Stromlaufplan - kann bitte mal jemand grob drüber schaun? Im Unterforum Projekte im Selbstbau - Beschreibung: Selbstbau von Elektronik und Elektro
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Stromlaufplan - kann bitte mal jemand grob drüber schaun? |
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BID = 24893
Verion Gelegenheitsposter
 
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Hi, ich bastel an ner kleinen MC gesteuerten LED-Lampe.
Ich hab mich mal an nem Stromlaufplan versucht, aber hab nicht wirklich ahnung von
Kann bitte mal jemand drüber schaun, ob das so funzen könnte?
(der PIC muss natürlich programiert werden, bitte einfach mal voraussetzen, das das program stimmt  )
mit gehts in erster linie darum, dass keine widerstände fehlen, etc..
achso, für die transistoren hab ich nen BC559 hier.
die LEDs (die eine eingezeichnete steht für mehrere parallelgeschaltete) belasten die transistoren mit jeweils ca. 350mA. Kann ich da den BC599 nehmen?
Außerdem werden die LEDs per PWM angesteuert, ich brauche die transistoren also nur in den zuständen "vollständig leitend" und "nicht leitend". nix dazwischen...
kann mir jemand sagen was ich dann als basiswiderstand am besten nehme?
also vielen dank schonmal
gruß, Chris
ps: die kreise mit den anschlüssen A, B und C.. das sollen 3 "Conrad Drehimpulsgeber" sein (machen nix andres als bei drehung A-C und B-C zwischen "leitend" und "nicht leitend" umzuschalten)
Uploaded Image: Stromlaufplan.tif
[ Diese Nachricht wurde geändert von: Verion am 7 Jul 2003 1:22 ]
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BID = 24903
perl Ehrenmitglied
       
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Der BC559 (oder meintest Du BC599 was Du auch angabst?), taugt dafür nicht.
Er ist vernünftig nur bis zu 50mA zu brauchen, mehr als 100mA darf er nicht.
Ich weiß auch nicht, warum Du pnp Transistoren verwenden willst. NPN Transistoren haben meist bessere elektrische Eigenschaften.
Wenns aber schob ein pnp sein soll, dann nimm einen der mindestens für Ic von 1A spezifiziert ist. Die Händler schreiben meist den höchstzulässigen Strom hin, aber der ist praktisch nicht zu gebrauchen.
z.B.:
pnp: BC327 oder BC328
npn: BC337 oder BC338
Es wird nicht verkehrt sein einen Basisstrom von 10mA vorzusehen, entsprechend 390 Ohm bei 5V Betriebsspannung. Der Ausgang des PIC darf höchstens 25mA.
Bezgl der Drehimpulsgeber kann ich nicht viel sagen, ich kann nicht jeden Katalog wälzen.
Wenn das ein mechanischer Scalter ist, der zwischen dem einen und dem anderen Port hin- und herschaltet, kannst Du vielleicht auf die Pull-Up Widerstände verzichten, wenn Du die PIC-internen Pull-ups einschaltest. Das gleiche gilt für den Schalter T1 mit dem du das Gerät ja wohl bedienen willst.
Den /MCLR Pin darfst Du auch direkt an + hängen, außer wenn Du in der Schaltung programmieren willst.
Mein Tip:
Nimm npn Transitoren, Emitter natürlich an Minus, und ändre das Programm entsprechend.
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Verion Gelegenheitsposter
 
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bc559 meinte ich.
pnp wollt ich nur, weil ich da welche zuhause hab, aber wenn ich die eh nicht verwenden kann, kann ich auch nen npn nehmen
also wenn sonst alles stimmt, werd ich das ganze mal aufbaun, danke fürs durchschaun.
Chris
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Verion Gelegenheitsposter
 
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Also ich hab jetzt den BC338 genommen, funzt auch soweit alles ganz gut... hab aber das Problem dass die LEDs bei den am Transistor angelegten 10mA noch recht dunkel sind.
Was kann man da machen?
Chris
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BID = 27402
perl Ehrenmitglied
       
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Wie sieht die Schaltung jetzt aus ?
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Verion Gelegenheitsposter
 
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hier ist der neue plan
die basiswiderstände sind mit 390 Ohm bemessen.
soweit geht auch alles, nur sind die leds halt wesentlich dunkler als wenn ich sie mit vorwiderstand direkt an + hänge.
gibt es nicht sowas wie "digitale transistoren"?
also nur "an" oder "aus".. und nicht "bischen an"
Uploaded Image: lampe_schaltplan.jpg
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BID = 27484
perl Ehrenmitglied
       
