Dieses Potentialgefälle bewirkt ein elektrisches Feld und verdrängt die Majoritäten (Löcher) ins Substrat. Je weiter man die Spannung erhöht, um so mehr verarmt die Grenzschicht am Gate weiter mit Löchern. Wenn weniger Majoritäten als Minoritäten (Elektronen) in diesem Gebiet vorhanden sind spricht man von einer Inversion (p dotiertes Silizium wird zum n Halbleiter) und zwichen Drain und Source entsteht ein Elektronen-leitender-Kanal! Diese nötige Spannung nennt man Schwellspannung.

Beim selbstleitenden Transistor ist dieser Kanal bereits ohne angelegte Spannung vorhanden!

bei nem p-Kanal ändert sich das dementsprechend

Bild eingefügt

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somit würde ich im weitesten sinne einen n mit nem normalen npn und nen p mit nem pnp transistro vergleichen. RRRrrrrichtig?
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so kann man das sehen


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so, aber das heisst wenn ich mit nem 0815 selbstsperrenden n mosfet nen schalter bauen möchte und auf einmal ein riesiger strom geschaltet werden muss muss ich auch ne dementsprächen hohe spannung anlegen.
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Nein, sobald die Schwellspannung erreicht ist Schaltet der Transistor durch und der ganze Strom (den er aushält) darf von Source zum Drain "fließen" (habe mir gerade überlegt das das wohl beim bipolaren genauso ist [siehe thread Transe])

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gibts denn da irgendwelche vorteile zwischen transistor und mosfet wenn es sich nur um einen schalter handelt? wenn ich nen hohen strom schalten will, wo bin ich dann besser mit bedient?
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Der MOSFET ist ein Transistor!!!
Beim Schalterbetrieb wird es keine Vorteile geben, aber einen Unterschied: der MOSFET ist Spannungsgesteuert und der Bipolartransistor Stromgeseuert (wenn man keinen Basisstrom liefert geht da nix!)

Habe mir jetzt sehr viel Mühe gegeben das darzulegen, hoffe es ist verständlich!!

Na denne MfG tux




BID = 121736

MinceR

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Beiträge: 277

danke für die erklärung.

ja das mosfet ein transistor ist weiss ich auch - mos = ka fet= feld effekt transistor.
meinte mit transistor einen bipolaren, quasi npn.

kannst du mir vielleicht noch nen 0815 selbstsperrend n mosfet nennen damit ich mal nach nem datenblatt suchen kann?


MfG MinceR

BID = 121843

MinceR

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Beiträge: 277

ich hab irgendwo mal gehört das der strom nicht nur von D nach S sondern auch von S nach drain fliessen kann? stimmt das?

BID = 121951

tuxman

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Beiträge: 23
Zur Homepage von tuxman

Hallo,

Einen konkreten kann ich dir leider nicht nennen, aber hab in den Conrad geschaut und die Transistoren der BUZ Reihe (PowerMOSFET) und BSS Reihe scheinen 0815 zu sein.
Wenn du im Datenblatt das Wort "enhancement" ließt, dann ist das ein selbstsperrender! (Gegenteil wäre "depletion")

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ich hab irgendwo mal gehört das der strom nicht nur von D nach S sondern auch von S nach drain fliessen kann? stimmt das?
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das unterscheidet ja den n-kanal (Elektronen fließen von Source zu Drain) vom p-Kanal (da fließen Löcher von S nach D: gemessener Stromfluß von D nach S!)

MfG tux


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