| Autor |
Sonstige 9 M.U.E.T. Ines Gropper Dynamic 101 --- Gerät geht nicht an Suche nach Ines Dynamic 101 |
|
|
|
BID = 1136403
Murray Inventar
     
Beiträge: 5453
|
Im Prinzip stimmt es ja.
Du interpretierst wohl nur die Messung falsch.
Denke mal du vertauschst + und - der Messung am Multimeter.
Was hast du denn für eins?
|
BID = 1136404
DodgerTheRunner Gesprächig
   Beiträge: 160
|
Ich nenne das einfach Dummheit
Hab wohl in letzter Zeit zu viel SW gemacht.
Man muss halt nur wissen, dass "Durchlassrichtung" bedeutet: Schwarzes Kabel an den Strich im Schaltbild der Diode, rotes Kabel an die Basis vom Dreieck. Und Zack: 0,5V
Bedeutet: ich hab die Dioden auf meinem Zettel falsch herum eingezeichnet und mit dem Gleichrichter und dessen Anschluss ist alles in Ordnung.
|
BID = 1136405
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
|
Wenn an den beiden unbenutzen Steckkontakten des Gleichrichters (einer davon ist mit "+" markiert) die Sekundärwicklung des Trafos angeschlossen war, ist der Aufbau definitiv falsch.
Dann sieht der Trafo nur einen Kurzschluss mit zwei hintereinandergeschalteten Dioden.
So etwas:
AC (+)--->|---(~)--->|---(-) AC
Es fliesst dann ein enormer Halbwellen Kurzschlußstrom, der durchaus den Trafo zerstören kann.
Deshalb sollte man zunächst testen, ob jetzt der Trafo schon im Leerlauf unzulässig heiss wird bzw. qualmt.
Einen derart malträtierten Gleichrichter würde ich auch nicht mehr verwenden, selbst wenn er am Ohmmeter normal aussieht.
Bei dieser zuletzt vorgefundenen Schaltung fliessen aber keine hohen Ströme durch den rot bzw. blau markierten Draht, sondern der Strom fliesst nur durch den Gleichrichter.
Deshalb liegt die Vermutung nahe, dass diese finale Beschaltung das Resultat unsystematischen Herumprobierens ist.
Was der Klabautermann sonst noch kaputt gemacht hat, wirst du erst sehen, wenn du diese Platine repariert hast.
|
BID = 1136406
Murray Inventar
     
