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FI fliegt wenn ich TV-Out vom Rechner ansteck und Antennekabel dran ist Suche nach: rechner (4426) |
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BID = 109403
sam2 Urgestein
     
Beiträge: 35321 Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)
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Aber Bernddie, das ist Unsinn!
Da kann soviel Fremdspannung auf der Antennenleitung sein wie sie will.
Wenn die Elektroinstallation in dieser Wohnung in Ordnung ist (also z.B. kein N-PE-Schluß vorliegt), dann darf das den FI in keiner Weise jucken, wenn diese auf einen Schutzkontakt (PE) kommt!
Oder erkläre mit bitte, wie auf diese Weise ein auslöserelevanter Fehlerstrom zustandekommen soll...
Richtig ist allerdings, daß für den Zustand der Anlagen (Elektro und TV/ST/BK) der Vermieter zuständig ist.
Es geht als erstmal nur darum, hieb- und stichfest zu klären, ob es nicht doch ein Defeht an den Geräten des Mieters sein könnte.
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BID = 109407
sam2 Urgestein
     
Beiträge: 35321 Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)
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Hallo Roland,
dann klärt sich die Sache.
Es liegt ein Verdrahtungsfehler vor. Entweder sind diese Steckdosen falsch angeschlossen oder der Anschluß ist beschädigt (Kralle im N) oder es befindet sich vor diesen betreffenden Steckdosen unzulässigerweise noch ein Stück zwei- statt dreiadriger Leitung.
Ist zwar nicht unbedingt eine unmittelbare Gefahr (könnte zwar sein, aber eher unwahrscheinlich), muß aber trotzdem umgehend instandgesetrzt werden!
Generelle Empfehlung:
Lasse alle Sicherungen, die Du nicht konkret eigenen Verbrauchern zuordnen kannst, stets ausgeschaltet. Und das nicht nur aus Sicherheitsgründen...
Die ganz rechte Sicherung (24) in der unteren Reihe ist übrigens gar nicht angeschlossen (Reserve).
Und 13 - 15 ist/war ein weiterer Drehstromkreis.
In Sachen Fehler:
In solchen Fällen empffiehlt sich schriftliche Mängelmeldung an den Vermieter mit Fristsetzung (14 Tage) zur Instandsetzung. Für den Weigerungsfall droht man an, aus Sicherheitsgründen selbst einen Elektriker zu beauftragen und die verauslagten Kosten dann von der Miete abzuziehen!
Schreiben nur gegen Empfangsbestätigung (Unterschrift) aushändigen oder als Einwurfeinschreiben zusenden.
Halte uns auf dem laufenden!
Gruß,
sam2
P.S:
Wie immer war dies natürlich keine Rechtsberatung, sondern nur meine persönliche grundsätzliche Sicht solcher Dinge!
Für individuelle Rechtsberatung im jeweiligen Einzelfall wende man sich vor Ort an den Anwalt seines geringsten Mißtrauens oder z.B. an den örtlichen Mieterverein.
Edit:
Noch was - weißt Du, wann das Bad zuletzt renoviert wurde?
[ Diese Nachricht wurde geändert von: sam2 am 2 Okt 2004 22:30 ] |
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BID = 109446
speedyll Neu hier

Beiträge: 22
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Naja, die Sache mit dem Vermieter ist, dass der sich nicht wirklich um die Wohnungen kümmert. Offiziell gibt es hier ja nicht mal ein Bad. Eigentlich nur ein WC und einen Gemeinschaftswaschraum im Keller. Das Haus dürfte locker an die 50 Jahre alt sein. Es wurden vor einigen Jahren mal Kabel in den Wohnungen neu verlegt. Vermutlich gibts dieses Problem seit diesem Zeitpunkt.
Die meisten Installationen (Dusche, etc.) wurden von den Mietern selber gemacht und da hat anscheinend der Vor-Vor-Vor-Mieter ne Menge gepfuscht. Nicht nur beim Strom. Wasseranschluß im Keller war ein ähnliches Dilemma. Aber dafür ist die Miete für den Ort hier konkurrenzlos günstig.
Naja, ich werd mal die Steckdosen aufmachen und mir die Verdrahtung anschauen. Vielleicht fällt mir ja was ins Auge, bevor ich mich wegen den Porto für diverse Einschreiben in Unkosten stürze.
Gruß
Roland
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BID = 109514
sam2 Urgestein
     
