Hallo Mantani,
erstmal Willkommen im Forum!
Ich kann Dich beruhigen:
Wenn die vorgeschriebenen FI (also solche mit Nennfehlerstrom von max. 30mA) verwendet wurden und auch ansonsten alles ordentlich ausgeführt wurde, sollte die Installation wohl sicher und vorschriftsgemäß sein.
Den einzigen kleinen Problempunkt könnte die Staffelung der Leitungsschutzschalter (es werden wohl keine Schmelzsicherungen sein?) darstellen.
Allerdings auch nicht von der Sicherheit her, höchstens von der Bedienungsfreundlichkeit. Denn hintereinandergeschaltete LS sind schon generell sehr kritisch in Sachen Selektivität, erst Recht, wenn sich deren Nennströme kaum oder nicht unterscheiden.
Passieren könnte aber nur Folgendes:
Bei einem satten Kurzschluß löst eben nicht nur der "letzte" LS in dieser Reihe aus, sondern auch der vorgeschaltete. Das ist jedoch höchstens lästig.
Mit vertretbarem Aufwand ist das bei der geschilderten Konstellation kaum zu ändern und ich sehe dazu auch keinen Grund.
Ähnlich verhält es sich mit der Einschaltung eines weiteren FI im Unterverteiler des WW/Anbaus. Im Fehlerfalle würde auch nicht nur dieser auslösen, sondern ebenfalls der schon vorhandene im speisenden Verteiler.
Wo weitere Probleme liegen könnten:
Je nach Länge der Leitung und dem Spannungsfall auf der vorgelagerten Strecke kann 2,5mm² ein zu geringer Querschnitt sein. Wäre hier aber auch nicht sicherheitskritisch.
Wenn Du Gewißheit haben möchtest, laß von einem örtlichen Fachbetrieb einen E-Check machen.
Gruß,
sam2