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NYM-J auf den Rohboden verlegen?? Suche nach: nym (2998) |
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BID = 381200
Mecke Gesprächig
  
Beiträge: 152
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Moin,
was sagt ihr dazu? Ein Bekannter (Ist übrigens selber Meister im Elektrohandwerk) baut gerade sein Haus und macht logischerweise sein E-Installation selber.
Er will jetzt das NYM-J ohne irgend ein Schutzrohr auf den Rohfussboden verlegen und dann in die Wand springen.
Seine Meinung ist: Auf der Leitung komme ja noch diese Dämmmatte und dann Fußbodenheizung (Wasser) und dann erst Estrich.
Ich hab schon mal in die VDE gesehen aber nichts eindeutiges gefunden(oder ich bin zu blöd zu suchen). Gehalten hab ich es immer, das wenn ich über den Boden musste ein Kuglatt benutzt habe, als Schutzrohr.
Gibt es dafür eine eindeutige Verlegerichtlinie die das erlaubt oder verbietet?
Schau
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Demokratie kann nur der ausleben, der das Geld hat. |
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BID = 381212
Topf_Gun Schreibmaschine
    
Beiträge: 1236
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Unschön aber IMHO zulässig.
Verlegart A und erhöhte Umgebungstemperatur.
Nicht wechsel/erweiterbar.
Es ist nur nicht zulassig die Leitung ungeschützt in Stampfbeton zu verlegen.
GRuß Topf_Gun
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BID = 381238
Lightyear Inventar
     
Beiträge: 7909 Wohnort: Nürnberg
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NYM darf direkt im Beton verlegt werden, wenn der Beton keinem Schütt-, Rüttel-, oder Stampfprozess unterzogen wird.
Es ist grundsätzlich zulässig, das NYM unter der Isolierung eines Estriches zu verlegen.
Das große ABER:
Anscheinend ist sich Dein Bekannter nicht darüber im Klaren, welche mechanische Belastungen während der Bauphase auf die Leitungen wirkt.
Wenn es glimpflich verläuft, dann wird nur die Isolierung soweit verformt, dass es "nur" optisch unschön aussieht. Viel wahrscheinlicher dagegen ist es, das eine oder mehrere der Leitungen ernsthaft beschädigt wird / werden.
Ob es dann kostengünstiger war, auf das Schutzrohr zu verzichten, wird Dein Bekannter dann schon sehen...
Es gibt anscheinend noch immer genug Menschen, die sich keinerlei Gedanken über Ihr Tun machen und damit erstaunlich lange durchkommen.
Du schrobst, Dein Belannter sei "Meister im Elektrohandwerk". Hast Du näheren Einblick, was da so seine Tätigkeitsschwerpunkte sind..? Rohbauinstallation jedenfalls anscheinend nicht
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Gruß aus Nürnberg,
Lightyear
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Alle Tipps ohne jegliche Gewähr, die Einhaltung aller Vorschriften obliegt dem Ausführenden!
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BID = 381241
sam2 Urgestein
     
Beiträge: 35321 Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)
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Vorsicht:
Generell ist jede Leitung jederzeit ausreichend gegen mechanische Beschädigung zu schützen.
Hier wäre zu überlegen, ob nicht allein durch die Nachfolgegewerke mit einer derartigen Gefahr zu rechnen ist. In der Praxis dürfte dies so gut wie immer der Fall sein. Daher sind zusätzliche Schutzmaßnahmen (wie z.B. Rohre) doch erforderlich!
Edit:
Diesmal war der Osten schneller.
[ Diese Nachricht wurde geändert von: sam2 am 27 Okt 2006 21:57 ]
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BID = 381303
Lightyear Inventar
     
Beiträge: 7909 Wohnort: Nürnberg
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Zitat :
sam2 hat am 27 Okt 2006 21:56 geschrieben :
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Diesmal war der Osten schneller.
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Ich geb' Dir gleich Osten
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Gruß aus Nürnberg,
Lightyear
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BID = 381331
shark1 Inventar
     
Beiträge: 4878 Wohnort: DACH
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Also ich würde sowieso Aderleitungen in Rohr verlegen, es gibt schon fertig eingezogene Aderleiungen im Rohr, kann man verlegen wie NYM und man kann später wieder was nachziehen!
Shark1
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Meine Meinung muss nicht einschlägigen Normen (ÖVE, VDE, CENELEC,... ) entsprechen!! Ich schließe jede Haftung für Schäden aller Art aus!!
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BID = 381333
ego Inventar
     
Beiträge: 3091 Wohnort: Köln
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Bei dieser vorgehensweise sollte wenigstens im bereich der Türen Kuglatt drüber, am besten auf der ganzen Stecke!
Wenn dein bekannter die meisten arbeiten selber ausführt kann er natürlich wesentlich mehr einfluß auf den ablauf nehmen.
Wenn die Leitungen zwar auf dem boden, aber an den wände fest genagelt werden reduziert sich das risiko deutlich! Zusätzlich sollte dann die verlegung unmittelbar vor dem Putz erfolgen.
Danach ist die Leitung schon von diesem geschützt.(Mehr oder weniger!)
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BID = 381345
Topf_Gun Schreibmaschine
    
Beiträge: 1236
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Etwas nichtelektrisch ist dabei auch zu beachten!
Die Kante zwischen Fußboden und Wand (Oberkante Dämmung) muß VOLLKOMMEN dicht sein, sonst läuft der Fließestrich unter die Dämmung und diese schwimmt auf.
(Totalschaden des Fußbodens, alles bis auf Rohfußboden raus)
Seine Kabelführung kann da ein Problem darstellen.
GRuß Topf_Gun
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BID = 381347
ego Inventar
     
Beiträge: 3091 Wohnort: Köln
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Ja, und noch was ist zu beachten: Kabel und Leitungen können beim einbringen des Gussasphalts verbrennen!
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BID = 381416
Mecke Gesprächig
  
Beiträge: 152
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Moin,
danke für eure Antworten. Natürlich ist er nicht im reinen Handwerk tätig sonder in der Industrie (Maschinen instandsetzen), jedoch ich bin im Handwerk tätig und habe genügend Bau Erfahrung. Leider ist er so gestrickt das er halt nur das glaubt was er schwarz auf weiss nachlesen kann. Mit den Beschädigung in der Bauphase und so weiter, was hier so als Tipps kamm, hab ich ihn in ähnlicher Weise auch schon versucht nahe zu bringen, jedoch ohne Erfolg. Er ist halt der King und meinte nur, da könne nicht passieren weil er ja aufpasst und das wäre sowie so seine Sache wie er das macht.
Ich dachte nur das es vielleicht einen Passus dazu in den VDE gibt, den ich übersehen habe, um ihn doch noch auf den rechten Weg zu bringen.
Also nochmals Danke.
Schau
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