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Austausch des Sicherungskastens – FI/RCD für Durchlauferhitzer und Herd sowie SPD erforderlich? Suche nach: rcd (2246) herd (7692) |
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BID = 1135830
cobramostar Gesprächig
  
Beiträge: 106
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**Erneuerung eines Sicherungsverteilers – FI/RCD für Durchlauferhitzer und Herd sowie SPD erforderlich?**
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Hallo zusammen,
ich bitte um eine fachliche Einschätzung zu folgendem Fall.
In einer Wohnung wurde der komplette Sicherungsverteiler erneuert. Dabei wurden:
* das Verteilergehäuse ausgetauscht,
* die alten Sicherungselemente entfernt,
* neue Leitungsschutzschalter eingebaut,
* mehrere Stromkreise mit FI/RCD (30 mA) ausgestattet.
Folgende fest angeschlossene Drehstrom-Verbraucher wurden jedoch weiterhin ohne FI/RCD betrieben:
* Drehstrom-Durchlauferhitzer im Bad,
* Elektroherd (Drehstrom-Festanschluss).
Zusätzlich wurde kein Überspannungsschutz (SPD) eingebaut.
Die Begründung lautete:
* Es habe sich lediglich um eine Instandsetzung/Reparatur gehandelt und nicht um eine Änderung oder Modernisierung der elektrischen Anlage.
* FI/RCD-Schutz nach DIN VDE 0100-410 betreffe hauptsächlich Steckdosen- und Lichtstromkreise.
* Für fest angeschlossene Verbraucher wie Herd und Durchlauferhitzer bestehe keine RCD-Pflicht.
* Da an den Verbrauchern selbst keine Änderungen vorgenommen wurden, seien keine erneuten Messungen dieser Stromkreise erforderlich gewesen.
Dazu habe ich folgende Fragen:
### 1. Änderung oder reine Reparatur?
Ist der Austausch eines kompletten Sicherungsverteilers einschließlich sämtlicher Schutzgeräte tatsächlich nur als reine Instandsetzung zu bewerten?
Oder muss bei einem solchen Eingriff in die Verteilung geprüft werden, ob die Schutzmaßnahmen der angeschlossenen Stromkreise weiterhin dem Stand der Technik entsprechen?
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### 2. DIN VDE 0100-701:2025-06 und Durchlauferhitzer
Wie ist die neue DIN VDE 0100-701:2025-06 in diesem Zusammenhang zu bewerten?
Nach den veröffentlichten Informationen wurde die bisherige Ausnahme für fest angeschlossene elektrische Wassererwärmer aufgehoben.
Bedeutet dies, dass ein Drehstrom-Durchlauferhitzer im Bad bei einer Erneuerung bzw. Änderung der Verteilung hinsichtlich FI/RCD neu bewertet werden muss?
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### 3. Aussage „FI nur für Steckdosen und Licht“
Ist die Aussage korrekt, dass FI/RCD-Schutz nur für Steckdosen- und Lichtstromkreise relevant ist?
Oder müssen die besonderen Anforderungen für Räume mit Badewanne/Dusche nach DIN VDE 0100-701 zusätzlich berücksichtigt werden?
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### 4. Bestandsanlage / Bestandsschutz
Kann sich ein Betreiber bei einer erneuerten Verteilung weiterhin vollständig auf Bestandsschutz berufen?
Oder führt der Austausch des Verteilers und der Schutzgeräte dazu, dass bestimmte Schutzmaßnahmen überprüft und gegebenenfalls angepasst werden müssen?
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### 5. Prüfungen nach Austausch des Verteilers
Welche Prüfungen sind nach dem Austausch eines kompletten Sicherungsverteilers fachlich erforderlich?
Zum Beispiel:
* Schutzleiterprüfung (PE),
* Isolationsmessung,
* Schleifenimpedanzmessung,
* Prüfung der Abschaltbedingungen,
* Prüfung der Wirksamkeit der Schutzmaßnahmen.
Ist es ausreichend zu sagen, dass an den Endgeräten selbst keine Arbeiten durchgeführt wurden?
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### 6. FI/RCD-Zuordnung und Neutralleiterführung
Wie müssen mehrere FI/RCD-Schalter in einer Verteilung korrekt verschaltet werden?
Ist es zulässig, Neutralleiter verschiedener FI/RCD-Bereiche miteinander zu verbinden?
Wie muss sichergestellt werden, dass jeder Neutralleiter eindeutig dem zugehörigen FI/RCD zugeordnet bleibt?
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### 7. Dimensionierung von Brücken und Neutralleitern
Wie muss die Dimensionierung von Brücken zwischen FI/RCD-Schaltern bewertet werden?
Wenn mehrere FI/RCD-Schalter mehrere Stromkreise versorgen, nach welchen Regeln wird der erforderliche Querschnitt der gemeinsamen Verbindung bzw. des Neutralleiters festgelegt?
Ist hierfür ein Nachweis der Dimensionierung erforderlich?
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### 8. Überspannungsschutz (SPD)
Ist bei einem vollständigen Austausch eines Sicherungsverteilers nach den aktuell geltenden Regeln der Technik ein Überspannungsschutz (SPD) vorzusehen?
Welche Voraussetzungen entscheiden darüber?
### 9. Verdrahtung der Neutralleiter bei mehreren FI/RCD-Schaltern
Bei der Verdrahtung der FI/RCD-Schalter ist mir aufgefallen, dass die Neutralleiterführung nicht wie erwartet ausgeführt wurde.
Der Neutralleiter des unteren FI/RCD-Schalters wurde nach meiner Beobachtung nicht direkt von der Neutralleiterschiene zugeführt, sondern über eine Verbindung bzw. Brücke im Bereich eines anderen FI/RCD-Schalters geführt.
Zusätzlich wurde festgestellt, dass zwischen den FI/RCD-Bereichen eine Neutralleiterverbindung mit einem Leiterquerschnitt hergestellt wurde, der dem Querschnitt eines einzelnen Außenleiters entspricht.
Meine Fragen dazu:
* Ist eine solche Verdrahtung der Neutralleiter zwischen mehreren FI/RCD-Schaltern zulässig?
* Müssen mehrere FI/RCD-Schalter grundsätzlich jeweils eine eigene Neutralleiterzuführung von der gemeinsamen Neutralleiterschiene erhalten?
* Wie wird bei einer solchen Ausführung sichergestellt, dass jeder FI/RCD nur die ihm zugeordneten Stromkreise überwacht?
* Nach welcher DIN-VDE-Regel wird der erforderliche Querschnitt einer solchen gemeinsamen Neutralleiterverbindung bestimmt?
* Muss nachgewiesen werden, dass diese Verbindung für die maximale mögliche Belastung aller dahinter angeschlossenen Stromkreise ausreichend dimensioniert ist?
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Ich würde mich über Antworten von Elektrofachkräften mit Angabe der jeweiligen DIN-VDE-Grundlage freuen.
Vielen Dank!
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BID = 1135831
cobramostar Gesprächig
  
