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Verst Rotel RA 980 BX --- Vorverstärker kein Signal Suche nach Rotel |
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BID = 1135357
lobo038 Gerade angekommen
Beiträge: 19
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Danke perl für die schnelle und hilfreiche Rückmeldung!
Ich möchte noch eine Information nachliefern, die ich leider nicht gleich erwähnt habe:
Die Hauptversorgungsspannungen wurden direkt an den Brückengleichrichtern D901 und D902 gemessen — beide liefern saubere Spannungen, +56V auf der positiven und -55V auf der negativen Schiene.
Der Fehler dürfte also in der nachgelagerten 18V-Regelschaltung zu suchen sein.
Leider sind die JPs keine steckbaren Verbindungen sondern fest angelötet, was das Trennen der Verbindungen zum Vorverstärker etwas aufwändiger macht.
Ich werde wie empfohlen vorgehen — zuerst die Verbindungen zum Vorverstärker trennen, dann R905/R906 und D903/D904 ersetzen und die Spannungen verifizieren bevor der Vorverstärker wieder angeschlossen wird. |
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BID = 1135358
lobo038 Gerade angekommen
Beiträge: 19
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Hallo nochmal,
wäre es nicht eine elegante Lösung statt an dem JP2 rumzufummeln, die Drahtbrücken J915-J918 auf einer Seite abzulöten, um die Unterbrechung der +/-18V Versorgung zu realisieren? da käme ich nämlich recht gut ran.
die J914 würde ich dran lassen, weil Masse.
Ich bitte um Geduld, ob der vielleicht etwas naiv klingenden Frage, aber ich werde langsam unsicher, bin halt nicht vom Fach (Holzwurm) aber enorm wissbegierig. |
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BID = 1135359
Murray Inventar
     
Beiträge: 5395
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Zitat :
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Da der AD712 OpAmp nicht ganz billig sein wird, lohnt es sich bei der Reparatur etwas Vorsicht walten zu lassen.
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Aber wahrscheinlich sind die eh kaputt.
Wo soll sonst der Strom hin geflossen sein um die 2 Rs davor in der neg. U durchbrennen zu lassen?
Zudem ist schon sehr komisch dass es beide getrennte Zweige so erwischt hat. Dann muss es ja um die zugehörige Z-Diode was faul sein.
Da muss die ja gebrückt worden sein wodurch die Transistoren voll durchgesteuert haben.
Anders kann ich mir das nicht erklären.
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BID = 1135360
Murray Inventar
     
Beiträge: 5395
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Zitat :
lobo038 hat am 24 Mai 2026 14:23 geschrieben :
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wäre es nicht eine elegante Lösung statt an dem JP2 rumzufummeln, die Drahtbrücken J915-J918 auf einer Seite abzulöten, um die Unterbrechung der +/-18V Versorgung zu realisieren? da käme ich nämlich recht gut ran.
die J914 würde ich dran lassen, weil Masse.
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Wo sollen die im Plan sein?
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BID = 1135361
lobo038 Gerade angekommen
Beiträge: 19
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Seite 9 unten rechts auf dem Printed Circuit Boards
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BID = 1135362
lobo038 Gerade angekommen
Beiträge: 19
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wirklich noch mal recht herzlichen Dank, daß Du mich begleitest und nicht aufgibst
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BID = 1135363
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Zitat :
lobo038 hat am 24 Mai 2026 14:23 geschrieben :
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Hallo nochmal,
wäre es nicht eine elegante Lösung statt an dem JP2 rumzufummeln, die Drahtbrücken J915-J918 auf einer Seite abzulöten, um die Unterbrechung der +/-18V Versorgung zu realisieren?
|  Wenn du mir sagst, wo im Plan die zu finden sind.
Ich will mich nicht unnötig mit Sucherei beschäftigen, und dich kostet es eine Sekunde das hinzuschreiben.
Grundsätzlich sollte die Masseverbindung bestehen bleiben, aber ich würde auch die Signalverbindungen Pre_Out - Main_In lösen, falls bei der Experimentiererei mal unanständige Spannungen aus dem Preamp rauskommen sollten.
Zitat :
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Zitat :
| | Da der AD712 OpAmp nicht ganz billig sein wird, lohnt es sich bei der Reparatur etwas Vorsicht walten zu lassen. |
Aber wahrscheinlich sind die eh kaputt. |
Ja, aber man muss ja nicht unbedingt die neuen AD712 auch noch grillen, falls noch ein weiterer Fehler besteht.
Fürs erste würde ich deshalb nicht die teuren OpAmps einsetzen, sondern eine 8-polige DIL-Fassung einlöten, und dort billige OpAmps einstecken, welche die 36V Versorgung aushalten und Pin-kompatibel sind.
Reichelt hat da z.B. den den TL072 für 55 Cent. Wahrscheinlich funktionieren die µPC4558 oder NE4558 für 20 Cent auch.
In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass Audioverstärker-ICs die parasitären Kapazitäten einer Fassung nicht vertragen und dann anfangen zu schwingen, aber das muss man ausprobieren. Ich würde es darauf ankommen lassen.
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BID = 1135364
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Zitat :
Murray hat am 24 Mai 2026 14:41 geschrieben :
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...
Dann muss es ja um die zugehörige Z-Diode was faul sein.
Da muss die ja gebrückt worden sein wodurch die Transistoren voll durchgesteuert haben.
Anders kann ich mir das nicht erklären.
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Umgekehrt wird ein Schuh draus.
Wenn die ZD kurzgechlossen ist, kommt am Emitter überhaupt keine Spannung mehr raus.
Wenn sie dagegen unterbrochen ist, werden am Ausgang der Regelschaltung fast die 55V erscheinen.
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BID = 1135365
lobo038 Gerade angekommen
Beiträge: 19
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@ Perl
ich bin mir keiner Schuld bewusst, habe ich doch im Post ID1135361 die Seite 9 des Service Manuals angegeben, mit dem Hinweiß rechts unten.
Sorry
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BID = 1135366
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Zitat :
| | habe ich doch im Post ID1135361 die Seite 9 des Service Manuals angegeben, mit dem Hinweiß rechts unten. |
Habe ich zu spät gesehen, weil ich durch den Post von Murray, der auf dem Holzweg war, abgelenkt war.
Ist aber nicht schlimm, denn die Lagepläne tragen nur wenig zum Verständnis der Schaltung bei, und solche Brücken sollten auch im Schaltplan zu finden sein.
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BID = 1135367
Murray Inventar
     
