Zitat :
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| Eine gute Qualität: mylar, polystyrene oder polypropylene |
Mylar heißt hierzulande Polyester (MKT), polystyrene ist als Polystyrol (MKS oder FKS) oder Trolitul und Polypropylen als MKP oder FKP bekannt.
"MK" als erste Buchstaben bedeutet eine metallbedampfte Kunststofffolie, bei "FK" werden richtige Metallfolien verwendet, was höhere Ströme zuläßt, aber auch erheblich größere Gehäuse zur Folge hat.
Für NF-Zwecke wird meist MKT eingesetzt und ist sicher auch bei dir ausreichend.
MKP hat geringfügig bessere Daten und wird gern für Messzwecke vewendet, und in Impulsschaltungen bevorzugt man FKP, weil es besser mit den hohen Strömen zurechtkommt.
FKS wird vorzugsweise in kleinen Kapazitäten für Hochfrequenz verwendet, sie sind mechanisch relativ groß.
Die von dir gefundenen Kondensatoren mit PPS werden afaik vorzugweise in Gerätschaften eingesetzt, in denen es heiß wird.
Da 2µF bei Folienkondensatoren schon eine recht große Kapazität darstellt und auch kein Normwert ist, solltest du daran denken, sie durch Parallelschalten von kleineren Kondensatoren zu erzielen. Das ist auch elektrisch etwas besser, weil die Eigenresonanzfrequenz dabei steigt.
Ich würde dir MKT oder MKP empfehlen.
Da diese Kondensatoren auch in SMD relativ groß sind, könnte man im Hobbybereich wohl durchaus auch bedrahtete Kondensatoren verwenden.
Nimm keinesfalls hochkapazitive keramische Kondensatoren aus X7R Z5U o.ä. ! Diese sind noch schlechter als Elkos, denn weil bei Ihnen die Kapazität von der Spannung abhängt, wverursachen sie nichtlineare Verzerrungen.
[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 10 Jul 2006 10:50 ]