Ich sehe, daß du das jetzt verstanden hast.
Und du du hast richtig bemerkt, daß die Spannung über dem Widerstand der Eingangsspannung vorauseilt.
Wenn du die Ausgangsspanung über dem Widerstand abnähmest, hättest du übrigens einen Hochpass.
Also:
Beim Hochpass eilt die Ausgangsspannug der Eingangsspannung voraus.
Beim Tiefpass hinkt die Ausgangsspannug der Eingangsspannung hinterher.
Allerdings:
Zitat :
|
| wenn mein Ko 90° phasenverschoben ist zur Spg am Widerstand |
Nicht "wenn" . Das ist immer der Fall !
Hatte ich aber alles schon ganz weit oben erwähnt.
Wie groß aber die Phasenverschiebung zwischen Ausgang und Eingang wird, hängt vom Verhältnis der Spannungen an Widerstand und Kondensator ab. Das bedeutet eine frequenzabhängigkeit der Phasenverschiebung.
Erinnere dich bitte, daß der Sinus am rechtwinkligen Dreieck definiert ist, als das Verhältnis von Gegenkathete zur Hypothenuse.
Die Hypothenuse entspricht der Eingangsspannung bzw. dem Scheinwiderstand der Schaltung,
die Ankathete der Spannung über dem ohm'schen Widerstand bzw. dessen Wert,
und die Gegenkathete entspricht der Spannung über dem Kondensator bzw. dessen Blindwiderstand.
Damit kannst du nun für beliebige Werhältnisse von ohm'schen Widerstand zum Blindwiderstand des Kondensators die Dämpfung und die Phase der Ausgangsspannung ausrechnen.
Happy computing !
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