Zitat :
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| Gibt es hier noch Leute die das ganze gut erklären können? |
Ja.
Muss mal schaun, ob ich den Herrnkind noch finde, oder ob der im letzten Jahr auch abgesoffen ist.
In Kürze: Das sind (asymmetrische) Glimmlampen. Einige (Mehrstrecken-stabis) haben mehrere koaxial ineinander gestellten zylindrische Kathoden, die elektrisch hintereinandergeschaltet sind.
Die Anodenfläche ist i.d.R. klein, -z.B. ein dicker Draht-, aber bei den erwähnten Mehrstreckenstabis ist es einfach die Aussenseite (fast) jedes Kathodenzylinders.
Der stabilisierende Effekt beruht auf dem kathodischen Glimmlicht, das eine Elektrodenfläche bedeckt, die dem Strom proportional ist. Die Brennspannung ändert sich dabei nur unwesentlich.
(Sehr stark asymmetrische Glimmlampen hat man auch als Gleichrichter verwendet.)
Nach der Zündung, zu der allerdings eine deutlich höhere Spannung erforderlich ist, wirkt eine Glimmlampe wie eine Zenerdiode, bis die Kathode vollständig von dem Glimmlicht bedeckt ist. Bei noch höherem Strom steigt die Brennspannung wieder an.
Die stabilisierte Brennspannung liegt, wie bei anderen Glimmlampen auch, in der Gegend von etwa 70 bis 150V und wird i.W. durch die eingesetzte Gasmischung bestimmt.
P.S.:
Zitat :
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| und die Schaltung (Spannungsstabilisation) drum herum funktioniert. |
Wie bei einer Zenerdiode: Hauptsächlich mit einem hohen Vorwiderstand,, z.B. 10k, der an einer deutlich höheren Spannung liegt. Der dynamische Innenwiderstand der Stabis liegt in der Gegend von 100 Ohm, und entsprechend diesem Widerstandsverhältnis werden Schwankungen der Eingangsspannung stabilisiert.
[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am 1 Jun 2022 1:17 ]