Röhrenradios und Kurzwellenempfang

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Röhrenradios und Kurzwellenempfang
Suche nach: röhrenradios (162)

    










BID = 1067298

krockie

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Hallo,

soweit ich weis sind hier auch einige(alte Hasen)Experten bzgl. Röhrengeräte aus alten Zeiten aktiv.

Ich weis über Röhren nur allgemeins wie z.B. die Funktionsweise ähnlich wie ein Transistor aber den Vorteil haben das diese nahezu rauschfrei sind und als Nachteil mehr Platz benötigen, Heizstrom verbrauchen und mit relativ hohen Spannungen betrieben werden und auch etwas teurer in der Beschaffung sind.

Mit all den Bezeichnungen wie El40,41,42/EF80,81, 82... usw. kann ich nichts anfangen, auch kann ich nicht beurteilen ob eine Röhre noch gut oder schon ermüdet ist,wenn es nicht glimmt dann ist es für mich kaputt und muss erstezt werden.
Nur weis ich aus verschiedenen Lesebeiträgen dass die Experten sofort erkennen welche Röhre ausgetauscht werden muss damit z.B. der Verstärker wieder vollen Klang und Lautstärke hat.

Langer Satz kurzer Sinn.

Meine Frage:

Ich hatte schon so einige Röhrenradios gesehen, wobei UKW Empfang super ist, MW, LW so gut wie nichts.
Kurzwellenempfang war bei allen zu vernachlässigen.
Erst habe ich gedacht könnte ja sein dass es mittlerweile im digitalen Zeitalter kaum noch Sender gibt die über anaologe Kurzwelle senden.

Ein Blick auf dieses Seite Weltweite KW Sender hat mich eines besseren belehrt.
Dann muss es ja an den Geräten liegen dass diese nichts empfangen.

Soweit ich mit meinen bescheidenen Röhrenkenntnissen beurteilen kann müsste es mit ermüdeten Röhren zusammenhängen, auch wenn diese alle glimmen.
Nur, welche Röhre ist für den Kurzwellenempfang zuständig bzw. ist an der Demodulation der aufmodulierten Kw-Sendefrequenz beteiligt.
An der Antenne sollte es nicht liegen, denn auch bei Geräten die intern eine Richtantenne haben kommt kein Empfang.

Wer kann mir dort Ratschläge/Tipps geben?

Das Einsprühen mit Kontaktspray der Sockel und Beinchen hat nichts geändert.
Darf mann auch einzelne Röhren ausstecken und das Gerät in Betrieb nehmen um festzustellen welche Funktion dann nicht geht.
Oder ist das Tabu bei Röhrengeräten?

Ich habe kein Röhrenmessgerät so kann ich Röhren nicht durchmessen.

Gruß





[ Diese Nachricht wurde geändert von: krockie am  5 Jun 2020 17:39 ]

BID = 1067304

Mr.Ed

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Hattest du denn eine Antenne an dem Gerät?

Die eingebauten Antennen an so einem 50er / 60er Jahre Röhrenradio sind für UKW (Dipol im Gehäuse) und für Lang-/Mittelwelle (Ferrit, oft drehbar).
Für die Kurzwelle brauchst du eine externe Antenne und Erdung, sonst empfängst du nur sehr starke Sender in der Nähe, die praktisch nicht mehr existieren.

Hier kannst du feststellen, was an einem guten Standort mit einem guten Empfänger geht.
http://websdr.ewi.utwente.nl:8901/
Der SDR deckt den Bereich von 0-30MHz ab und steht an der Universität Twente, Enschede, Niederlande.

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Für Schäden und Folgeschäden an Geräten und/oder Personen übernehme ich keine Haftung.
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BID = 1067311

krockie

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Hallo Mr.Ed,
erst mal vielen Dank für den Link
Ich musste erst mal kurz oder auch laaang inne halten und noch mehr..... habe soeben einen Zeitsprung zu meiner Kindheit in die 70er mit vielen Erinnerungen auch an Personen die schon lange nicht mehr unter uns weilen durchlebt......
Wusste gar nicht dass es auch sowas gibt
Man kann da sogar 2 stellen hinterm Koma die KHz einstellen.
Das ist ja wie echtes reales Kurzwellenempfang-Genuss, genaues wunderschönes miserables schwanken der Qualität mit Rauschen, zischen Pfeiffen und der Amplitudenschwankungen etc. Wenn ich nicht wüsste dass ich am PC sitze... mit geschlossenen Augen würde ich es nicht unterscheiden können ob übers Internet oder einem uralten Kw-Empfänger.