Beiträge: 5453
|
Wie gemessen ist das ja richtig angeschlossen.
Halt nur fraglich was dieses "+" da bedeutet.
|
BID = 1136407
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
|
Da habe ich leider Zweifel.
Ich habe mir aber gerade noch einmal das Datenblatt eines solchen Gleichrichters angeschaut:
Der einzige Anschluss, der anders orientiert ist, als die Übrigen, die alle parallel zueinander stehen, ist der Pluspol.
Wenn man das weiss, kann man auf dem ersten Foto sogar das auf der Gehäuseecke eingeprägte Pluszeichen erkennen.
Minus ist diagonal gegenüber, und der Rest ergibt sich
Demnach ist das aufgedruckte + lediglich eine Irreführung, und der rote und der blaue Draht sind richtig gesteckt.
Somit scheinen die sichtbaren Brandschäden nur Folgen des abgefackelten Bauteils zu sein.
Vermutlich ist dann auch der liegende Elko noch in Ordnung, und dessen geringe Kapazität ist eine Fehlmessung aufgrund von Kontaktproblemen durch den Schmutz.
Zitat :
| | Das Bauteil hat 2 Beine. |
Bleibt es dabei und bei deinem Schaltplan?
Ein Widerstand wird es nicht sein, schon gar kein NTC, aber es könnte eine Sicherung sein, z.B. https://www.farnell.com/datasheets/4810363.pdf evtl auch eine selbstrückstellende PTC-Sicherung
Am besten zerbröselst du das Ding mal vorsichtig und schaust, was sich in der Asche findet.
|
BID = 1136408
DodgerTheRunner Gesprächig
   Beiträge: 160
|
Zitat :
|
Ich habe mir aber gerade noch einmal das Datenblatt eines solchen Gleichrichters angeschaut:
Der einzige Anschluss, der anders orientiert ist, als die Übrigen, die alle parallel zueinander stehen, ist der Pluspol.
Wenn man das weiss, kann man auf dem ersten Foto sogar das auf der Gehäuseecke eingeprägte Pluszeichen erkennen.
Minus ist diagonal gegenüber, und der Rest ergibt sich
Demnach ist das aufgedruckte + lediglich eine Irreführung, und der rote und der blaue Draht sind richtig gesteckt.
|
Danke, du hast mich gerettet. Absolut korrekt, wenn man genau hinschaut, dann sind an den Ecken des Gleichrichters die Symbole erkennbar.
Gleichrichter war also korrekt angeschlossen und funktioniert auch weiterhin. Sorry für die Verwirrung.
Zitat :
|
Vermutlich ist dann auch der liegende Elko noch in Ordnung, und dessen geringe Kapazität ist eine Fehlmessung aufgrund von Kontaktproblemen durch den Schmutz.
|
Jetzt machst du mir Angst. Auch diese Annahme ist korrekt. Hab den Elko komplett ausgebaut (vorher hatte ich nur eine Seite abgezwickt), die Beinchen gereinigt und er hat 4700µF...
Zitat :
|
Bleibt es dabei und bei deinem Schaltplan?
|
Ja, würde ich sagen (ausser bei der Darstellung des Gleichrichters  )
Zitat :
|
Ein Widerstand wird es nicht sein, schon gar kein NTC, aber es könnte eine Sicherung sein, z.B. https://www.farnell.com/datasheets/4810363.pdf evtl auch eine selbstrückstellende PTC-Sicherung
Am besten zerbröselst du das Ding mal vorsichtig und schaust, was sich in der Asche findet.
|
wenn es eine Sicherung war und der Elko nicht die Ursache, warum hat sie dann das Zeitliche gesegnet?
Und auch wenn es keine Sicherung war: Weshalb könnte sich das Ding dann in Rauch aufgelöst haben.
Wie schon erwähnt hängt an dem Ausgang eine zweite Platine. Diese zeigt aber absolut keine visuellen Auffälligkeiten.
Wenn wir von einer Sicherung ausgehen und auf der 2. Platine der Aufdruck "max. 10A" zu finden ist, dann baue ich einfach mal eine 10A-Sicherung ein und schaue, ob sie rausfliegt?
Gruß
Dodger
|
BID = 1136409
driver_2 Moderator
       Beiträge: 13839 Wohnort: Schwegenheim
|
Was wurde mit dem Gerät angesteuert ? Habe ich was überlesen ?
_________________
VDE Sicherheitsregeln beachten !Haftungsausschluß:
Bei obigem Beitrag handelt es sich um meine private Meinung.
Rechtsansprüche dürfen aus deren Anwendung nicht abgeleitet werden.
Wer absolut keine Ahnung hat rufe eine Elektrofachkraft !
Diskussionen über Ersatzteilpreise sinnlos, interessiert mich nicht.
Richtig oder gar nicht, murksen kann jeder selbst zu Hause.
Wer meine Rückfragen ignoriert, den ignoriere ich auch. Viel Erfolg allen !
|
BID = 1136410
DodgerTheRunner Gesprächig
   Beiträge: 160
|
Es handelt sich um ein Gerät für bio-mechanische Stimulation (BMS).
Da rüttelt wohl irgendwas mit einer bestimmten Stärke und Frequenz und soll Muskeln stimulieren.
Ich kenne nur das Ansteuergerät welches bei mir auf dem Tisch steht, den Aktuator kenne ich nicht.
Das Ansteuergerät besteht aus 4 Komponenten:
Trafo
Power Supply
Ansteuer-Platine (bedient wohl den Aktuator)
Anzeige/Steuer-Einheit
Die Leiterplatte welche ich analysiere ist das Power Supply.
Alle weiteren Komponenten im Gehäuse zeigen visuell keine Veränderungen.
Vom Powersupply geht direkt eine Leitung zur Ansteuer-Platine, dort mit der Aufschrift "12V-24V", "max. 10A".
Der Trafo liefert sekundär 15V, 16,5A.
Das zerstörte Bauteil liegt, wie in meiner Zeichnung gezeigt, direkt in Serie am Ausgang des Gleichrichters.
Der Geichrichter ist intakt, die Kondensatoren offensichtlich auch.
Die Fragen sind:
welches Bauteil ist kaputt?
letzte Therie: Sicherung. Aber hätte die nicht still und heimlich sterben sollen statt mit einem Riesen-Knall?
Warum ist es kaputt?
Da hatte ich den Kondensator im Verdacht, aber der ist ja nun nachgewiesenermaße intakt.
|
BID = 1136411
driver_2 Moderator
       Beiträge: 13839 Wohnort: Schwegenheim
|
Amperemeter rein und anschließen, dann weißt ja, ob vllt die Stromaufnahme zu groß war.
_________________
VDE Sicherheitsregeln beachten !Haftungsausschluß:
Bei obigem Beitrag handelt es sich um meine private Meinung.
Rechtsansprüche dürfen aus deren Anwendung nicht abgeleitet werden.
Wer absolut keine Ahnung hat rufe eine Elektrofachkraft !
Diskussionen über Ersatzteilpreise sinnlos, interessiert mich nicht.
Richtig oder gar nicht, murksen kann jeder selbst zu Hause.
Wer meine Rückfragen ignoriert, den ignoriere ich auch. Viel Erfolg allen !
|
BID = 1136412
123abc Schreibmaschine
    