Beiträge: 35321 Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)
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Unkosten sind ein unsinniges Unwort!
Kosten wäre korrekt. Oder zahlt das ein anderer bzw. kriegst Du sogar noch was raus???
Hast Du denn die Wohnung vom Eigentümer/Verwalter gemietet oder von einem der Vormieter?
Ob der Vermieter sich bisher kümmert oder nicht, ist der Sach- und Rechtslage eigentlich egal.
Andererseits verstehe ich Deine Überlegung.
Dann könnte man ja in Erwägung ziehen, daß Du das Problem auf eigene Kosten beseitigen läßt. Wenn Du Glück hast, sind es nur ein paar Meter, die man dann AP machen kann (Kanal) oder sogar Rohre.
Auf der anderen Seite müßtest Du diese Arbeiten auch dann, wenn Du sie selbst bezahlst, vom Vermieter genehmigen lassen.
Entweder machst Du das also rechtswidrig (ist schließlich ein Eingriff in die fremde Bausubstanz!) in der Erwartung, daß sich keiner dran stört. Oder Du klärst es mit ihm ab. Dann kann er es aber auch gleich bezahlen (oder hast Du zuviel Geld?)...
Wobei 50 Jahre nun überhaupt kein Alter sind für ein Haus. Meine Hütte hat etwa das neunfache auf dem Buckel!
Da sind die Installationen aber in Ordnung. Gut, ich gebe zu, die Stromleitungen sind nicht ganz so alt, aber es geht doch nichts über ein verzinktes Wasserrohr von 1938. Solch gute "Westwallqualität" kriegt man heute gar nicht mehr...
Aber erst wollen wior den Fehler mal eingrenzen. Also Steckdosen und Verteilerdosen vorsichtig öffnen (vorher Stromkreis freischalten) und Fotos vom Innenleben machen!
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BID = 110579
Turnred Neu hier

Beiträge: 45
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erstmal ein hallo,
so richtig schön ist der Verteiler nun auch wieder nicht.
Zwei Leitungen auf eine FI Klemme (?). Der FI hätte auch in die untere Schiene gehört. Das arme Kabel zwischen Drehstromschiene und Verteilerwand zu quetschen au.
Und zu den unbekannten Sicherungen: ich würd sie abschalten.
Vielleicht zahlst du den Strom deiner Nachbarn mit.
Ist nur meine Meinung muss nicht allgemeingültig sein 
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BID = 110628
Faithhealer Gerade angekommen
Beiträge: 2 Wohnort: Weinstrasse
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Die Steckdosen sind wahrscheinlich genullt.
Das heisst:
Der Schutzleiterkontakt der Steckdose ist mit dem Nullleiter verbunden.
Der Schirm vom Koaxkabel verbindet dann das Erdpotential der Antennenanlage mit dem Nullleiter, FI fällt!
Sie müssten jetzt mal nachsehen ob zwei oder drei Adern im Kabel sind.
Die Nullung ist veboten!!
mfg
Stefan
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BID = 110645
sam2 Urgestein
     
Beiträge: 35321 Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)
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Ist ja schön, wenn hier so rege mitgemacht wird.
Es wäre aber gut, vorher die schon gegebenen Antworten mit durchzulesen.
Denn vielleicht waren diese Steckdosen früher mal genullt.
Jetzt sind sie es sicher nicht mehr!
Denn hier gibt es in der ganzen Anlage weder vor noch nach dem FI einen Nulleiter...
Aber so weit, daß sehr wahrscheinlich eine unzulässige N-PE-Verbindung hinter dem FI vorliegt (auf welche Weise auch immer), waren wir schon.
Und solche unzutreffenden Pauschalaussagen wie "Die Nullung ist veboten!" helfen auch nicht weiter.
Denn mitnichten ist "Nullung" (korrekt: Schutz durch Überstromschutzorgane im TN-System) verboten. Halb Deutschland ist "genullt" und tagtäglich wird hierzulande weiter zulässigerweise diese Schutzmaßnahme angewandt.
Daß ich und offensichtlich auch andere darin nicht der Weisheit letzten Schluß sehen, hat den VDE bisher nur mäßig beeindruckt...
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BID = 111128
speedyll Neu hier

