FritzBox 7590 im Betrieb gestorben, zieht mehr als 2,5 Ampere bei 5 Volt

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FritzBox 7590 im Betrieb gestorben, zieht mehr als 2,5 Ampere bei 5 Volt
Suche nach: fritzbox (576) ampere (3310) volt (14567)

    










BID = 1083288

STeddy

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Beiträge: 89
 

  


FrizBox 7590 nach 2 Jahren im Dauerbetrieb Ausfall im laufenden Betrieb
jetzt ohne Funktion,
ohne LED's (auch die Power LED ist komplett aus),
Recovery meldet keinen Kontakt zur Box

Innenleben unauffällig, insbesondere keine ausgelaufenen Elko's oder Schmorstellen oder warme/heiße Bauteile feststellbar.

Mein Hauptinteresse gilt eigentlich dem internen Speicher mit den MetaDaten (Telefonverbindungen) und dem aktuellsten Telefonbuch aber auch Anfönen der Bauteile bringt keine Änderung.

Das zugehörige Steckernetzteil hat 12 Volt und ist mit 2500 mA angegeben. Ein baugleiches Netzteil bringt die Box auch nicht zum Laufen, so daß hier die Ursache nicht zu finden ist.

Bei angeschlossenem Stecker-Netzteil messe ich an den Steckbuchsen-Lötstellen am Mainboard nur wenige Millivolt, stark schwankend!

Am Labornetzteil bricht die eingestellte 12 Volt Leerlaufspannung bei wenigen mA Strom (Begrenzung) auch sofort ein und bis ca 2,5 A Strom steigt die Spannung nur auf ca. 4-5 Volt.

Mehr Leistung als das Netzteil angibt wollte ich der Box (noch) nicht geben um keinen zusätzlichen Schaden zu verursachen.

Leider sind soviele winzige 0201 oder 01005 SMD verbaut und anscheinend eine Multilayer Platine, daß ich mit meinem fehlenden Fachwissen bei diesem modernen Kram keinen Strompfad oder Schaltungsaufbau mehr identifizieren kann

Macht es Sinn die großen Elko's auszulöten und zu messen oder gibt es eine Stelle wo man mit dem "Elektronikmarktmultimeter" Uni-T UT61 und normalen Weller Elektronik-Lötstation noch was prüfen kann?

Im schlimmsten Fall drehe ich den Strom so hoch, daß irgendwas abraucht, damit man wenigstens den Fehler (nachträglich) einkreisen kann.....

Grüsse Stefan

BID = 1083289

bluebyte

Schriftsteller



Beiträge: 661
Wohnort: Unterfranken

 

  


Zitat :

und bis ca 2,5 A Strom steigt die Spannung nur auf ca. 4-5 Volt.

das sind dann über 10 Watt, da sollte etwas ziemlich heiß werden, vielleicht einfach mal mit den Finger fühlen...

_________________
Gruß
bluebyte








BID = 1083293

STeddy

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Beiträge: 89

Hallo BlueByte, Danke, gute Idee... Das werde ich vielleicht morgen nochmal machen, obwohl ich Sorge habe, daß ich den Schaden vergrößere und ein IC/eine CPU abraucht. Mit dem Steckernetzteil wurde nix warm und ich hatte das Gehäuse schon wieder zu weil für mich nix zu sehen war.... Grüße Stefan

[ Diese Nachricht wurde geändert von: STeddy am 10 Jun 2021 22:47 ]

BID = 1083294

Mr.Ed

Moderator



Beiträge: 33882
Wohnort: Recklinghausen

Dir ist klar das die noch mitten in der 5-jährigen Garantie ist bzw. bis zum öffnen war?


_________________
-=MR.ED=-

Anfragen bitte ins Forum, nicht per PM, Mail ICQ o.ä. So haben alle was davon und alle können helfen. Entsprechende Anfragen werden ignoriert.
Für Schäden und Folgeschäden an Geräten und/oder Personen übernehme ich keine Haftung.
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BID = 1083302

STeddy

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Beiträge: 89

Moin Mr. Ed, ja die Garantieproblematik ist mir bewusst.

AVM tauscht die Geräte nur aus und übergibt sie dann einem Dienstleister zur Verwertung, bietet aber keinen Reparaturversuch an, so daß die ggf. noch vorhandenen persönlichen Daten für mich nicht wieder zugänglich werden.

Gesetzlich müssen die Werkstätten/Hersteller zudem vor der Reparatur alle persönlichen Daten löschen (oder einen Prozess mit Zugriffberechtigungen und entsprechenden Protokollen haben) was z.B, bei einem (Display) Schaden am Handy immer ärgerlich ist.

Deshalb war/ist es einen Versuch Wert einen offensichtlichen Fehler zu finden den man mit Bordmitteln beheben kann um zumindest die Daten zu sichern.

Die Fritzboxen sind mit keinem Gehäusesiegel und keiner wahrnehmbaren Intrusion Detection ausgestattet, vermutlich um die Nutzung von Frictender oder anderen externen Antennen nicht unnötig zu erschweren?