Beiträge: 2218 Wohnort: Hamburg
|
Bei der Menge an C`s hinter dem Gleichrichter würde ich auf einen Widerstand tippen welcher den einschaltstrom begrenzt.
|
BID = 1136413
Murray Inventar
     
Beiträge: 5453
|
Zeige mal ein Foto von der Ansteuerplatine.
Da sind doch sicherlich irgendwelche Leistungsschalter drauf welche sicherlich hinüber sind.
Denn ohne Grund fackelt das Teil da am Netzteil nicht ab. Der Strom muss schliesslich irgendwo durch geflossen sein.
Hast du ein Labornetzteil was einiges an Strom kann oder einen 230V-Regeltrafo?
Da siehst ja ob das schon ohne Aktuator zu viel zieht
|
BID = 1136414
DodgerTheRunner Gesprächig
   Beiträge: 160
|
Das sind die Bilder der Steuerplatine.
Der Aktuator hängt an der "Lautsprecherleitung"
|
BID = 1136415
Murray Inventar
     
Beiträge: 5453
|
Ist ja total billig gemacht
Geht dann wohl in die Richtung
https://www.hackster.io/mircemk/diy.....12269
Brauchst ja eigentlich nur prüfen ob der Mosfet und die Diode Kurzschluss haben.
Wenn nicht war es vll. nur normale Alterung/Verschleiss.
Könnte noch sein dass der Mosfet dauerhaft durchgesteuert wird.
Am einfachsten vll. einfach das verbrannte Ding mit einer Sicherung überbrücken und an den Ausgang eine 12V Glühlampe dran hängen.
Da siehst ob ein grober Fehler vorliegt, wobei die Lampe halt träge ist
edit:
ach sehe gerade die "messen" den Magnetismus über den Strom mit einem kleinen Widerstand. Könnte bei dir ähnlich sein. Ein Anzeigeinstrument hat das nicht?
[ Diese Nachricht wurde geändert von: Murray am 1 Okt 2026 14:22 ]
|
BID = 1136416
DodgerTheRunner Gesprächig
   Beiträge: 160
|
Es gibt nur eine Anzeige für die eingestellte Frequenz.
Ich tausche die Elkos aus und mach eine Sicherung an die Stelle des Bauteils.
Sobald die Teile da sind, gebe ich Rückmeldung.
|
BID = 1136417
Murray Inventar
     
Beiträge: 5453
|
Statt Sicherung könntest auch eine 12V 50W KFZ-Glühlampe nehmen zum Testen
|