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Durchlassspannung von dioden |
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BID = 118420
andregod Gerade angekommen
Beiträge: 15
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Hallo,
ich suche eine Diode mit minimaler Durchlasspanung, als Verpolungsschutzdiode für eine Batterie. Die normalen Si Dioden habenso 0,7V, aber das ist zu viel. Also wenn jemand eine kennt, bitte melden.
gruß an alle |
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BID = 118422
Bernddi Schriftsteller
    
Beiträge: 530 Wohnort: Waldheim
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hallo zuerstmal
also bei geringeren strömenn kannste auch nen transistor als diode schalten basis mit kolektorvrbinden vorteil U be sat liegt bei rund 0,2 volt
gruß brnddi |
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BID = 118427
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Das ist wieder mal Unfug, den der Transistor fängt erst an zu leiten, wenn die an der Basis mindestens 620mV liegen, bei höhren Strömen auch mehr.
Das bringt gegenüber einer normalen Diode also keinen Vorteil.
Du kannst aber eine Schottky-Diode verwenden. Deren Durchlaßspannung ist etwa halb so hoch wie bei einer normalen Sperrschichtdiode. Wenn du sie kräftig überdimensionierst, kannst du noch ein paar mV herausschinden.
Wenn der Spannungsabfall noch geringer sein muß, helfen andere Schaltungen, aber dazu müßte man mehr über das Problem wissen.
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Haftungsausschluß:
Bei obigem Beitrag handelt es sich um meine private Meinung.
Rechtsansprüche dürfen aus deren Anwendung nicht abgeleitet werden.
Besonders VDE0100; VDE0550/0551; VDE0700; VDE0711; VDE0860 beachten !
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BID = 118432
Bernddi Schriftsteller
    
Beiträge: 530 Wohnort: Waldheim
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hallo perl
erst denken die basis ist mit dem kolektor verbunden und im emmitterkreis liegt die last wie gross ist dann Ube im einschaltmoment ?und wie groß wird die wenn der transistor voll durchsteurt?
und das tut der mit 1000% sicherheit !!!
transistoren sind nun mal keine 2 dioden in einem gehäuse, und die b-e strecke ist im volldurchgesteurtem zustand mit ladungsträgern überschwemmt, daher wird auch eine geringere basisvorspannung benötigt um diesen zustand aufrechtzuerhalten (transistorn im schaltrbtrib werden mit einem mehrfachen des sonst üblichen basisstrom versorgt eben um den in die sättigung zu treiben
gruß bernddi
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BID = 118435
andregod Gerade angekommen
Beiträge: 15
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Danke für die Antworten.
Habe gleich mal bei Infinieon nach gesehen.
Da ist eine Schottkey mit Uv=0.12V bei Iv=10mA (UR=10V).
Das ist doch was 
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BID = 118436
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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@Bernddi:
Du kannst das gerne nachmessen und dann berichten.
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BID = 118504
Benedikt Inventar
      Beiträge: 6241
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Zitat :
Bernddi hat am 24 Okt 2004 17:51 geschrieben :
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hallo perl
erst denken die basis ist mit dem kolektor verbunden und im emmitterkreis liegt die last wie gross ist dann Ube im einschaltmoment ?und wie groß wird die wenn der transistor voll durchsteurt?
und das tut der mit 1000% sicherheit !!!
transistoren sind nun mal keine 2 dioden in einem gehäuse, und die b-e strecke ist im volldurchgesteurtem zustand mit ladungsträgern überschwemmt, daher wird auch eine geringere basisvorspannung benötigt um diesen zustand aufrechtzuerhalten (transistorn im schaltrbtrib werden mit einem mehrfachen des sonst üblichen basisstrom versorgt eben um den in die sättigung zu treiben
gruß bernddi
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Perl hat recht...
Transistoren haben bei geringen Strömen nahezu 0V CE Sättigungsspannung. Dazu muss aber mindestens 0,5V BE Spannung anliegen.
Es gibt zwar auch Transistoren die bereits bei 0,2V BE Spannung schon durchschalten, aber die sind extrem selten.
Wenn man B und C verbindet, dann hat man eine Diode die erst ab etwa 0,5V leitend wird.
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BID = 119282
TheME Gelegenheitsposter
 
