Ist im Prinzip ganz einfach:
Du baust an in den Schrank mit der 312-2 DP ein sogenanntes Optical-Link-Modul (OLM), welches den Profibus von Kupfer auf Glasfaser (LWL) umsetzt.
Von hier aus legst du ein 2-faseriges LWL-Kabel (bei uns wir meistens ein entsprechend langes Patch-Kabel im Schutzrohr verwendetet, daß spart die Steckerkonfektionierung vor Ort) bis zu dem Schrank mit dem Fremdgewerk.
In diesen Schrank setzt du einen zweiten OLM, der den Profibus wieder von LWL auf Kupfer umsetzt. Von hier aus weiter auf z.B. eine ET200 (Siemens) an die du dann beliebige Baugruppe der S7-300 anbaust.
Oder altenativ hierzu auch an irgendeine Profibusfähige "intelligente" Klemme, z.B. von Phoenix.
Die Versorgung für die ET200 kannst du direkt aus dem Fremdschrank holen und programmtechnisch kannst du sie sehr leicht in die SPS einbinden (sind quasi wie normale EA-Karten zu behandeln).
Ich würde auf jeden Fall ein Glas-LWL nehmen, kein Kunststoff, da haben wir schon schlechte Erfahrungen gemacht.
Die ET200 kannst du bei Siemens beziehen, die OLM's entweder auch bei Siemens oder bei Hirschmann.
Mit diesem Aufbau hättest du eine 100%ige galvanische Trennung der Signale und keinerlei Beeinflussung durch elektrische Störsignale. Ist halt alles nur eine Frage des vorhandenen Budgets.
Für weitere Infos kannst du auch mal hier vorbeisurfen:
http://www.ad.siemens.de
(Leider an diesem Wochenende wegen Wartungsarbeiten abgeschaltet, sonst hätte ich noch ein paar passende Links herausgesucht.)
Ich hoffe das hilft ein wenig weiter.
mfg
PWK20