Wie haben die das realisiert, übers Internet digital aber dennoch analoges Kw-Empfangsgefühl? Werden alle Kw Sender von einem starken Empfänger empfangen und übers Netz wiedergegeben? Aber dann könnte ich ja nicht die Frequenz nach beliebem einstellen, weil das ist echt... nichts analog simuliert, ich kenne diese Kw-Qualität zu gut, so authentisch kann das kein digitales Medium simulieren. Wie haben die das hinbekommen, dass jeder dort selbst nach Sendern suchen kann?
Man kann dort weltweit internationale Sender über Kw empfangen, manche der Sender sind auch über digitalem Weg über Satellit oder das Internet empfangbar, ganz sauber und ohne rauschen etc. das ist aber bei weitem kein Kw-Genuss erst recht kein Zeitreisen Feeling, sowas kann man nicht mit Worten beschreiben, man muss es einfach erleben oder in den Jahren der nichtdigitalen Zeitalter durchlebt haben!
Das wäre rein technisch auch Interessant zu erfahren wie das auf diese Seite mit dem live Kurzwellenscan funktioniert.
Wenn einer mehr darüber weis, kann er gerne es erklären.
Ich kann es mir nicht vorstellen ein starker KW-Empfänger der weltweit alles sender irgendwie empfängt und vielleicht 1000 Ausgänge hat wo dann max.1000 Leute übers Internt gleichzeitig am Sendersuchlauf digital suchen können

Du hast vollkommen Recht, es befindet sich außer der Doppelbuchse für Dipolantenne noch eine weitere Buchse nur Antenne (ohne zu verraten welche Antenne gemeint ist) und eine weitere Buchse mit Erde. (siehe auch Foto, dass ich mit Photoshop nachbearbeitet habe damit die Schrift einigermaßen lesbarer wird)

An die Antennebuchse einfach ein Kupferkabel von einigen metern einstöpseln? oder ne echte Dachantenne? Und die Erdebuchse... soll das mit dem PE an der Steckdose dran oder mit Nagel an die Hauswand, in den 50ern gabs ja kein PE, obwohl hatte mal als Kind gesehen da hatte jemand Antennekabel(wahrscheinlich auch Erde) in Blumentopf gesteckt.

Habe heute Abend nochmal meinen alten noch intakten Cassettenradiorecorder aus den 80ern rausgekramt um zu kucken ob er denn noch Kw empfängt. Hat er aber auch nicht obwohl die Antenne ganz ausgezogen war. Sonst gibt es ja bei den Geräten keine weiteren Buchsen wie Erde usw.

Nochmals vielen Dank für den ausgesprochen genial bemerkenswerten Link
Gütiger Himmel...Es läuft gerade ein Hörspiel, Hörspiele haben wir an Sonntagen mit der ganzen Familie über Kurzwelle gehört gehabt ... kann mich noch an das eine Hörspiel mitte 70er gut erinnern...
Ich wollte noch anderes machen heute Abend und bin hundemüde den ganzen Tag schon ...aber sitze am PC und höre mir Hörspiel über Kw an
Gruß





[ Diese Nachricht wurde geändert von: krockie am  5 Jun 2020 22:36 ]

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nabruxas

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Offtopic :
@ Mr.Ed.: Du bist gemein! Ich hänge da jetzt schon seit einiger Zeit bein SDR fest... Coole Features und supergut gemacht.


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Mr.Ed

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Erde an die Wasserleitung oder Heizung, als Antenne ein paar Meter Draht.
Bei dir scheint es allerdings eine Brücke zur UKW-Antenne zu geben. Besser als nichts, aber zu kurz.
Wenn das Gerät allerdings unrestauriert ist, wird es nicht optimal funktionieren, zu viele Bauteile sind durch Alterung längst unbrauchbar.

Der WebSDR nutzt einen Breitbandigen Empfänger der die kompletten 30MHz abtastet und für knapp 500 Nutzer nutzbar macht. Die Antenne steht auf dem Dach der Uni. Einen Teil der Rechenarbeit übernimmt dann dein PC.
Das ganze wird also live empfangen und stellt ungefähr meine Empfangssituation dar, Enschede ist ca. 70km entfernt.
So empfängst du oberhalb des Mittelwellenbands das heimliche Hobby der östlichen Niederlande. Etherpiraten mit einer sehr eigenwilligen Mischung aus Oldies, niederländischen und deutschen Schlagern sowie Polka, natürlich von Platte. Die Moderatoren zeigen zu später Stunde auch mal Ausfallerscheinungen durch die Grolschkühlung.

