Hallo Leute,
ich wäre Euch sehr dankbar für einen Rat. In meinem Haus gab es 1985 einen alten Zählerkasten, gespeist von einer Oberleitung. Später wurde im Keller ein neuer Hager Zählerkasten für Erweiterungen eingebaut.
Der wurde über NYM 5x10mm² verbunden.
Wieder später wurde die Oberleitung gegen eine Erdleitung direkt zum neuen Zählerkasten ersetzt.
Der alte Zählerkasten wurde wegen der dort verteilten Anschlüsse nun "rückwärts" als Unterverteilung weiter betrieben. Von dort wurde z.B. der Herd der Küche versorgt. Im laufe der Jahre wurde auch der Herd auf den neuen Zählerkasten umgeklemmt. Eine Neuverlegung der Verbindungsleitung würde viele Probleme machen. Netzform TN-C-S.
Übrig sind jetzt noch:
- Dachboden - Licht und Steckdosen
- Schlafzimmer - Licht und Steckdosen
- Kinderzimmer Licht und Steckdosen, TV
- Flur - Licht und Steckdosen
- Gästebad/Bad - Licht und Steckdosen
also keine riesigen Leistungen, zumal alles mit LED beleuchtet wird. Maximal gelegentlich ein Staubsauger.
Die alte Zuleitung 5x10mm² hindert mich daran, die Stromkreise einfach auf freie Anschlüsse im neuen Zählerkasten zu klemmen. Es liegt ja nur ein SL, wenn auch ein dicker und ich wollte alle Anschlüsse über RCD absichern.
Alles Einfach auf einen 16A-Stromkreis zu nehmen, erscheint mit vielleicht etwas knapp? Außerdem wäre dann Licht und Steckdosen nicht mehr getrennt. Wie würdet ihr das lösen?
Also mein Gedanke: in den neuen Zählerkasten einen 3-poligen FI/LS 16A/30mA einbauen. Dann können in der alten Verteilung alle Bauteile entfernt werden und es muss nur noch passend aufgeteilt werden. Auch die Zuleitung wäre über RCD sicher.
Leider habe ich keine Ahnung, welchen Typ FI/LS mit welcher Kennlinie ich benötige. Kann mir da jemand raten? Kann man da ein 50,00 € Teile kaufen oder muss es etwas für 150 € sein?
Alternativ Wäre auch eine Sicherung 3x16A mit nachgeschaltetem RCD 3x 40A/30mA denkbar. Allerdings würde dann beim RCD auch alles abschalten.
[ Diese Nachricht wurde geändert von: Carnmeryoneth am 27 Feb 2026 23:56 ]