Photovoltaik erden Im Unterforum Elektroinstallation - Beschreibung: Alles über Installation
Achtung immer VDE beachten !!
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BID = 89623
Teletrabi Schreibmaschine
    
Beiträge: 2317 Wohnort: Auf Anfrage...
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Zitat :
sam2 hat am 7 Aug 2004 10:47 geschrieben :
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Und was die PV-Sache an sich angeht:
Zitat :
| | aber irgendwann kommt die Quittung - Öl wird nicht MEHR.... |
Doch, zumindest die bekannten wirtschaftlich gewinnbaren Erdölvorräte wurden bisher immer mehr.
Was aber keine Berechtigung sein soll, mit dem Zeug (nach US-Manier) verschwenderisch umzugehen.
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Dadurch das mehr endeckt wird, steigt aber nicht die Gesamtmenge des vorhandenen Öls - nur ein klein wenig die Zeit, bis der Vorrat zu Ende geht.
Außerdem steigt auch der Verbrauch zur Zeit stärker als bisher prognostiziert, insbesondere in den noch-nicht-Industrie-Staaten.
Und "wirtschaftlich zu fördern" - ist wol eine sehr Ölpreisabhängige Angabe. Mussten nicht vor kurzem diverse Lagerstätten neu bewertet werden, weil die geschätzten Fördermengen beruhend auf einem anderem Preisniveau berechnet worden waren?
Zitat :
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Allerdings lösen PV-Anlagen nach Art des 1000-Dächer-Programms das Problem auch nicht.
Zur Herstellung und Installation aller bisher (in D) bestehenden Anlagen mußte schließlich mehr Primärenergie aufgewendet werden, als diese während ihrer gesamten Lebensdauer werden liefern können...
Gesamtenergetisch gesehen haben wir also keine neue Quelle angezapft, sondern nur einen kleinen Teil der bisherigen Vorräte (hauptsächlich aus fossilen Quellen und Kernkraft) auf eine Art bisher unverzinstes, inzwischen immerhin ein ganz klein wenig verzinstes, "Sparbuch" gelegt.
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Das mag zwar unschön sein, wenn die Anlagen zur Zeit noch mehr Energie bei der herstellung verbrauchen als sie liefern, aber mit dem Argument die anlagen abzulehnen führt nur dazu, dass man sich überhaupt keine Gedanken zu Alternativen zum Öl macht, bius eines Tages ncihts mehr da ist und man dann vor der Frage steht, woher man mit mal die Energie nehmen soll. Eine Alternativlösung wird man nicht in 20 Monaten entwickeln können, das brauch eher 20 Jahre, bis da was Vernünftiges bei rauskommt.
Nebenbei stellt sich noch die Frage der Vergleichabrkeit von Energie/CO2-Bilanzen, da rechnet doch sowieso jeder sein favorisiertes Modell schön.
Zitat :
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Wenn man mit den gewaltigen Summen, die dafür aufgewendet werden, die Effizienz bestehender und neu erstellter Anlagen und Geräte gesteigert, dann hätte man substanziell wirklich etwas erreicht. Aber das kommt eben nicht so schön in der rot/grünen Selbstbeweihräucherung!
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Ähm? 1000 Dächer-Programm? Das gibt's aber nicht erst seit '98... Also nix mit rt/gn-Schuld... |
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BID = 89660
swemers Gesprächig
  
Beiträge: 112
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Hi,
Zitat :
| | Zur Herstellung und Installation aller bisher (in D) bestehenden Anlagen mußte schließlich mehr Primärenergie aufgewendet werden, als diese während ihrer gesamten Lebensdauer werden liefern können... | Normal halte ich mich ja aus dieser art Diskussion als Hauptberuflicher dieser Branche mittlerweile komplett Raus, aber diese aussage ist schlicht und ergreifend Falsch. Nach 2 Jahren hat man mit jeder anlage (also auch einer 2KW Hausdachanlage) den Primärenergiebedarf gedeckt. Desweiteren dürfen wir nicht vergessen, das wahrscheinlich (fast) jedes FV-Modul länger Funktionieren wird als andere Kraftwerke in DE. Es gibt FV-Module welche noch nach 35 Jahren Funktionieren, und da es keinen Verschleiss bei der umwandlung von Licht in Strom stattfindet ist die Lebensdauer nur von der Verdunklung des Glasses, und der Rückbeschichtung abhängig.
Schade eigentlich das keiner anscheinend näheres zum Thema erdung [ja|nein] weiss.
mfg
Swemers |
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BID = 89725
pippo Gesprächig
  