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Das ist kein Wunder, denn Du hast die ehemalige Emitterbasis-Schaltung durch eine Kollektorbasisschaltung ersetzt. Dadurch hast Du an den Transistoren bestimmt über ein Volt Spannungsabfall.
Du kannst die Situation etwas verbessern, wenn Du die Basiswiderstände überbrückst. Du brauchst sie in dieser Schaltung nicht.
Richtiger und besser wäre aber folgendes:
Die 390R Basiswiderstände bleiben drin, und die Emitter der Transistoren gehen direkt nach Minus.
Die LEDs kommen mit ihren zugehörigen Vorwiderständen zwischen die Kollektoren und Plus.
Dann sollte der Spannungsabfall an den Transistoren weniger als 0,5V betragen.
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Verion Gelegenheitsposter
 
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ok, danke
dann werd ich das ganze mal umbaun und nochmal versuchen 
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BID = 27794
Verion Gelegenheitsposter
 
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ok, das mit den transistoren hat jetzt geklappt, danke.
Jetzt hab ich aber ein neues kleines problem
die helligkeit der LEDs wird ja per PWM (180Hz) vom µC gesteuert.
zum testen hab ich das ganze mit nem PC netzteil und einer LED gemacht. Jetzt hab ich das ganze durch nen 5V Schaltnetzteil von conrad und jeweils 11 LEDs pro farbe ersetzt
(netzteil schaltplan: http://www.produktinfo.conrad.com/d......pdf)
(netzteil anleitung: http://www.produktinfo.conrad.com/d......pdf)
Jetzt ist am netzteil immer eine Art brummen/klappern zu hören. Kann ich das irgendwie weg bekommen? (wenn möglich ohne die PWM-Frequenz zu erhöhen, da das nur schlecht machbar ist mit meiner derzeitigen softwarelösung)
Danke,
Chris
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BID = 27799
perl Ehrenmitglied
       
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Was Du hörst ist wahrscheinlich der Kern von T1, weniger wahrscheinlich der von L2.
Die Schaltung des SNT regelt die Belastungschwankungen aus, und da T1 mit Gleichstrom vorbelastet ist, siehen sich die Schenkel des Trafos unterschiedlich stark an und kommen so ins vibrieren.
Leg mal eine Elko von 470 bis 1000µF (Weniger, wenn du den PWM schneller laufen lassen kannst)
an Deiner Schaltung über die Versorgungsspannung.
Und verbinde dann den 5V Ausgang des Netzteils mit dem 5V Eingang Deiner Schaltung über einen 0,5...1 Ohm Widerstand.
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[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 8 Aug 2003 16:24 ]
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BID = 27813
Verion Gelegenheitsposter
 
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ich hab mal testweise die PWM auf knapp 950Hz erhöht. Der ton ist jetzt mehr ein lautes summen geworden (frequenzbedingt, ist klar..)
dann hab ich nen 0,7Ohm Widerstand und nen 100µF Elko wie von dir beschrieben dazwischen geschaltet.
Damit ist der ton verschwunden, wenn nur 11 LEDs von einer Farbe leuchten.
sobald ich die 11 von der zweiten, oder gar nochmal 11 LEDs von der dritten farbe dazu schalte wird der ton wieder (recht laut) da.
Hab versucht nochmal 3 Elkos parallel zum ersten zu schalten (300µF warens dann zusammen) weil ich keine größeren da hab, aber das brachte keine Änderung mehr.
Muss ich noch nen größeren Kondensator nehmen, oder den Widerstand ändern? oder was kann man sonst noch machen...
aso, der Ton ist am lautesten bei ca. 70%an und 30%aus
und natürlich wenn alle drei farben mit der selben pwm laufen.
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BID = 27825
perl Ehrenmitglied
       
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Dann wirst Du die Isolation zwischen der Last und dem Netzteil weiter erhöhen müssen, indem Du den Widerstand noch größer machst.
Leider verträgt sich das nicht gut mit der Spannungskonstanz.
Wenn jede Deiner LED-Gruppen aus 11 parallelgeschalteten Dioden besteht, wäre es sowieso günstiger die Spannung des Netzteils auf z.B. 15V zu erhöhen, und nur für den Digitalteil mit einem 7805-Längsregler eine 5V Spannung herzustellen.
Die Dioden werden dann hintereinandergeschaltet, notfalls, falls UF zu groß wird, in Gruppen.
Dabei braucht jede Gruppe nur einen Vorwiderstand.
Dadurch reduzierst Du die Strombelastung des Netzteils enorm und vor allem auch die Funkstörungen, die Du Durch das Schalten der hohen Ströme verursachst.
Übrigens sehe ich in Deiner Schaltung keinerlei Kondensator auf der Logikversorgung.
Dat muß !
Am besten, Du schaltest direkt am µP mit möglichst kurzen Zuleitungen (evtl. Luftlinie) einen 100nF Keramikkondensator zwischen +5V und GND. Zusätzlich ein Elko von 20..100µF ist empfehlenswert, der darf dann, in Richtung Stromzufuhr, weiter weg sein.
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Verion Gelegenheitsposter
 