Beiträge: 106
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**Edit:**
Bei der Verdrahtung der FI/RCD-Schalter ist aus meiner Sicht ein weiterer wesentlicher technischer Punkt festzustellen.
Es handelt sich nach meiner Beobachtung um eine **parallele Verbindung der Neutralleiter zweier FI/RCD-Bereiche**. Jeder dieser FI/RCD-Schalter versorgt wiederum mehrere eigene Stromkreise, die jeweils über separate Leitungsschutzschalter abgesichert sind.
Durch diese parallele Verbindung werden die Neutralleiterströme sämtlicher hinter beiden FI/RCD-Schaltern angeschlossenen Stromkreise über **einen gemeinsamen Neutralleiter** geführt.
Damit ist dieser eine gemeinsame Neutralleiter zwischen der Einspeisung/Neutralleiterschiene und den beiden FI/RCD-Bereichen der gemeinsame Rückleiter für beide FI/RCD-Gruppen. Bei gleichzeitiger Belastung mehrerer Stromkreise aus beiden Bereichen muss dieser Leiter die daraus entstehenden Neutralleiterströme beider FI/RCD-Bereiche aufnehmen.
Der verwendete Neutralleiterquerschnitt entspricht nach meiner Feststellung jedoch lediglich dem Querschnitt einer einzelnen Zuleitung.
Daher ergibt sich die technische Frage, ob dieser einzelne gemeinsame Neutralleiter für die mögliche Gesamtbelastung beider parallel verbundenen FI/RCD-Bereiche ausreichend dimensioniert wurde.
Ich bitte um fachliche Bewertung, nach welcher Berechnung und nach welcher DIN-VDE-Regel dieser Querschnitt festgelegt wurde und wie sichergestellt wird, dass keine unzulässige thermische Überlastung dieses gemeinsamen Neutralleiters entstehen kann.
[ Diese Nachricht wurde geändert von: cobramostar am 16 Jul 2026 10:28 ] |
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BID = 1135840
Micha94 Neu hier

