Ausrüstung für Einsteiger

Im Unterforum Grundlagen - Beschreibung: Grundlagen und Fragen für Einsteiger in der Elektronik

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Autor
Ausrüstung für Einsteiger

    










BID = 363709

fussballfan

Aus Forum ausgetreten
 

  


Salut,


möchte als neuling zuerst einmal allen ganz herzlich hallo sagen. ich mache derzeit ein Vorpraktikum für Maschinenbau und bin dadurch auch ein wenig mit Elektronik in Berührung gekommen. Da ich es schon immer mal vorhatte, und jetzt die Muße dazu habe, möchte ich selbst ins "Elektronik-Basteln" einsteigen. Seit einigen Tagen suche ich mir schon zusammen, was ich brauche, bin aber immer noch sehr unsicher.
Deshalb bitte ich euch meine Liste zu bestätigen bzw. zu erweitern.
Die Verständnisgrundlagen kann man sich im Internet durchlesen und die ersten Anleitungen
findet man ja auch, wobei ich eh bei Adam und Eva werde anfangen müssen.

Es geht vor allem um die "Hardware", was benötige ich um praktisch etwas zu tun.
Auf meiner Liste steht:

- Lötkolben, zwischen 15-30 Volt

- Lötdraht, mit Flussmittel

- Seitenschneider

- Flach- oder Spitzzange

- Multimeter

- Platine, nehme ich hier Lötpunktraster oder Lötstreifenraster?

- Kupferdraht

- Spannungsversorgung, mein größtes Fragezeichen!! was bietet sich hier an, Batterie, Akku,
Computernetzteil, einen Trafo meiner Modellbahn... oder was gibt es?

- dann benötige ich ja auch led's, lämpchen, kondesatoren, widerstände usw. was meint ihr?
soll ich mir einmal eine große menge bestellen? oder ist es intelligenter, jeweils auf die nächste schaltung hinzukaufen? was empfehlt ihr mir für den Anfang? was sollte man haben?


Jede Menge Fragen, und ich hoffe ihr schlagt mich nicht allzu heftig mit dem SuFu-Hammer.

Vielen Dank für alle Antworten

fussballfan

BID = 363712

Jornbyte

Moderator



Beiträge: 6299

 

  

In deiner Reihenfolge:

Lötkolben, zwischen 15-30 Watt (230Volt)
Lötdraht, mit Flussmittel 0,5 und 1mm
Seitenschneider, Flachzange .. bla bla
Multimeter, wenn möglich, nicht für 5 Euro
Platine, Lötpunktraster
Kupferdraht, entweder Isoliert mit Lack oder Plaste in verschieden Größen (Querschnitt)
Noch paar Schraubendreher und .. bla bla
für Löscher eventuell nen Dremel (oder Proxxon) mit Ständer


_________________
mfg Jornbyte

Es handelt sich bei dem Tipp nicht um eine Rechtsverbindliche Auskunft und
wer Tippfehler findet, kann sie behalten.








BID = 363714

nabruxas

Monitorspezialist



Beiträge: 8823
Wohnort: Alpenrepublik

Alles ist immer eine Frage des Budgets!

Einen Lötkolben würde ich persönlich NICHT kaufen!
Ich würde mir eine Lötstation anschaffen, denn die ist galvanisch getrennt.
Wahlweise Ersa oder Weller, wobei ich persönlich auf Weller stehe. Diese ist zugegeben teurer als ein Lötkloben, aber eine Anschaffung für sehr viele Jahre. Eine meiner ist deutlich mehr als 20 Jahre alt und immer noch gut.
Ersatzteile falls notwendig - kein Problem.

Im Elektroniklot ist das Notwendige Flußmittel enthalten, es sei denn Du nimmst ein (sehr teures SMD Zinn), doch das brauchst Du am Anfang mit Sicherheit nicht.

Auch beim Handwerkzeug spare nicht am falschen Fleck!
Zangen, Pinzetten, und Schraubendreher gibt es von Erem, bzw. Bernstein auch C&K ist gut. Auch die sind teuer aber das einzige was Dir damit passieren kann ist das Du etwas verlierst oder geklaut wird. Das Zeugs ist fast unverwüstlich!
Meiner Meinung nach unverzichtbar ist ein guter Schraubstock.
Hier wiederum der "Spannfix" bzw. "Spannfix Vario" von
Bernstein. Einen Bestückungsrahmen würde ich jedoch nicht kaufen, meiner liegt ca. 20 Jahre unbenutzt herum.
Spätestens bei Steckermontagen wirst Du das Teil zu schätzen wissen!

