Kaputte Elektronik bei Digitaluhren in einer Uhrenanlage

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Autor
Kaputte Elektronik bei Digitaluhren in einer Uhrenanlage
Suche nach: elektronik (24395)

    










BID = 1104770

asshp

Gerade angekommen


Beiträge: 3
 

  


Hallo Forum,

ich bin für eine Uhrenanlage mit einer Hauptuhr und ca. 15 Nebenuhren zuständig und habe folgendes Problem: Ca. die Hälfte der analogen Uhren habe ich auf Digitaluhren ausgetauscht und hängen auf der selben 24V-Nebenuhrlinie wie die Analoguhren. Jetzt hat es mir schon bei 4 Digitaluhren die Elektronik zerstört (lt. Hersteller durch Überspannung) und jetzt wäre meine Vermutung, dass dies durch Spannungsspitzen der analogen Nebenuhren ausgelöst wird. Wäre dies überhaupt möglich? Wenn ja, kann ich da irgendwie Abhilfe schaffen? Die Nebenuhren werden durch einen Minütlichen, polwendenden 24V-Impuls weitergestellt. Ich hätte da an ein Löschglied oder so was ähnliches gedacht. Aber funktioniert das überhaupt da jede Minute die Polarität vertauscht wird?

Ich bedanke mich im Voraus für jede Antwort auf diese Anfängerfrage

BID = 1104778

der mit den kurzen Armen

Urgestein



Beiträge: 17343

 

  

Du kannst die Spannung auch auf 20V durch 2 in Reihe geschaltete Z-Dioden begrenzen .





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Tippfehler sind vom Umtausch ausgeschlossen.
Arbeiten an Verteilern gehören in fachkundige Hände!
Sei Dir immer bewusst, dass von Deiner Arbeit das Leben und die Gesundheit anderer abhängen!








BID = 1104780

Primus von Quack

Unser Primus :)
nehmt ihn nicht so ernst




Beiträge: 7113

Und die Digitaluhren vertragen die minütliche Umpolung

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...geguckt wird mit den Augen, nicht mit den Fingern!

BID = 1104797

asshp

Gerade angekommen


Beiträge: 3

Erstmal vielen Dank für die Antworten! Der polwendende 24V-Minutenimpuls dient bei den Digitaluhren nur zur Fortschaltung der Uhrzeit. Die Digitaluhren selbst sind an 230V angeschlossen. Der Schrittmotor der Analoguhren wird aber nur durch den 24V-Minutenimpuls fortgestellt.

[ Diese Nachricht wurde geändert von: asshp am 24 Nov 2022 18:11 ]

BID = 1104799

Jornbyte

Moderator



Beiträge: 6177


Zitat :
Der polwendende 24V-Minutenimpuls dient bei den Digitaluhren nur zur Fortschaltung der Uhrzeit

Optokoppler rein und Ruhe ist.

_________________
mfg Jornbyte

Es handelt sich bei dem Tipp nicht um eine Rechtsverbindliche Auskunft und
wer Tippfehler findet, kann sie behalten.

BID = 1104800

Murray

Inventar



Beiträge: 4268

Der Typ der Digitaluhren ist sicherlich ein Staatsgeheimnis ...

BID = 1104801

Jornbyte

Moderator



Beiträge: 6177

Der Type ist Egal. Hier gibt es ein Potentialunterschied und damit die Überspannung.

_________________
mfg Jornbyte

Es handelt sich bei dem Tipp nicht um eine Rechtsverbindliche Auskunft und
wer Tippfehler findet, kann sie behalten.

BID = 1104805

bluebyte

Schriftsteller



Beiträge: 687
Wohnort: Unterfranken


Zitat :
der mit den kurzen Armen hat am 23 Nov 2022 23:51 geschrieben :

Du kannst die Spannung auch auf 20V durch 2 in Reihe geschaltete Z-Dioden begrenzen .

20V ist bei einer 24V-Nebenuhrlinie vielleicht etwas wenig...

_________________
Gruß
bluebyte

BID = 1104813

Murray

Inventar



Beiträge: 4268


Zitat :
Jornbyte hat am 24 Nov 2022 18:34 geschrieben :

Der Type ist Egal. Hier gibt es ein Potentialunterschied und damit die Überspannung.