Beiträge: 94
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Es gibt doch sicher auch die Möglichkeit, ein MosFET so zu beschalten, dass dieser quasi eine Diode ersetzt, oder?
Da müsste man dann einen OpAmp oder etwas änliches virschalten, welcher die Spannungen an 2 Punkten vergleicht und ggf. den MosFet aufsteuert.
Hat sich da mal jemand Gedanken darüber gemacht?
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BID = 119292
Benedikt Inventar
      Beiträge: 6241
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Ja, hab sowas schonmal verbaut, für ein NVRAM:
Der Trick an der Sache ist, den MOSFET falsch rum zu verwenden, also bei einem N-Kanal kommt Source an + und Drain an Minus, da in dieser Richtung sowiso eine Diode eingebaut ist, die ansonsten leitend wird.
Das ganze sieht folgendermaßen aus:
Ein TL081 (wegen den FET Eingänden die extrem hochohmig sind) wird mit dem nichtinvertierenden Eingang an Source (=Anode) und invertierenden Eingang an Drain (=Kathode) gelegt.
Ebenso wird V- des OV mit Source verbunden. V+ mit 5-25V verbinden (je nach MOSFET und vorhandener Spannung).
Ist Source positiver als Drain, geht der Ausgang des OV an + und der FET schaltet zusätzlich zur sowiso schon leitenden Diode durch. Also selbst wenn die Betriebsspannung noch nicht vorhanden ist, leitet zumindest schon die Diode im FET.
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BID = 119415
DonComi Inventar
     
Beiträge: 8604 Wohnort: Amerika
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Kann man nicht auch Germanium-Dioden verwenden? Glaube mich daran zu erinnern, dass dort die Durchlasspannung höher sein soll als bei Silizium.
Wenn es aber mit FET besser geht, solltest du das machen! (Germanium-Halbleiter werden glaube ich garnicht mehr hergestellt)
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BID = 119422
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Du meintest zweifellos, daß die Durchlaßspannung bei Ge niedriger ist.
Das stimmt, aber es stimmt leider auch, daß, außer antiquarisch, kaum noch welche aufzutreiben sind.
Außerdem ist die Belastbarkeit von Ge geringer.
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BID = 119438
TheME Gelegenheitsposter
 
Beiträge: 94
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Zitat :
Benedikt hat am 26 Okt 2004 17:32 geschrieben :
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...Das ganze sieht folgendermaßen aus:
Ein TL081 (wegen den FET Eingänden die extrem hochohmig sind) wird mit dem nichtinvertierenden Eingang an Source (=Anode) und invertierenden Eingang an Drain (=Kathode) gelegt... |
Könntest du da vielleich einen kleinen Schaltplan posten?
Interessant wäre auch die Aufnahme der Kennlinie, die man dann mit der einer Diode vergleich könnte!
Das könnte man dann mit einer Simulationssoftware (EWB, Multisim) versuchen zu ermitteln.
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BID = 119537
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Da die Falschpolung ja wohl kein normaler Betriebszustand ist, geht es auch noch einfacher mit einer kräftigen (Schottky-)Diode quer über die Speisespannung, die normalerweise sperrt.
Freilich muß man dann den im Fehlerfall fließenden Strom begrenzen: Dafür einen Widerstand zu nehmen ist am billigsten, besser geeignet sind Kaltleiter wie Polyfusen oder Glühlampen.
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BID = 119814
TheME Gelegenheitsposter
 
Beiträge: 94
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Ich hab das mal ausgerechnet:
Bei einer Spannungsquelle von 12V und einer Last von 10Ohm, würde bei in Reihe geschaltetem MosFet, wenn dieser voll durchschaltet, ca. 0.06V abfallen.
Da kann keine Diode mithalten!
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