Danke für die ausführliche Beratung. Ich habe noch einige Fragen:
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| blademaker schrieb: Platz für einen 4pol. Fi scheint ja noch sein, es wäre also schon von Vorteil einen nach zu rüsten... Eventuell könnte man den Raum wo die UV hängt aufsparen, damit man im Fall dass er mal auslöst nicht im Dunkeln nach tasten muss... Es sollte ein 30mA Gerät sein, die zulässige Strombelastung hängt von der Vorsicherung im Zählerkasten ab. |
Fi für das ganze Haus scheint sinnvoll zu sein, werde ich nachrüsten lassen. Wo lässt sich die Größe der Vorsicherung erkennen. Hausanschlusskasten und Zählerkasten sind verplombt.
Wieso 4-polig?
Im "Dunkeln tasten" findet nicht statt. Über dem Zählerkasten liegt eine Taschenlampe. Und den Verteilerkasten finde ich auch im Dunkeln, ich wohne ja seit 25 Jahren in diesem Haus.
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| sam2 schrieb: Falsch ist die Beschriftung "Hauptsicherung", es ist stattdessen ein Hauptschalter. |
Die Beschriftung habe ich geändert. Auf dem Hauptschalter steht "LINDNER 1873, 63 A, 380 V". Wäre es sinnvoll, stattdessen oder zusätzlich für mich zugängliche vorgeschaltete Hauptsicherungen einzusetzen? Jetzt sitzen die Hauptsicherungen wohl im verplombten Hausanschlusskasten? Oder reicht der vorgesehene Fi-Schutzschalter aus?
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| sam2 fragt: Wenn das wirklich alle Sicherungen sind, wo sind dann Bad und WC angeschlossen? Gibt es keine Außensteckdosen etc.? |
Für Bad und Außensteckdosen gibt es keine getrennten Stromkreise. Eine getrennte Absicherung für die Außensteckdosen ist auch wegen der vorhandenen Leitungsführung wohl nicht möglich.
Beim Bad habe ich mir die Leitungsführung anhand meiner alten Skizzen und Fotos nochmals angesehen: Decken- und Spiegelschrank-Beleuchtung sowie die Wandsteckdose sind am Stromkreis EG1 angeschlossen. Da eine Steckdose am Spiegelschrank mit Dauerstrom z.B. zum Aufladen des Rasierers vergessen wurde und das Bad bereits gefliest war, wurde aus dem Raum nebenan eine zusätzliche Steckdosenleitung gelegt. Damit ist diese Leitung aber über dem Stromkreis EG 2 abgesichert. Ist es zulässig, in einem Raum 2 Stromkreise zu haben oder muss ich das bei der geplanten Bad-Renovierung ändern?
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| sam2 schrieb: Überhaupt ist zu prüfen, ob die 16A noch für alle Stromkreise zulässig sind oder der Wert auf 13A oder gar 10A reduziert werden muss. |
Alle Leitungen im Wohnungsbereich sind UP-Stegleitungen 1,5 mm². Für Herd und Geschirrspüler NYM 2,5 mm², im Estrich verlegt. Leitungen im Keller NYM 1,5 mm², für Waschmaschine und Trockner 2,5 mm². Welche Absicherungen sollten gewählt werden?
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| sam2 fragt: Gibt es einen Haupt-Potentialausgleich mit Erder? |
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| 123abc antwortete dazu: In HH braucht man keinen Erder. |
Bei mir sieht es so aus: Vom verplombten Hausanschlusskasten gibt es eine isolierte massive Kupferleitung mit 3,6 mm Durchmesser (10 mm²) zum Kaltwasserrohr im nebenanliegenden Heizungskeller, weiter zum Warmwasserrohr, zu den Heizungsrohren Vorlauf und Rücklauf und dann zum Gaszuleitungsrohr zur Heizung. Alles Kupferrohre.
Ob es einen Erder gibt, kann ich nicht erkennen. Die Hausanschluss-Wasserleitung kommt durch den Beton-Kellerboden. Besteht dort eine Verbindung zum Stahlbeton-Fundament? Kann man durch Messungen die ordnungsgemäße Erdung feststellen? Oder Erder nicht erforderlich?
Im Moment habe ich für die Modernisierung notiert:
- Alle Leitungsschutzschalter Typ L gegen Typ B tauschen.
- 30mA-FI als Hauptabsicherung, Strombelastung muss noch ermittelt werden.
- Innenverdrahtung des Unterverteilers übersichtlicher verlegen.
Gibt es noch weitere Verbesserungsvorschläge?
WiniHamburg