Beiträge: 5395
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Zitat :
perl hat am 24 Mai 2026 18:48 geschrieben :
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Zitat :
Murray hat am 24 Mai 2026 14:41 geschrieben :
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...
Dann muss es ja um die zugehörige Z-Diode was faul sein.
Da muss die ja gebrückt worden sein wodurch die Transistoren voll durchgesteuert haben.
Anders kann ich mir das nicht erklären.
| Umgekehrt wird ein Schuh draus.
Wenn die ZD kurzgechlossen ist, kommt am Emitter überhaupt keine Spannung mehr raus.
Wenn sie dagegen unterbrochen ist, werden am Ausgang der Regelschaltung fast die 55V erscheinen.
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hast Recht, ist ja die negative Spannung gegen Masse.
Übrigens hängen an den +/- 18V auch noch die ICs 401-404.
Die Brücken sind wohl nicht im Schaltbild, habe da jetzt keine Lust die am Bestückungsplan zu suchen und wo es da weiter geht.
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BID = 1135368
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Zitat :
| | Übrigens hängen an den +/- 18V auch noch die ICs 401-404. |
Dann könnten die auch etwas abbekommen haben.
Zum Glück sind das dort billige Standardtypen.
Auf jeden Fall ist in jedem Kanal mindestens ein defektes Bauteil, sonst wären nicht beide Sicherungswiderstämde durchgebrannt.
Man sollte sich auf jeden Fall auch die Entkopplungselkos an Pin4 dieser ICs ansehen, denn haben ja auch die volle Überspannung abbekommen.
Gut möglich, dass die aber noch heil sind, denn Elkos werden sowieso mit deutlich erhöhter Spannung formiert. Ausserdem wird es nicht lange gedauert haben, bis die Sicherungswiderstände abgeschaltet haben.
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BID = 1135369
lobo038 Gerade angekommen
Beiträge: 19
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Hallo
den Sicherungswiderstand ERQ14AJ331P scheint es nicht mehr zu geben, wäre der LR2F330 als Ersatz geeignet?
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BID = 1135371
Murray Inventar
     
Beiträge: 5395
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Am ehesten findet man da mit ähnlicher Bezeichnung ein Motorschutzrelais.
Du tust ja so als wenn es von einem Bauelement mit ähnlicher Funktion nur eines auf Welt gibt.
Gewöhne dir doch mal an mehr Infos zu liefern, z.B. einen Link
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BID = 1135377
lobo038 Gerade angekommen
Beiträge: 19
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