Beiträge: 35
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Was willst du im Ergebnis auf diese Fragen erreichen? Preis drücken? Nachbesserung? Gute Erkenntnisse fürs Gewissen. Zeig doch mal Detailbilder, dann zeigt sich ob der Verhau wirklich so schlimm ist.
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BID = 1135847
Primus von Quack Unser Primus :) nehmt ihn nicht so ernst
  
Beiträge: 7512
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Zu den Ns der FIs, vor den FIs kann man die verbinden/durchschleifen, nach den FIs muss alles getrennt sein, es ist zwar nicht verboten sie nach den FIs zu verbinden, aber das regeln die FIs selber indem sie dann ständig rausfliegen, wenn man irgend ein Licht einschaltet oder eine Steckdose benutzt
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...geguckt wird mit den Augen, nicht mit den Fingern!
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BID = 1135849
driver_2 Moderator
       Beiträge: 13780 Wohnort: Schwegenheim
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Zitat :
cobramostar hat am 16 Jul 2026 10:26 geschrieben :
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Durch diese parallele Verbindung werden die Neutralleiterströme sämtlicher hinter beiden FI/RCD-Schaltern angeschlossenen Stromkreise über **einen gemeinsamen Neutralleiter** geführt.
Ich bitte um fachliche Bewertung, nach welcher Berechnung und nach welcher DIN-VDE-Regel dieser Querschnitt festgelegt wurde und wie sichergestellt wird, dass keine unzulässige thermische Überlastung dieses gemeinsamen Neutralleiters entstehen kann.
[ Diese Nachricht wurde geändert von: cobramostar am 16 Jul 2026 10:28 ]
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Was spricht dagegen ? Habe in der Küche auch von drei Phasen nur einen N zur Ableitung, zumal was sollen wir bewerten, wenn keine Bilder vorhanden ?
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VDE Sicherheitsregeln beachten !Haftungsausschluß:
Bei obigem Beitrag handelt es sich um meine private Meinung.
Rechtsansprüche dürfen aus deren Anwendung nicht abgeleitet werden.
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Diskussionen über Ersatzteilpreise sinnlos, interessiert mich nicht.
Richtig oder gar nicht, murksen kann jeder selbst zu Hause
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BID = 1135850
BlackLight Inventar
      Beiträge: 5476
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@cobramostar:
Wegen der Phasenverschiebung der drei Außenleiter hebt sich der Betriebsstrom im Idealfall auf. Kommt aber auf die genaue Last drauf an (ohmsch, AC/DC-Wandler, …) Wäre hier nicht der Fehlerstrom interessanter? Der hängt leider von der tatsächlichen Implementierung ab.
Was sollen denn die ganzen Fragen? Liest sich für mich aus einem Mix aus Deutsch, Englisch und Halbwissen. KI habe ich aktuell nicht für realistisch.
Zu dem Herd&DLE: Nach der Norm müssen die wohl nicht aber eine Norm ist nur ein Mindeststandard und mehr geht eigentlich immer. Den Herd über einen FI/RCD abzusichern ist heutzutage eigentlich Standard. Bei zuviel Gleichstrom und falschem FI könnte es den aber auch „blind“ machen. Bei einem DLE kommt es wohl auf die Technik bzw. die Ableitströme drauf an. Da muss ich als technisch-interessierter Halb-Laie aber passen.
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BID = 1135851
driver_2 Moderator
       Beiträge: 13780 Wohnort: Schwegenheim
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Nach der aller neuesten Norm müssen Durchlauferhitzer auch an einen FI und mittlerweile würde ich auch als hausgerätetechniker Waschmaschinen Trockner und Herd Backofen an einen FI anschließen da die Geräte alle mit Elektroniken gesteuert sind und im Falle eines elektronischen Fehlers rauchen dann die Elektroniker nicht so brutal ab und können bei Bedarf noch mal repariert werden von irgendwelchen Internetanbietern
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BID = 1135855
Trumbaschl Inventar
     