Vieles auf der Kurzwelle ist heute aber entweder Propaganda, oft aus China. Einiges ist auch Obskur, so informiert man gerade auf 9330kHz über den Weltuntergang und Teufelsaustreibungen.

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Zitat :
nabruxas hat am  5 Jun 2020 23:21 geschrieben :


Offtopic :
@ Mr.Ed.: Du bist gemein! Ich hänge da jetzt schon seit einiger Zeit bein SDR fest... Coole Features und supergut gemacht.




Damit kann ich leben. Wenn du wegen mir auf RTL2 hängen würdest, wäre das schlimmer als ein Abend auf der Kurzwelle.
Ich persönlich höre auch seit 20:00 Radio, allerdings DAB+. Vermutlich bis 2 Uhr gibt es noch 80er am Stück, frisch aus der Rille.
https://www.schwarzwaldradio.com/radio/sendungen/168

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nabruxas

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Offtopic :

Das waren noch Zeiten,als wir auf Kurzwelle "Feindsender" gehört haben
Bevorzugt hieß der "Radio Luxemburg".
Und auch damals trieb da Hugo Egon Balder schon sein Unwesen.
Und egal wie es rauschte,war immer noch besser wie die "Hitparade" der DDR
Aber "Schwarzwaldradio" muß nun wirlich nicht sein.
Seit ich mal im NordSchwarzwald gedient habe weiß ich,das es in D Gegenden gibt,wo die Inzucht noch nicht sooo lange her sein kann.
In dem Tal wo mein Hotel war,hat dich nichtmal das GPS gefunden...
Wenn mir der Sinn nach 80er steht,nehm ich den passenden Stream von Sunshine Live.


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Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen z.B. der Relativitätstheorie.
(Albert Einstein)

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krockie

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Vielen Dank für die Infos.

Das mit dem WebSDR ist sehr interessant, auf was für bemerkenswerte Ideen manche Leute kommen, vor allem was Du so alles weist.

Weshalb haben die dieses Projekt wohl ins Leben gerufen, so ganz billig wird so eine Einrichtung/Anlage auch nicht sein. Jedenfalls mich hat es echt sehr beeindruckt, gut das es das gibt.

Das mit der Antenne werde ich morgen zumindest provisorisch mal angehen!

Vielen Dank nochmals.

Gruß



Zitat :
Mr.Ed hat am  5 Jun 2020 23:40 geschrieben :

Erde an die Wasserleitung oder Heizung, als Antenne ein paar Meter Draht.
Bei dir scheint es allerdings eine Brücke zur UKW-Antenne zu geben. Besser als nichts, aber zu kurz.
Wenn das Gerät allerdings unrestauriert ist, wird es nicht optimal funktionieren, zu viele Bauteile sind durch Alterung längst unbrauchbar.

Der WebSDR nutzt einen Breitbandigen Empfänger der die kompletten 30MHz abtastet und für knapp 500 Nutzer nutzbar macht. Die Antenne steht auf dem Dach der Uni. Einen Teil der Rechenarbeit übernimmt dann dein PC.
Das ganze wird also live empfangen und stellt ungefähr meine Empfangssituation dar, Enschede ist ca. 70km entfernt.
So empfängst du oberhalb des Mittelwellenbands das heimliche Hobby der östlichen Niederlande. Etherpiraten mit einer sehr eigenwilligen Mischung aus Oldies, niederländischen und deutschen Schlagern sowie Polka, natürlich von Platte. Die Moderatoren zeigen zu später Stunde auch mal Ausfallerscheinungen durch die Grolschkühlung.

Vieles auf der Kurzwelle ist heute aber entweder Propaganda, oft aus China. Einiges ist auch Obskur, so informiert man gerade auf 9330kHz über den Weltuntergang und Teufelsaustreibungen.


BID = 1067320

perl

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Wohnort: Rheinbach


Zitat :
Das wäre rein technisch auch Interessant zu erfahren wie das auf diese Seite mit dem live Kurzwellenscan funktioniert.
Wenn einer mehr darüber weis, kann er gerne es erklären.
Ich kann es mir nicht vorstellen ein starker KW-Empfänger der weltweit alles sender irgendwie empfängt und vielleicht 1000 Ausgänge hat wo dann max.1000 Leute übers Internt gleichzeitig am Sendersuchlauf digital suchen können
Mr.Ed hat es ja schon erwähnt, wobei das Wort "abtasten" etwas missverständlich ist.
Das Antennensignal (iirc von einer nur 30cm langen Metallplatte) wird breitbandig, also von 10kHz bis 30 MHz, verstärkt und dann einem (möglichst hoch auflösendem) Analog-Digital-Wandler (ADC) zugeführt, der mehr als 60 Millionen Messungen pro Sekunde machen muss und einen entsprechenden Datenstrom erzeugt.
Aus diesem Datenstrom könnte man das Analogsignal wieder vollständig rekonstruieren, oder eben Rechenoperationen mit den Werten anstellen.

