Allein die Tatsache, dass hier laut Schaltplan LS-TTL 74xx Bausteine bei 5V Betriebsspannung mit 40er CMOS Logik bei 5V kombiniert werden ist Murks.
40er Logik hat bei 5V denkbar schlechte Signalpegel und Störabstände und ist NICHT kompatibel zu den 74er TTL logikpegeln. Es kann klappen, muss aber nicht.
Aber wenn man mal die Bilder vom Aufbau betrachtet, sieht man hier, dass der Entwickler wohl in der Praxis 74HCxx statt 74xx Bausteinen benutzt hat, die die Probleme deutlich mindern. Nur spiegelt das Schaltbild das nicht wieder.
Warum nimmt der nicht konsequent 74HC Logik und ersetzt die 40er CMOS Logik durch die entsprechenden 74HC gatter (4082 -> 74HC21 z.B.) - und für die Fälle wo es nicht geht gibt es dann - oh welch Wunder - sogar 74HC4040 und 74HC4060, die die Funktion der CMOS Bausteine in die 74HC Familie einbringen.
Ach übrigens... der 4060 ist eh nur für Quarze bis 2MHz konzipiert. Sauber schwingen tut da nur der 74HC4060. Oh hey, schaut mal genau auf den Probeaufbau und lest um den Strategisch klug quer über die Beschriftung des IC gespannten Kerkamikkondensators herum - Und was seht ihr da? Einen 74HC4060 und keinen stinknormalen 4060...
Genial dieser Bastler
Und als ob diese Schaltung nicht schonmal da gewesen wäre...
Silicon Chip - Ein australisches Fachmagizn vergleichbar Elektor hat eine seeeeeehhhhhrrrr ähnliche Schaltung bereits 1992 vorgestellt. Nur funzt die und lässt sich in mehreren Auflösungen umstellen von CGA/TV über EGA bis VGA.