Beiträge: 7693 Wohnort: Wien
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Hier wird ja munter durcheinandergewürfelt!
Ein aufgeteilter Drehstromkreis (drei Phasen, ein N, im Verlauf des Stromkreises auf mehrere Leitungen für einphasige Verbraucher L+N+PE aufgeteilt) ist ganz etwas anderes als eine N-Schiene, die Stromkreise von mehreren verschiedenen FIs versorgt.
Grundsätzlich muss das so aussehen:
N der Zuleitung (oder bei entsprechend alter Installation PEN) -> wird mit dem Eingang aller FIs verbunden, entweder mit Doppel-Aderendhülsen oder entsprechenden Gabelschienen von einem FI zum nächsten oder mittels Hauptleitungsklemme einzeln.
Der Ausgang jedes FIs muss auf eine jeweils eigene N-Schiene gehen, es sei denn, der FI versorgt nur einen einzelnen Stromkreis, dann geht dessen N direkt an den FI.
Ansonsten lösen, wie schon von Primus erwähnt, ständig bei Belastung die FIs aus, weil sich N-Ströme auf beide FIs verteilen, während die Ströme im L jeweils nur über einen FI fließen. Dann tut der FI hoffentlich das, wofür er gebaut wurde - auslösen, weil er diese Ungleichheit als Fehlerstrom sieht.
Warum man allerdings anno 2026 sich immer noch weigert, alle Verbraucher eines Wohngebäudes per FI zu schützen, ist mir völlig unklar. In TT-Gebieten ist das, auch wenn vielleicht längst auf TN umgestellt wurde, seit Jahrzehnten Usus, und damit meine ich wirklich 50, 60 Jahre.
Die Aussage, der FI würde die Elektronik von Waschmaschinen und Backrohren vor Beschädigung schützen, kann ich allerdings nicht nachvollziehen - der FI soll Menschen schützen und Brände verhüten.
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"Und dann kommen's zu ana Tür da steht oben "Eintritt verboten!" und da miaßn's eine!"
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BID = 1135856
Murray Inventar
     
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Ich lese dass eher so dass er sich daran stört dass der N am FI-Eingang von einem FI zum nächsten FI durchgeschleift wird.
Dann muss der Leiter am 1. FI den 5fachen Strom wie der Leiter am 5. etc. FI verkraften können sozusagen bei Max.-Belastung
N-Brücken an verschiedenen FIs erledigen sich eh von selbst, den Fehler wird wohl niemand machen der vom Fach ist.
Zitat :
Trumbaschl hat am 20 Jul 2026 12:04 geschrieben :
| ... In TT-Gebieten ist das, auch wenn vielleicht längst auf TN umgestellt wurde, .
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Hier ist es andersrum, da wird auf TT umgestellt. Der örtliche Elektromeister meinte dazu damit schiebt der Versorger einen Sicherheitsaspekt auf den Verbraucher ab
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BID = 1135858
BlackLight Inventar
      Beiträge: 5476
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Zitat : Trumbaschl hat am 20 Jul 2026 12:04 geschrieben :
| | In TT-Gebieten ist das, auch wenn vielleicht längst auf TN umgestellt wurde, seit Jahrzehnten Usus, und damit meine ich wirklich 50, 60 Jahre. |
Da möchte ich nur anmerken, dass im TT-Netz früher gerne FIs/RCDs mit 300 mA bis 1 A zum Einsatz kamen.
Da ging es nicht primär um Personenschutz (direktes Berühren), sondern darum die Abschaltbedingung beim indirektem Berühren zu erfüllen.
TT-bedingt ist der Schleifenwiderstand (insbesondere auf dem PE-Pfad vom Hauserder durchs Erdteich zurück zum Trafo) merkbar höher als im TN-Netz. Ich würde sagen der Hauptgrund ist die ländliche Bebauungsdichte, die in der Regel niedriger ist. Somit sind die Leitungen dünner, die Strompfade länger und damit hat man i.A. höhere Widerstände. Bei ein paar Ohm bis zig Ohm Schleifenimpedanz benötigte eine Diazed-Sicherung relativ lange zum Auslösen, wenn der Strom überhaupt dafür ausreichte.
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BID = 1135860
Murray Inventar
     