Solange ich also nicht mehr kaputt mache oder Bauteile auslöte hoffe ich, daß mir die Garantieoption als Lösung erhalten bleibt.

Danke und Grüße

Stefan



BID = 1083303

Mr.Ed

Moderator



Beiträge: 33882
Wohnort: Recklinghausen

Die Datensicherung ist, wie immer, Sache des Benutzers, das ist klar.
Die Benutzerdaten und eventuelle Telefonbücher mußt natürlich du sichern.

Nur durch draufschauen wird sich der Kurzschluss nicht beseitigen lassen. Da wird das interne Netzteil gestorben sein. Im einfachsten Falle eine Überspannung- oder Verpolungsschutzdiode, im schlimmsten Falle mehr.
Um da zu suchen mußt du Zwangsweise Teile auslöten.

_________________
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BID = 1083304

STeddy

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Beiträge: 89

Sowas habe ich befürchtet....Mein letztes Backup aller Daten inkl. Image und Telefonbuch liegt allerdings ein Jahr zurück.
Aber wer sichert schon regelmäßig seine Telefonverbindungsdaten oder sichert jedesmal bei einer neuen Telefonnummer das Telefonbuch?

Ich wüsste keine Einstellung die täglich einen Download/eine Sicherung dieser Daten bewerkstelligt oder sie gleich auf dem USB Stick o.ä. ablegt. Da würde sich dann auch die Frage stellen ob die Fritzbox oder ein USB Stick ausfallsicherer ist und immer alles wöchentlich zu sichern oder jedesmal als Push Nachricht zu erhalten ist mir zugegebenermaßen zu aufwendig obwohls im Schadenfall ärgerlich ist....

Also doch Austausch, Telefonbuch neu ergänzen und hoffen, daß man keinen Verbindungsnachweis für ein Telefonat braucht.....

BID = 1083342

prinz.

Moderator

Beiträge: 8372
Wohnort: Gifhorn und Wolfenbüttel
Zur Homepage von prinz. ICQ Status  


Zitat :
Gesetzlich müssen die Werkstätten/Hersteller zudem vor der Reparatur alle persönlichen Daten löschen

Sagt wer bzw. steht wo?
Als mein Handy kaputt war sollte Ich mich darum selber kümmern


_________________
Nur für nicht Mutige
1.Freischalten
2.Gegen Wiedereinschalten sichern
3.Spannungsfreiheit allpolig feststellen
4.Erden und kurzschließen
5.Benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken

BID = 1083344

BlackLight

Inventar

Beiträge: 4181


Zitat : STeddy hat am 11 Jun 2021 08:20 geschrieben :
[...]daß man keinen Verbindungsnachweis für ein Telefonat braucht.....
Bietet der Provider keinen Einzelverbindungsnachweis an?

Ansonsten sieht die Platine etwa so aus? https://www.teltarif.de/router/avm-......html
Die Logs dürften vermutlich in dem NAND-Speicher liegen und da dürfte ein Ausleseversuch nicht wirtschaftlich sein...

BID = 1083346

STeddy

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Beiträge: 89

@prinz: ...steht nirgendwo, aber die Verarbeitung oder der "pontentielle" Zugriff auf persönliche Daten braucht einen Erlaubnistatbestand, und da es den nicht gibt, sind die Daten vor fremdem Zugriff zu schützen. Den dokumentatorischen Aufwand treibt niemand, weshalb die großen Konzerne üblicherweise alle Datenspeicher löschen, selbst wenn der Kunde das nicht will...Beim Handyshop um die Ecke ist das was anderes. Ich hab das öfter in den Staaten erlebt, da hängen dann die besten Fotos die man auf Kunden-Handy oder früher auf Kundennegativen finden kann an der Wand.....

@blacklight: auch hier ein Datenschutzproblem. Ohne ausdrücklichen Kundenwunsch darf der Provider die Daten nicht verarbeiten (speichern, übermitteln...). Bei Flat Rate gibt er mir nur die gebührenpflichtigen Telefonate und außerdem sehe ich da nur ausgehende Anrufe aber eben nicht wer wann (angeblich) versucht hat mich zu erreichen oder angeblich eine Nachricht auf dem AB hinterlassen hat oder es war (angeblich) besetzt. Für sowas ist die FritzBox gut. Der entsprechende Speicher überlebt Stromausfälle und sollte einen Schaden im Spannungseingang überlebt haben. Wenn mehr kaputt ist als die Stromversorgung kommt man nur noch forensisch dran oder man fragt die NSA.

Ich werde die Box wohl doch bei AVM austauschen und mit dem Datenverlust leben. Der Verwerter wird sicher zunächst Werksreset und neues OS in Betracht ziehen anstatt nach der Reparatur das Passwort zu knacken (oder AVM-Backdoor?) und den Datenspeicher auszulesen.....

Danke und Grüße Stefan


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