@röhre
Dieser James-Bond-Koffer mag zwar die gesuchte Leitung treffen, nicht aber mein Portemonnaie.
Ich suche nicht die 1000%ige Lösung, sondern 100% reichen mir (für 1/10tel des Preises).
Noch ein Web-Tip: auf
www.beha.de/ut_pruef_leitungssucher.html findet man die kompletten Bedienungsanleitungen der BEHA-Unitest-Geräte als PDF-Files

(die Infos auf der Amprobe-Seite waren ja erbärmlich).
Unter "UNITEST Leitungsucher-Set im Koffer" und "UNITEST Wandscanner" findet man die beiden Ortungsprinzipien nochmal sehr schön erklärt, mit vielen praktischen Beispielen.
In der Anleitung zum Wandscanner steht, dass für eine
genaue Leitungsortung das Geber/Empfänger-Set ("Leitungssucherset") empfohlen wird. Damit hat sich für mich nochmal bestätigt, dass die meisten Empfehlungen die den Heimwerkern in Zeitschriften, Ratgebersendungen oder Baumärkten gegeben werden und die eigentlich immer zu den Wandscannern raten,
schlecht sind. Das bestätigen auch die vielen unzufriedenen Postings, die ich gefunden habe. Übrigens gibt es mehr Postings zum Thema "Wie flicke ich ein angebohrtes Unterputz-Kabel" als zum Thema "Wie finde ich unbekannte Kabelverläufe". Besser vor dem Schaden klug sein!
Hier noch ein paar Kriterien, nach denen sich die Geber/Empfänger-Sets unterscheiden:
- Stärke und Qualität (Kodierung usw.) des Gebersignals (richtet sich auch danach, ob es ehr für die Ortung von Niederspannungssignalen oder 220-V-Netzspannung ausgelegt ist)
- Signalverfolgung nur an spannungsfreien oder auch an spannungsführenden Kabeln möglich
- Ortungstiefe (kann 4 cm Putz oder auch 50 cm Erdreich betragen)
- Anzeige der Signalstärke (akustisch, Balken, LCD-Ziffer)
- Zusatzfunktionen (Suche von Kurzschlussstellen, Anzeige von bestimmten Signalen, z.B. bei LAN)
Na, ich lass euch wissen, wann ich mein erstes Loch in der Wand hab und auch was ich dabei "gefunden" habe.
@sam2
Deine letzten Hinweise sind klar. Ich denke, ich kenne alle Kabelarten, die es bei mir in der Wand gibt. (Hoffe der Architekt hat keine Kabel für die Rücklautsprecher eines 5.1 Heimkinosystem verlegen lassen

) Ich denke auch, dass alles in den vorgesehenen Installationszonen liegt. Mein Problem war nur, dass ichs gern möglichst genau wissen wollte.
Wie man bei 220-V-Stromkreisen ein Gebersignal einspeisen kann, ist z.B. in der BEHA-Anleitung gut beschrieben.
Ich bin mir aber unsicher, was ich z.B. bei einer Telefonleitung machen muss. Da ist ja schon eine Spannung bzw. ein Signal drauf. Kann da bei der Telekom was kaputt gehen, wenn ich noch ein zusätzliches Signal draufgebe? Oder muss ich so eine Leitung erst spannungsfrei mache? Wenn ja, wie? Es gibt ja auch Geber/Empfänger-Sets, die extra für solche Niederspannungsanwendungen konzipiert sind und z.T. schon TAE-Stecker am Geber haben. Na, ich sehe schon, da gibts noch einiges zu recherchieren.
Vielleicht erledigt sich ja bis dahin mein Gardienenstangenproblem...
[ Diese Nachricht wurde geändert von: Volt am 17 Jul 2004 16:35 ]