Vielleicht ist dir die Fourier-Analyse bzw. Fourier-Transformation (DFT und FFT) ein Begriff, die aus einem Frequenzgemisch (in Form einer Zahlenfolge) die Intensitäten aller darin enthaltener Frequenzen ermittelt, und diese Intensitätswerte, nach Frequenzen getrennt, in viele Töpfchen sortiert.
Wenn du nun solch ein einzelnes Töpfchen anzapfst, bekommst du den Intensitäts- bzw. Amplitudenverlauf der betreffenden Frequenz und kannst die Werte einem Digital-Analog-Wandler (DAC) zuführen und im Lautsprecher hören.
Rechnerisch macht man eine solche Frequenzanalyse, indem man die Folge der Meßwerte mit einer Sinus- und Cosinus-Funktion der zu beobachtenden Frequenz multipliziert, und die Ergebnisse ein bischen glättet.
In der analogen Welt entspricht diese Multiplikation dem Herabmischen auf die Frequenz Null, d.h. man erhält direkt das Audiosignal.

Mit digitaler Signalverarbeitung (DSP) ist es heute kein Problem mehr jedem Kunden seinen eigenen digitalen Sinusgenerator zur Verfügung zu stellen, den er beliebig programmieren kann um "seine" Frequenz zu empfangen.

In der Praxis wird man hier aber keine Fourier-Transformation anwenden, weil sie ausser den Intensitäten auch die Phasenlage liefert, mit der ein Rundfunkhörer nichts anfangen kann. Vor allem aber weil die FT eine Unmenge nicht genutzter Frequenz-"Töpfchen" berechnet, die nicht verwertet werden. Bei 30MHz Bandbreite und 10Hz Auflösung wären das immerhin je 3 Millionen Intensitäts- und Phasenwerte.
Zum Glück gibt es aber andere Algorithmen, die zwar ebenfalls auf der Multiplikation mit Sinus beruhen, aber wesentlich ökonomischer arbeiten, wenn nur wenige Frequenzbereiche zu beobachten sind, z.B für nur 500 Kunden.
Ein solches Verfahren hört z.B. auf den Namen Goertzel-Algorithmus und verbraucht so wenig Rechenleistung, dass es sogar auf einem Mikrocontroller laufen kann, der die Tastendrücke eines Tonwahl-Telefons analysiert.





[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am  6 Jun 2020  2:20 ]

BID = 1067325

krockie

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Vielen vielen Dank für Deine Mühe und die Erklärung der verschiedenen Funktionsweisen eines solchen Sendeverteilers und die möglichen Verfahren die eingesetzt werden können, damit nicht genug, inclusive Vor- und Nachteile jedes Verfahrens!
Ich musste es mir 3-4 mal durchlesen um es verhältnismäßig recht gut nachvollziehen zu können wie das alles zusamnmenhängt.Sogar ohne irgendein Begriff per Google nachzuschauen
Vielen Dank für Deine Mühe zu späte Stunde noch.

Obwohl, den iirc Metallplattenantenne wollte ich unbedingt mal sehen, nur bekomme ich alles andere als eine Plattenantenne zu sehn wenn ich bei google nach"iirc antenne " Bilder suche.

Wie dem auch sei es ist gut nachvollziehbar und auch im groben sehr gut verständlich, die Funktionsweise dieser genialen Kombination aus Kw, AD-Wandler/Internet. Das mit der 30cm Metallplatte (ist es rechteckig oder gar quadratisch) als Breitbandantenne ist erstaunlich, wenn ich bedenke dass ich mit einer Teleskopantenne von 1m nichts an Kw empfangen kann.
Gut erklärt, so dass auch ich als eine Person die sich sämtliche bisherige elektrotechnischen und elektronischen Knenntnisse im praktischem wie auch theoretischem durch Selbsstuidum über einige Jahrzehte angeeignet habe.

Vielleicht verfasse ich auch darüber mal einen Beitrag wie es begann mit 5 Jahren 1971/72 als buchstäblich der Funke zwischen mir und der Elektrizität übergesprungen ist und sich nach diesem Ereignis durch das ganze Leben durchgezogen hat und auch bis zum letzte Atemzug durchziehen wird.

