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+/- 45V auf ca. +/- 40V senken |
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BID = 85092
DarkFired Gerade angekommen
Beiträge: 12
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Hallo!
Möchte mir ein Netzteil mit symmetrischer Ausgangsspannung bauen. Problem hierbei: der Trafo liefert sekundär 32V~, was gleichgerichtet so ca. +/- 45V macht. Die Spannungsregler, die dahintergeschaltet werden sollen, vertragen als Eingangsspannung aber nur maximal 40V (bzw. -40V).
Wie kann ich die Spannung möglichst einfach senken? Mit je 5 Dioden in Reihe? Oder gibts nochwas einfacheres? Es soll übrigens bis 2A belastet werden.
Danke im Voraus
DarkFired |
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BID = 85097
Benedikt Inventar
      Beiträge: 6241
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Ist nur die Leerlaufspannung zu hoch, oder auch unter Last ?
Wie hoch ist die Ausgangsspannung der Regler ?
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BID = 85098
DarkFired Gerade angekommen
Beiträge: 12
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Zitat :
Benedikt hat am 22 Jul 2004 20:37 geschrieben :
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Ist nur die Leerlaufspannung zu hoch, oder auch unter Last ?
Wie hoch ist die Ausgangsspannung der Regler ?
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Das mit der Leerlaufspannung kann ich im Moment nicht sagen, habe den Trafo noch nicht angeschlossen, gehe aber davon aus, dass die Leerlaufspannung sogar noch etwas höher liegt. Die 32V~ habe ich von der Beschriftung des Trafos.
Die Ausgangsspannung der Regler ist variabel, von 1,25V bis ca. 38V (und das ganze nochmal negativ)
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BID = 85104
Benedikt Inventar
      Beiträge: 6241
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Hier die Standartschaltung um Spannungsregler für höhere Spannungen fit zu machen. Der Transistor mit Z-Diode ist im prinzip auch ein Spannungsregler, der zwar ungenau ist, aber die Spannungsdifferenz am Regler auf 30V begrenzt.
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BID = 85108
DarkFired Gerade angekommen
Beiträge: 12
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Das ist keine schlechte Idee...nur ich denke die Lösung mit den Dioden ist da einfacher, wenn auch nicht so ganz exakt. Dann nehme ich eben 7 oder 8 Stück in Reihe, damit sollte es klappen...dachte eben nur, dass es vielleicht eine einfachere Lösung gibt. Trotzdem danke.
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BID = 85111
Benedikt Inventar
      Beiträge: 6241
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Allerdings musst du noch berücksichtigen:
Trafo: Mindestens 35V im Leerlauf, dazu noch +10%, da die Netztspannung mit +/-10% angegeben wird, also worst case 38V. Das macht über 50V an den Elkos. Um da auf <40V zu kommen, musst du mindestens 20 Dioden in Reihe schalten, da die Dioden im Leerlauf wennig Spannungsabfall haben.
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BID = 85113
DarkFired Gerade angekommen
Beiträge: 12
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Das stimmt. Allerdings beträgt laut Datenblatt der Spannungsregler (hab grad nochmal nachgesehen) nicht die max. Eingangsspannung 40V, sondern die max. Spannung zwischen Ein- und Ausgang. Und weil 1. die Mindest-Ausgangsspannung 1,25V beträgt und ich 2. wahrscheinlich eh nur (Ausgangs-)Spannungen über 10V benötige, müsste das ganze einigermaßen hinhauen (wenn ich jetzt keinen Denkfehler drinhabe  ).
Für Spannungen unter 10V gibts schließlich PC-Netzteile, die noch dazu viel höhere Ströme liefern 
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BID = 85118
Benedikt Inventar
      Beiträge: 6241
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Allerdings:
Bei einem Kurzschluss am Ausgang liegt die volle Spannung am Regler, und gerade dann geht er schnell kaputt.
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BID = 85150
tixiv Schreibmaschine
    
Beiträge: 1492 Wohnort: Gelsenkirchen
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Und beim Einschalten, wenn sich noch Elkos nach dem Regler befinden, und ein kurzel Puls reicht, um den zu töten.
Warum nicht die elegante Lösung vom Benedikt?
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BID = 85221
DarkFired Gerade angekommen
Beiträge: 12
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Nach den Reglern befinden sich keine Elkos mehr.
Eleganter ist die Lösung von Benedikt auf jeden Fall, aber auch aufwendiger. Immerhin muss ich 6 Spannungsreglerschaltungen aufbauen, das ist dann schon einiges an Mehraufwand...und ich müsste mich vorher über die Daten des Transistors und des Widerstands informieren. Oder hat die jemand? Oder sind sie egal, vielleicht 5k fürn Widerstand und für den Transistor nen normalen npn mit 2A? Einen kleinen Kühler müsste der dann wohl auch haben, was wieder unnötig Platz im Gehäuse wegnimmt...