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Also widerstand erhöhen geht auch nicht, ich habs mit 30 ohm versucht, das ergebniss: immernoch ein summen, aber wenn die LEDs an sind, bekommt das display schon zu wenig spannung.. (kaum noch lesbar)
Die LEDs in reihe schalten geht auch nicht mehr, bzw. wäre der Aufwand extrem hoch.. (das ganze ist in nem alurohr fest verkabelt)
Die 100µF und 0,7Ohm scheinen ja für eine Farbe zu reichen.. kann ich das nicht irgendwie getrennt vor jede LED gruppe schalten? also statt vor die ganze µC geschichte..
also was würde passieren wenn ich einfach parallel zu den LEDs+Vorwiderständen jeweils nen 100µF elko schalte?
Die Kondensatoren am µC sind kein Problem, werd ich einbaun.. nur der verständniss halber: wozu sind die?
Die Spannung wird doch vom netzteil konstant gehalten.. oder?
[ Diese Nachricht wurde geändert von: Verion am 8 Aug 2003 23:10 ]
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BID = 27852
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Zitat :
| | ...Die Kondensatoren am µC sind kein Problem, werd ich einbaun.. nur der verständniss halber: wozu sind die... |
Die kleinen Kondensatoren braucht man bei fast jeder Schaltung, die komplizierter als eine Taschenlampe ist.
Bei vielen digitale Schaltkreisen entstehen, wenn sie schalten, sehr schnelle Stromänderungen.
Beispielweise können an einen DRAM, der im Mittel vielleicht nur 10mA verbraucht, Stromspitzen von weit über 100mA auftreten. Diese Impulse dauern oft nicht länger als 10ns, und erreichen Anstiegs- und Abfallzeiten von wenigen Nanosekunden.
Für solch kurze Impulse liefern diese kleinen Kondensatoren die Energie, denn das Netzteil kann das nicht, es ist viel zu weit weg.
Aber auch diese Kondensatoren müssen mit möglichst kurzen Zuleitungen angeschlossen werden:
Jedes Stück Leitung stellt eine Induktivität dar, in der Größenordnung von etwa 10nH pro cm.
Wenn der Kondensator 5cm vom IC entfernt angebracht ist, ergäbe sich für die Induktivität der Zuleitungen ein Wert von mindestens 100nH (Wenn durch falsches Layout die Leitungen eine Fläche umschließen, kann das erheblich mehr sein).
Um beim obigen Beispiel zu bleiben:
Wenn an einer Induktivität von 100nH (nur 2 mal 5cm Draht zum Kondensator !) der Strom sich in 3ns um 100mA ändert, induziert das eine Spannung von U=10 -7*(0,1/3*10 -9) = 3,3V !
Das bedeutet, daß die Betriebspannung weit außerhalb der zulässigen Toleranzen liegt, die Folgen sind Datenverlust oder Programmabsturz.
Aber auch bei analogen Schaltungen baut man solche Kondesatoren auf den Versorgungsspannungen ein, da sich dort, ebenfalls durch die Induktivität der Versorgungsleitungen, Schwingkreise bilden können oder Verstärkerstufen miteinander verkoppelt werden.
Folge : Rückkopplung und Schwingungen, die auch schon mal die Endstufentransistoren abbrennen lassen.
Das sind i.W. die Gründe, warum manche Enwickler sogar jedem einzelnen IC solch einen "Angst"-Kondensator spendieren.
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[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 9 Aug 2003 2:21 ]
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BID = 28253
Verion Gelegenheitsposter
 
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danke für die ausführliche erklärung, wieder was gelernt
zu dem geräusch problem, ich hab nur mal zum test 2mal 470µF parallel zu jeweils einer LED-virwiderstand-gruppe gesetzt.
Das geräusch ist damit zwar weg, allerdings hat die helligkeitsregelung etwas von ihrer linearität eingebüßt.
Gibts da vielleicht ne möglichkeit irgendwie mit widerständen, oder ähnlichem das wieder auszugleichen?
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