Beiträge: 183
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@ sweemers
Du sprichst mir aus der Seele  Das mit der Erdung hat sich jetz erledigt, ich frag einfach nochmal nen Fachmann.
@ sam2
Du solltest dich vielleicht mal besser informieren. Nach spätestens 3-4 Jahren hat jede PV ihre Primärenergie wieder reingeholt. Moderne Fertigungen wie die von Sanyo ermöglichen es sogar, dass bereits nach 2 Jahren die Primärenergie zurückgewonnen wurde.
Versteh garnicht, wie man sich gegen PV entscheiden kann. Es war die erste vernünftige Entscheidung dieser Regierung, das 100.000 Dächer-Programm ins Leben zu rufen und nun nach dessen Auslauf ein neues Programm ins Leben zu rufen. Der PV gehört die Zukunft. Nachdem mal wieder alle anderen Staaten zu doof sind, die Vorreiterrolle zu übernehmen, müssen wir Deutsche es wieder machen. In einigen Jahren wird sich das jedenfalls mächtig auszahlen. Sowohl für unsere Wirtschaft, als auch für die Umwelt. Stichwort Kyoto-Protokoll
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BID = 89735
röhre Inventar
     
Beiträge: 3405 Wohnort: Grenzgebiet NRW-Hessen
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@ blademaker,
in Chemie eine 6
Grünspan an Kupfer gibt es nicht. Ist hochgiftig.
Die Patina, die schutzschicht die sich an Kupfer bildet, ist völlig ungefährlich. Könnte man verzehren. Sieht aber nicht lecker aus.
@ CaptainMenz,
Bei Edelstahl auf dem Dach brauchst Du keine Verbrennungsanlage in der Nähe.
Da reicht Dein Kamin völlig aus um das Edelstahl anzugreifen.
Fotovoitaik-Anlage?
Schönes Thema nicht?
gruß
röhre
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Immer schön die VDE-Vorschriften beachten.
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BID = 89845
blademaker Schriftsteller
    
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Beiträge: 587 Wohnort: Schwalmstadt
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Zitat :
röhre hat am 7 Aug 2004 19:13 geschrieben :
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@ blademaker,
in Chemie eine 6
Grünspan an Kupfer gibt es nicht. Ist hochgiftig.
Die Patina, die schutzschicht die sich an Kupfer bildet, ist völlig ungefährlich. Könnte man verzehren. Sieht aber nicht lecker aus.
gruß
röhre
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Auf der einen Seite hast du damit recht, auf der anderen ist deine Aussage auch total falsch.
A hat ich in Chemie noch nie eine 6
B natürlich gibts es an Kupfer Grünspan, dieser entwickelt sich aber nur in Verbindung mit Essigsäure. Die grün-blaue Verfärbung auf den Dächern, ist also in seltesten Fällen echter Grünspan, genauso wenig wie die in den Kupferwasserleitungen.
Diese Patina wird halt nur im Volksmund oft Grünspan genannt, genauso wie viele noch zu einem Leuchtmittel E27 "Glühbirne" sagen, oder zu einem Auzug "Fahrstuhl"
Hier mal die genaue Definition von Kupfer und Grünspan:
Kupfer
Chemisches Symbol Cu (von lat. cuprum); metallisches chemisches Element aus der I. Nebengruppe des Periodensystems der chemischen Elemente, Ordnungszahl 29; relative Atommasse 63,546; Dichte 8,96 g/cm3; Schmelzpunkt 1083,4 °C; Siedepunkt 2567 °C. Das rötlich glänzende, weiche und sehr dehnbare Metall ist (nach Silber) der beste Strom- und Wärmeleiter. Der charakteristische natürliche grüne Oberflächenfilm aus basischem Kupfercarbonat, der sich in feuchter Umgebungsluft auf Kupfer bildet, ist als Patina bekannt. Kupfer wird auf pyrometallurgischem Weg durch Rösten zusammen mit Eisenmineralien gewonnen. Nach der Raffination (Oxidation der Fremdbestandteile mit Luft) erhält man das Garkupfer. Besonders reines Kupfer wird durch Elektrolyse gewonnen; elektrolytisches Kupfer enthält einen Kupferanteil von 99,95 %. Die wichtigsten Kupferminerale sind Kupferkies, Kupferglanz und Cuprit.
Grünspan
Gemisch basischer Kupfer(II)-Acetate von grüner oder blauer Farbe, das sich auf Kupfer oder Messing ablagert. Häufig wird die grüne, Kupferdächer überziehende Patina als Grünspan bezeichnet. Dies ist jedoch falsch! Grünspan entsteht nicht aus der Reaktion von Kupfer mit Wasser, sondern aus der Reaktion von Kupfer mit Essigsäure. Ohne Vorhandensein von Essigsäure ist in Wasserleitungen die Bildung von Grünspan nicht möglich. Die in diesen Leitungen auftretenden grünlich-blauen Kupfer-Karbonatschichten sind als wichtige natürliche Schutzschicht besonders erwünscht.
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BID = 89866
röhre Inventar
     
Beiträge: 3405 Wohnort: Grenzgebiet NRW-Hessen
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Ist doch mein Reden.
gruß
röhre
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BID = 90367
SPS Schreibmaschine
    
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