Beiträge: 5413
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BID = 1135946
cobramostar Gesprächig
  
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Hallo,
im **Juli 2026** wurde bei mir ein **Drehstrom-Elektroboiler** installiert. Die Absicherung wurde mit **drei einzelnen einpoligen Leitungsschutzschaltern** ausgeführt, ohne **FI/RCD-Schutz**.
Ich möchte darauf hinweisen, dass bereits **12 Monate zuvor die DIN VDE 0100-701:2025-06 (Ausgabe Juni 2025)** veröffentlicht wurde, welche die Anforderungen für elektrische Anlagen in Räumen mit Badewanne oder Dusche regelt.
Trotz dieser bereits geltenden VDE-Anforderungen wurde die Installation ohne den vorgesehenen FI/RCD-Schutz ausgeführt. Aus meiner Sicht handelt es sich damit um eine **nicht normgerechte Ausführung der Elektroinstallation**.
Meine Frage:
Gibt es eine **DIN-VDE-Vorschrift**, die bei einem Drehstromboiler eine Absicherung über einen **dreipoligen Leitungsschutzschalter (3-poliger LS-Schalter)** oder eine andere Einrichtung mit gemeinsamer Abschaltung aller Außenleiter vorschreibt?
Falls ja, bitte ich um Angabe der **genauen Norm und des entsprechenden Abschnitts/Artikels**.
Vielen Dank!
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BID = 1135947
Murray Inventar
     
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Zitat :
cobramostar hat am 29 Jul 2026 07:54 geschrieben :
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Hallo,
im **Juli 2026** wurde bei mir ein **Drehstrom-Elektroboiler** installiert.
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Boiler sind gemeinhin nicht in Drehstrom ausgeführt
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BID = 1135948
cobramostar Gesprächig
  
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Zitat :
Murray hat am 29 Jul 2026 09:24 geschrieben :
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Zitat :
cobramostar hat am 29 Jul 2026 07:54 geschrieben :
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Hallo,
im **Juli 2026** wurde bei mir ein **Drehstrom-Elektroboiler** installiert.
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Boiler sind gemeinhin nicht in Drehstrom ausgeführt
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Es handelt sich tatsächlich um einen Drehstrom-Warmwasserspeicher (400 V), nicht um einen einphasigen Boiler. Meine Frage bezieht sich auf die VDE-Anforderungen bezüglich eines dreipoligen LS-Schalters.
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BID = 1135974
silencer300 Moderator
      
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Bei meinem DLE (Bad, 21kW) sind die 3 LS-Schalter "am Stück", lösen bei Einfachfehler also immer gleichzeitig aus.
Bei dem kleineren (Dusche, 13kW) sind sie auch wie bei dir einzeln, hängen aber an einem (gemeinsamen) Fehlerstromschutzschalter (30mA).
Über die VDE Vorgaben dazu bin ich nicht im Bilde, die Anlage wurde 2011 ab HAK durch einen Elektriker errichtet und von den Stadtwerken abgenommen.
VG
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Ich bin nicht faul, ich arbeite im eco-Modus.
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