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BID = 85260
Benedikt Inventar
      Beiträge: 6241
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Zitat :
DarkFired hat am 23 Jul 2004 12:02 geschrieben :
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Nach den Reglern befinden sich keine Elkos mehr.
Eleganter ist die Lösung von Benedikt auf jeden Fall, aber auch aufwendiger. Immerhin muss ich 6 Spannungsreglerschaltungen aufbauen, das ist dann schon einiges an Mehraufwand...
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Dann würde ich auf jeden fall sicher gehen, denn es wird auf Dauer teuer, immer 6 Regler andauern austauschen zu müssen...
Zitat :
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und ich müsste mich vorher über die Daten des Transistors und des Widerstands informieren. Oder hat die jemand? Oder sind sie egal, vielleicht 5k fürn Widerstand und für den Transistor nen normalen npn mit 2A?
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Wenn du dir da keine Gedanken machen willst (großer Widerstand -> größerer Spannungsabfall bei Belastung, kleiner Widerstand -> hohe Z-Dioden Belastung, großer Widerstand), dann verwende einen MOSFET. Da dieser Leistungslos angesteuert wird, kann der Widerstand recht groß sein (z.B. 10k). Allerdings brauchst du dann noch eine Z-Diode (ca. 12-18V) die parallel zwischen Gate-Source liegt und das empfindlcihe Gate vor Überspannungs schützt. Am besten wäre es auch, wenn du eine Hilfsspannung (mindestens 7V über der maximalen Ausgangsspannung hinter dem Regler) hättest, denn der MOSFET braucht >5V Gatespannung.
Ich bau einfach noch einen Verdoppler an den Gleichrichter (2x 100nF - 10uF, zwei Dioden) und habe die positive Vorspannung für den MOSFET.
Zitat :
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Einen kleinen Kühler müsste der dann wohl auch haben, was wieder unnötig Platz im Gehäuse wegnimmt...
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Die Leistung wird dafür gleichmäßiger auf den MOSFET und den Stabi aufgeteilt. Wenn du z.B. 10V 2A brauchst, muss der Stabi 70W verheizen (kann der das überhaupt ?)...
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BID = 85274
DarkFired Gerade angekommen
Beiträge: 12
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Das mit der Hilfsspannung wird ein bisschen schwierig, da die +/-40V schon mit einem Verdoppler erzeugt werden...ne höhere Spannung bekommt man da nicht.
Also doch besser ein normaler Transistor. Kann mir da jemand einen passenden Typ sagen? Kenne mich mit den Transistor-Typen nicht wirklich aus, aber wird wohl ein BD... sein. Sollte wegen der Kühlung im TO220-Gehäuse sein.
Ich frage mich gerade, ob es nicht reicht, diese Transistor-Schaltung nur einmal (und noch einmal negativ) aufzubauen, und dahinter die je 3 Spannungsregler anzuschließen. Würde das gehen, indem man z.b. je eine Z-Diode an die Ausgänge der Regler anschließt?
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BID = 85282
Benedikt Inventar
      Beiträge: 6241
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Zitat :
DarkFired hat am 23 Jul 2004 14:15 geschrieben :
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Das mit der Hilfsspannung wird ein bisschen schwierig, da die +/-40V schon mit einem Verdoppler erzeugt werden...ne höhere Spannung bekommt man da nicht.
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Das geht schon, lad mal einen Schaltplan von dem Gleichrichter und den Elkos hoch.
Zitat :
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Also doch besser ein normaler Transistor. Kann mir da jemand einen passenden Typ sagen? Kenne mich mit den Transistor-Typen nicht wirklich aus, aber wird wohl ein BD... sein. Sollte wegen der Kühlung im TO220-Gehäuse sein.
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Der Transistor sollte eine möglichst hohe Stromverstärkung haben (vielleicht ein Darlington ?).
Zitat :
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Ich frage mich gerade, ob es nicht reicht, diese Transistor-Schaltung nur einmal (und noch einmal negativ) aufzubauen, und dahinter die je 3 Spannungsregler anzuschließen. Würde das gehen, indem man z.b. je eine Z-Diode an die Ausgänge der Regler anschließt?
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Sobald dann aber ein Regler auf minimale Spannung eingestellt ist, kommen aus den anderen nicht mehr als etwa 25V raus.
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BID = 85294
DarkFired Gerade angekommen
Beiträge: 12
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Hier ist die Schaltung.
Zitat :
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Der Transistor sollte eine möglichst hohe Stromverstärkung haben (vielleicht ein Darlington ?).
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Könntest du mir einen Typ nennen? Hab bis jetzt noch keine gute Seite gefunden, wo Transistortypen mit ihren Daten aufgelistet sind...
Zitat :
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Sobald dann aber ein Regler auf minimale Spannung eingestellt ist, kommen aus den anderen nicht mehr als etwa 25V raus.
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Und wenn ich 40V-Z-Dioden nehme? Das würde doch dann gehen...
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