Obskure Antwort

BID = 1104816

Ltof

Inventar



Beiträge: 8956
Wohnort: Hommingberg

An jedem Eingang der Digitaluhren eine P6KE24CA spendieren. Mehr kann man bei der dürftigen Information nicht empfehlen.

_________________
„Schreibe nichts der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist.“
(Hanlon’s Razor)

BID = 1104817

Mr.Ed

Moderator



Beiträge: 35519
Wohnort: Recklinghausen

Den Polwechsel brauchen die Digitaluhren nicht, da sitzt im Eingang ein Gleichrichter. Von da geht es dann auf einen Optokoppler oder direkt auf die Schaltung. Da werden dann einfach nur Minutenimpulse gezählt.
Bei mechanischen Nebenuhren ist der Polwechsel wichtig, der Schrittmotor läuft nur in eine Richtung und der Rotor braucht die Polwechsel weil er jeweils um eine halbe Umdrehung weiterläuft.
Das haben die Uhrenhersteller auch bei moderneren Systemen mit durchgezogen. Unsere Zeitzentrale hat das z.B. bei DCF-Linien gemacht, selbst die haben sich minütlich umgepolt obwohl es nirgendwo ausgewertet wurde. Auch da kam in den Unterzentralen als erstes ein Gleichrichter. Interessant war nur das DCF-Protokoll auf den 24V und das die im Störungsfall die Ader belasten konnte und so ein höherer Stromfluß an der großen Hauptuhr ausgewertet werden konnte, um Fehler an der Unterzentrale zu Signalisieren.


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-=MR.ED=-

Anfragen bitte ins Forum, nicht per PM, Mail ICQ o.ä. So haben alle was davon und alle können helfen. Entsprechende Anfragen werden ignoriert.
Für Schäden und Folgeschäden an Geräten und/oder Personen übernehme ich keine Haftung.
Die Sicherheits- sowie die VDE Vorschriften sind zu beachten, im Zweifelsfalle grundsätzlich einen Fachmann fragen bzw. die Arbeiten von einer Fachfirma ausführen lassen.

BID = 1104821

Jornbyte

Moderator



Beiträge: 6177

Ich denk das es direkt auf die Schaltung geht. Beim Einsatz von Schaltnetzteilen können bei unterschiedlicher Phase Potentialunterschiede von über 100V entstehen.

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mfg Jornbyte

Es handelt sich bei dem Tipp nicht um eine Rechtsverbindliche Auskunft und
wer Tippfehler findet, kann sie behalten.

BID = 1104824

Mr.Ed

Moderator



Beiträge: 35519
Wohnort: Recklinghausen

Ob Schaltnetzteil oder Batteriebetrieb ist völlig egal, parallel zum Uhreneimpuls hängen alte mechanische Nebenuhren. Die erzeugen den Hohen Impuls nach jedem Uhrenimpuls. Der macht auf Dauer auch die Relais in der Zentrale kaputt da jedem Impuls ein kurzer Gegenimpuls folgt.

Zum Schutz kann man im Prinzip die Schaltung vom kuzärmigen Nehmen, aber natürlich nicht auf 20V sondern 30V. 30V weil da i.d.r. 28V auf der Uhrenlinie sind, sofern die Akkugepuffert ist.
Kann auch eine bipolare TVS Diode sein. Es geht ja nur darum den kurzen Impuls zu dämpfen.

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BID = 1104825

BlackLight

Inventar

Beiträge: 4761


Zitat : Murray hat am 24 Nov 2022 19:32 geschrieben :
Obskure Antwort
Ich hätte verstanden, dass der 24V-Eingang Bezug zum PE/… hat und da Unsinn passiert. Wäre inzwischen nicht mehr mein erster Favorit.

Ob das passt oder einfach nur Überspannung ist kann nur der TE mit einer einfachen Messung herausfinden. Die Uhren sind ja streng geheim.

BID = 1104830

winnman

Schreibmaschine



Beiträge: 1537
Wohnort: Salzburg

vor jede Digitaluhr einfach ein 24V DC Relais.
Die Digitaluhr sollte dann entweder die DC Spannung für deren Eingang bereitstellen oder ein kl. Ntzteil verbauen -> Potentialgetrennt von allen Analogen Teilen, keine Spannungsspitzen, . . .


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