Beim Multimeter schaue drauf das True RMS draufsteht, denn wer viel misst misst viel Mist!
Ich verwende Norma Messgeräte, die Firma ist mittlerweile von Fluke gekauft worden.
Zuverlässig und sehr gut.
Vielleicht findest Du im E-Bay oder woanders ein Norma MP13 für einen Apfel und Ei. Meins hat rund €470,- gekostet, doch heute ist das VIEL billiger zu bekommen.
Gut wäre gleich das Messeisen in ein entsprechendes Lederetui zu erstehen, da fliegt nichts herum und mit dem Gurt kannst Du auch stehend mit dem Messgerät umgehängt Messungen in Maschinen vornehmen.

Bei den Lachrasterplatten ist es eine reine Geschmacksache ob Streifen oder Punkte. Gut sind Steckbretter, hier muß nichts gelötet werden und eine Änderung lässt sich schnell machen.
Zum Verdrahten der Lochrasterplatte hat sich ein Fädeldraht (Cu-Lackdraht) bewährt. Gibt´s bei RS-Components. Bei komplexeren Teilen auch Fädelstege.

Zur Stromversorgung sei zu sagen, daß diese kurzschlußfest und regelbar ist. Spannung: 0-15V (besser 24V) Strom 0-2A (besser 5A).
Wenn Du Geld ausgeben willst, dann gleich ein Dualnetzteil.
Früher oder später kommst Du ohnehin nicht darum herum.

Eine kleine Ständerbohrmaschine ist sicher kein Fehler allerdings nicht das wichtigste.

...und dann gäbe es noch eine Menge tolle Sachen.

Wie auch immer, bei der Bauteilbeschaffung kaufe nur das was Du brauchst auch wenn´s billig ist. Vieles liegt ansonsten herum das mal Geld kostete!
Nur bei Standardbauteilen, ja meinetwegen, hier kannst Du etwas mehr beschaffen.
Es gibt eine unzahl an Bauelementen die man benötigt und alles kostet Geld! Vergiss das nicht!

Kaufe KEINE Sortimente! Da ist zumeist der letzte Sche.. (jetzt hätte ich fast was böses geschrieben) drinnen!








_________________
0815 - Mit der Lizenz zum Löten!

[ Diese Nachricht wurde geändert von: nabruxas am 27 Aug 2006  1:10 ]

BID = 363718

Otiffany

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Beiträge: 13703
Wohnort: 37081 Göttingen

Von mir noch eine kleine Ergänzung:
Entlötlitze und oder eine Entlötsaugpumpe kann durchaus von Vorteil sein. Bauteile lassen sich sehr Preiswert (umsonst) aus Sperrmüllgeräten gewinnen.
Gruß
Peter

BID = 363730

Her Masters Voice

Inventar


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Genau! Mit ner guten Lötstation und ner ERSA-VAC lässt sich prima aktive Bauteilerückgewinnung betreiben. Wer vor den Preisen guten Werkzeugs zurückschreckt kann auch ruhig Billigkrempel ausm Baumarkt kaufen. Und das sogar immer wieder! Achte beim Kauf des Lötzinns darauf, das du Welches mit Blei bekommst. Bleifrei löten macht einfach keinen Spass und erschwert den Einstieg nur unnötig. Für Steckbretter hab ich mir Kabel gebastelt die ich statt der Drahtbrücken einsetze. Hierzu hab ich Litze an Wire-Wrap-Pfosten gelötet und mit Schrumpfschlauch abgesetzt. Ich find das wesentlich angenehmer zu handhaben als Drahtbrücken. Es ist auch kein Fehler sich einige Gurte Wiederstände hinzulegen, die braucht man sowieso immer wieder. Ich bevorzuge hier 100R,1K,10K und 100K. Damit ist man immer gut für ne kleine Testschaltung gerüstet. Dazu vielleicht noch ein Gurt 4148 Dioden und die wichtigsten Cs, z.B. 0,1µF (die braucht man eigentlich dauernd).

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Tschüüüüüüüs

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