Beiträge: 22
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So... Nachdem ich meinen Monitor (Steckdose 1) an einen anderen PC (Steckdose 2) anschließen wollte und der Kontakt zwischen Monitorkabelschirm und PC-Gehäuse (um kurz vor Mitternacht und ohne Taschenlampe in der Nähe :D) mal wieder den FI bemüht hat, hab jetzt mal die Steckdosen geöffnet und mir die Verkabelung angeschaut. Und siehe da...
Da wollte wohl jemand sparen oder war offensichtlich zu faul:
Der Strom kommt über 2 Kabel ins Zimmer. Eine Steckdose hängt ordentlich dran. Aber das 2. Kabel, welches 4 Steckdosen versorgen soll geht zwar 3-adrig ins Zimmer zu den ersten 2 Dosen, aber von dort zu den nächsten 2 ist nur noch ein 2-adriges Kabel vorhanden und halt bei Steckdose Nummer 3 war N-PE verbunden.
Hab dann heute mal meinen Wohnungsnachbarn gefragt, der schon etliche Jahre hier wohnt. Dieser meinte, dass das komplette Haus vor 4 - 5 Jahren von einer großen Fachfirma (!) neu verkabelt wurde.
Und bevor ich jetzt etliche Anrufe zum Vermieter mache oder irgendwelche teuren Einschreiben verschicke, hab ich mir heute für ca. 5 EUR 3 Meter Kabel und 6 Wago Klemmen geholt und werd die Tage zwischen den beiden Steckdosen ein neues Kabel einziehen und anschließen.
Vielen Dank für die vielen Hinweise!
Gruß
Roland
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BID = 111893
speedyll Neu hier

Beiträge: 22
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So... hab jetzt das Kabel neu verlegt. Jetzt Tritt das Problem nicht mehr auf.
Hab allerdings mal ne erfolgreiche Durchgangsprüfung mit'm Multimeter zwischen N und PE gemacht. Ist das normal? Wenn nicht, muss anscheinend noch irgendwo N und PE zusammen sein.
Und was für Möglichkeiten gibt es jetzt die Verdrahtung (speziell den Schutzkontakt) der Steckdose ohne spezielle Geräte zu testen?
Gruß
Roland
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BID = 111914
Teletrabi Schreibmaschine
    
Beiträge: 2317 Wohnort: Auf Anfrage...
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Wenn bei dir ein TN-System vorliegt, ist das ganz normal. Dein EVU liefert dir einen PEN, welcher dann in deinem HAK oder Zählerschrank aufgeteilt wird in PE- und N-Leiter. Außerdem sollte dort eine Verbindung zur Potentialausgleichsschiene und somit deinem Erder vorhanden sein.
Wenn bei dir hingegen ein TT-Netz installiert ist, sollte es keine Verbindung geben.
Ggf. mal bei deinem Energieversorger anrufen/mailen...
Edit:
Da diese Verbindungstelle aber aus Wicht des EVU's vor deinem FI liegt und der FI auch den N schaltet, sollte bei ausgeschaltetem FI keine Verbindung mehr zu messen sein.
Testen? Zuverlässig testen wird schwer, da brauch man schon die passenden Geräte. Behelfsweise mal Widerstand zwischen einer dort eingesteckten Mehrfachsteckdose o.ä. und einem blanken Teil der Heizung oder dem Schutzleiter eines anderen Stromkreises messen. Nur mit so einem Billig-Multimeter gemessene Widerstandswerte müssen nicht unbedingt auch bei einem Fehlerstrom von 130A gelten.
Mit zweipoligem Spannungsprüfer (mit LEDs+Glimmlampen-Anzeige oder besseres) mal zwischen L und PE messen, sollte dir den FI schmeißen.
Aber eine fachgereche Messung des Leitungszustands ersetzt dir das eigentlich nicht...
[ Diese Nachricht wurde geändert von: Teletrabi am 9 Okt 2004 0:28 ]
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BID = 111916
Oertgen Schreibmaschine
    
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Beiträge: 1111 Wohnort: Duisburg
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Hallo!
Hast Du die Durchgangsmessung N-PE bei eingeschaltetem FI-Schalter gemacht, dann ist es völlig normal , da N und PE
vor dem FI-Schalter verbunden sind (bei TNC-Netz direkt und bei TT-Netz über Umwege (Erdreich)). Bei abgeschaltetem FI sollte kein Durchgang zu messen sein!
MfG: Norbert Oertgen
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