Entfernung -> Widerstand

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Autor
Entfernung -> Widerstand
Suche nach: widerstand (25837)

    







BID = 17006

drops

Gerade angekommen


Beiträge: 2
 

  


Hallo,

ich habe die Möglichkeit, über eine Schnittstelle einen Widerstand zwischen 0 und 5kOhm zu messen. Ich möchte diese Schnittstelle, die wohl eigentlich für Fotodioden gemacht ist, zur Entfernungsmessung zweckentfremden. Ich habe leider keine käuflich zu erwerbende Lösung gefunden.
Bei Conrad gibt es einen Entfernungssensor, der eine entfernungsabhängige Spannung von 0,4 bis 2,8 Volt erzeugt. Was muss ich tun, um daraus den gewünschten Widerstand zu machen? Ich kann damit leben, wenn es Stufen oder Sprünge in der Abbildung gibt und auch damit, wenn beispielsweise die Abbildung invers (hohe Spannung -> kleiner Widerstand) ist.
Ich dachte an eine Schaltung mit parallelen Widerständen, die jeweils von Transistoren geschaltet werden, die wiederum verschiedene Schaltspannungen haben. Ich könnte mir aber vorstellen, dass in so einem Expertenforum wie diesem hier jemand eine bessere Idee hat oder gar gleich ganz andere Lösungsansätze/Bauteile kennt. Danke.

BID = 17037

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach

 

  

Brutale Methode:
Du verstärkst den Ausgang des Sensors soweit, daß es für eine Glühlampe oder eine LED reicht und beleuchtest damit den Fotowiderstand.

Falls Deine Widerstandsmessung gegen Masse funktioniert, könntest Du die Spannung benutzen, um einen p-Kanal-Sperrschicht FET zu steuern.
Mit "losen" P- und N- Kanal-MOS-FETS wie Du sie z.B. im CD4007 findest, sollte das auch gehen.

Oder Du verwendest ein Schiebepoti, oder eine Seilrolle auf einem normalen Poti als Geber.

Wenn Du den Aufbau des Eingangs Deines AD-Wandlers kennst, fällt uns vielleicht noch etwas anderes ein.



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Haftungsausschluß:
Bei obigem Beitrag handelt es sich um meine private Meinung.
Rechtsansprüche dürfen aus deren Anwendung nicht abgeleitet werden.
Besonders VDE0100; VDE0550/0551; VDE0700; VDE0711; VDE0860 beachten !

[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am  9 Apr 2003 23:19 ]

BID = 17206

drops

Gerade angekommen


Beiträge: 2

danke für die schnelle Antwort. Nun, bei dem "A/D-Wandler" handelt es sich um das fischertechnik Intelligent Interface. Über die Innereien weiß ich überhaupt nichts. Ich habe gerade die Spannung an diesem Messeingang gemessen. Wird das Interface nicht abgefragt, so liegt da keine Spannung an. Wird es abgefragt, so liegt eine Spannung an, die aber laut meinem Multimeter stark schwankt (zwischen 0 und etwa 5V). Laut Beschreibung des Interfaces werden diese Eingänge 20x in der Sekunde abgefragt, ich nehme deshalb an, dass 20x in der Sekunde die 9V Versorgungsspannung angelegt werden. Hilft das weiter?

BID = 17562

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach

Was Details dieser Eingangsschaltung angeht, hält Fischertechnik sich recht bedeckt.
Im Netz habe ich lediglich gefunden, daß ein Monoflop als AD-Wandler dient.
Vermutlich ist die Schaltung ähnlich der des PC-Gameport.

Mein einfachster Lösungsvorschlag:
Besorg Dir einen billigen pnp-Transistor, schließ die Basis an Masse und den Kollektor an den Eingang vom Fischer an.

Die (positive) Eingangsspannung legst Du über einen Widerstand an den Emitter des Transistors an.

Über den Wert diese Widerstands kann ich nicht viel sagen, aber als erste Schätzung würde ich 4,7 kOhm verwenden.
Wenn die Empfindlichkeit dann zu schlecht ist, kannst Du den Widerstand verringern (evtl. Poti verwenden).

Du darfst nicht unter etwa 270 Ohm gehen, sonst geht Dir der Transistor kaputt, wenn Du 5V direkt anlegst.

Der Messung wird dann etwa bei 0,6V anfangen und der Meßwert wird um so kleiner je höher die Eingangsspannung ist.


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[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 16 Apr 2003 18:24 ]


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