Spannungsfall an Steuerleitungen ?

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Autor
Spannungsfall an Steuerleitungen ?
Suche nach: spannungsfall (1124)

    







BID = 139920

Daniel B

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Beiträge: 281
Wohnort: k-wald
 

  


Hi , du fragst Sachen !
Das Netzteil hat 5 A ist von Siemens auf der SPS Schiene montiert und der Signalaustausch ist mit 2,5 A vorgesichert ,die Signale werden über Optokoppler galvanisch voneinander getrennt . Die Baugruppen sind Siemens S7 Ein- Ausgangskarten .
Die Leitung ist eine 18*1mm² über ca 70 m in einer Britsche in der abgeschirmten Motorenleitungen liegen.
Ich denke das ganze ist so für mich in Ordnung.

Der Roboter ist meinerseits fertiggestellt, die Schnittstelle meinerseits verdrahtet und meine Arbeit somit erledigt.
Ausserdem muss Ich nur noch 2 Tage arbeiten und dann hab ich Urlaub.

Greetz Daniel

BID = 139940

pwk20

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Beiträge: 203

 

  



Zitat :
Wie ist diese Meldespannung abgesichert?
Reichen 0,5² um bei Kurzschluß am Ende die Schutzeinrichtung auszulösen?


Ist hierbei zu vernachlässigen, da das Siemens 5A-Netzteil
kurzschlussfest ist.

Der Kurzschluss wird vom Gerät erkannt und die Spannung komplett abgeschaltet.

Wie viel mA ziehen denn die LED's in den Optokopplern?
Ich habe nämlich die Befürchtung, daß bei dieser Leitungslänge und Kopplern mit ausreichend kleinem Strom Fehlsignale durch Induktion von einer Signalleitung auf die andere auftreten können. (Hab ich selber schon erlebt).

Ich persönlich tendiere ja bei so was eher zu einer LWL-Verbindung mit einer ET200.

Aber hier hilft wohl wie so oft nur eins:

Versuch macht kluch...

Viel Glück und schönen Urlaub.

BID = 140210

Daniel B

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Beiträge: 281
Wohnort: k-wald

Hi ,

Wie schon gesagt die ganze Koordination des Projektes gefällt mir nicht und die Oberhand über dem ganzen hat ein Projektleiter der von tuten und blasen keine Ahnung hat.
Leider interessieren den Details auch nicht und jeder ist am Schluss sich selber überlassen und muss für sich eine Lösung suchen. Aber egal will ja nicht jammern , aber das mit der ET 200 mit LWL Anbindung das kenn ich nicht ! Hab Ich auch noch nie gesehn ? Wie funzt das ? haste da mehr Infos ?

Greetz Daniel

BID = 140541

pwk20

Stammposter

Beiträge: 203

Ist im Prinzip ganz einfach:

Du baust an in den Schrank mit der 312-2 DP ein sogenanntes Optical-Link-Modul (OLM), welches den Profibus von Kupfer auf Glasfaser (LWL) umsetzt.

Von hier aus legst du ein 2-faseriges LWL-Kabel (bei uns wir meistens ein entsprechend langes Patch-Kabel im Schutzrohr verwendetet, daß spart die Steckerkonfektionierung vor Ort) bis zu dem Schrank mit dem Fremdgewerk.

In diesen Schrank setzt du einen zweiten OLM, der den Profibus wieder von LWL auf Kupfer umsetzt. Von hier aus weiter auf z.B. eine ET200 (Siemens) an die du dann beliebige Baugruppe der S7-300 anbaust.

Oder altenativ hierzu auch an irgendeine Profibusfähige "intelligente" Klemme, z.B. von Phoenix.

Die Versorgung für die ET200 kannst du direkt aus dem Fremdschrank holen und programmtechnisch kannst du sie sehr leicht in die SPS einbinden (sind quasi wie normale EA-Karten zu behandeln).

Ich würde auf jeden Fall ein Glas-LWL nehmen, kein Kunststoff, da haben wir schon schlechte Erfahrungen gemacht.

Die ET200 kannst du bei Siemens beziehen, die OLM's entweder auch bei Siemens oder bei Hirschmann.

Mit diesem Aufbau hättest du eine 100%ige galvanische Trennung der Signale und keinerlei Beeinflussung durch elektrische Störsignale. Ist halt alles nur eine Frage des vorhandenen Budgets.

Für weitere Infos kannst du auch mal hier vorbeisurfen: http://www.ad.siemens.de

(Leider an diesem Wochenende wegen Wartungsarbeiten abgeschaltet, sonst hätte ich noch ein paar passende Links herausgesucht.)

Ich hoffe das hilft ein wenig weiter.

mfg

PWK20

BID = 140864

Daniel B

Stammposter



Beiträge: 281
Wohnort: k-wald

Vielen Dank für die INfo , das hört sich ja interessant an . Ich schau mir die Links mal durch , da komm ich sicher mal wieder drauf zurück , wenn auch nicht bei dem Projekt, aber nächstes Jahr geht es wieder volle Kanne weiter .

Greetz Daniel


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