Vielen herzlichen Dank nochmals an alle von deren unermesslich wertvollem Erfahrungsschatz ich hier auch profitieren, dazu lernen und meine Wissenslücken weiter auffüllen durfte

Gruß



Zitat :
perl hat am  6 Jun 2020 02:02 geschrieben :


Zitat :
Das wäre rein technisch auch Interessant zu erfahren wie das auf diese Seite mit dem live Kurzwellenscan funktioniert.
Wenn einer mehr darüber weis, kann er gerne es erklären.
Ich kann es mir nicht vorstellen ein starker KW-Empfänger der weltweit alles sender irgendwie empfängt und vielleicht 1000 Ausgänge hat wo dann max.1000 Leute übers Internt gleichzeitig am Sendersuchlauf digital suchen können
Mr.Ed hat es ja schon erwähnt, wobei das Wort "abtasten" etwas missverständlich ist.
Das Antennensignal (iirc von einer nur 30cm langen Metallplatte) wird breitbandig, also von 10kHz bis 30 MHz, verstärkt und dann einem (möglichst hoch auflösendem) Analog-Digital-Wandler (ADC) zugeführt, der mehr als 60 Millionen Messungen pro Sekunde machen muss und einen entsprechenden Datenstrom erzeugt.
Aus diesem Datenstrom könnte man das Analogsignal wieder vollständig rekonstruieren, oder eben Rechenoperationen mit den Werten anstellen.

Vielleicht ist dir die Fourier-Analyse bzw. Fourier-Transformation (DFT und FFT) ein Begriff, die aus einem Frequenzgemisch (in Form einer Zahlenfolge) die Intensitäten aller darin enthaltener Frequenzen ermittelt, und diese Intensitätswerte, nach Frequenzen getrennt, in viele Töpfchen sortiert.
Wenn du nun solch ein einzelnes Töpfchen anzapfst, bekommst du den Intensitäts- bzw. Amplitudenverlauf der betreffenden Frequenz und kannst die Werte einem Digital-Analog-Wandler (DAC) zuführen und im Lautsprecher hören.
Rechnerisch macht man eine solche Frequenzanalyse, indem man die Folge der Meßwerte mit einer Sinus- und Cosinus-Funktion der zu beobachtenden Frequenz multipliziert, und die Ergebnisse ein bischen glättet.
In der analogen Welt entspricht diese Multiplikation dem Herabmischen auf die Frequenz Null, d.h. man erhält direkt das Audiosignal.

Mit digitaler Signalverarbeitung (DSP) ist es heute kein Problem mehr jedem Kunden seinen eigenen digitalen Sinusgenerator zur Verfügung zu stellen, den er beliebig programmieren kann um "seine" Frequenz zu empfangen.

In der Praxis wird man hier aber keine Fourier-Transformation anwenden, weil sie ausser den Intensitäten auch die Phasenlage liefert, mit der ein Rundfunkhörer nichts anfangen kann. Vor allem aber weil die FT eine Unmenge nicht genutzter Frequenz-"Töpfchen" berechnet, die nicht verwertet werden. Bei 30MHz Bandbreite und 10Hz Auflösung wären das immerhin je 3 Millionen Intensitäts- und Phasenwerte.
Zum Glück gibt es aber andere Algorithmen, die zwar ebenfalls auf der Multiplikation mit Sinus beruhen, aber wesentlich ökonomischer arbeiten, wenn nur wenige Frequenzbereiche zu beobachten sind, z.B für nur 500 Kunden.
Ein solches Verfahren hört z.B. auf den Namen Goertzel-Algorithmus und verbraucht so wenig Rechenleistung, dass es sogar auf einem Mikrocontroller laufen kann, der die Tastendrücke eines Tonwahl-Telefons analysiert.





[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am  6 Jun 2020  2:20 ]


[ Diese Nachricht wurde geändert von: krockie am  6 Jun 2020  9:46 ]

[ Diese Nachricht wurde geändert von: krockie am  6 Jun 2020  9:47 ]

[ Diese Nachricht wurde geändert von: krockie am  6 Jun 2020  9:48 ]

BID = 1067330

Mr.Ed

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Zitat :

Aber "Schwarzwaldradio" muß nun wirlich nicht sein.


Der Name ist vielleicht nicht gut gewählt, da erwartet man eher Volksmusik. In der Realität steckt da wohl die breiteste Musikauswahl in ganz Deutschland hinter, und nicht die ewig gleichen 50 Titel in Dauerrotation.
Bei unserem Lokaldudler fehlt z.B. nur "I Got You Babe" in der morgendlichen Playlist, dann wäre der Murmeltiereffekt perfekt.
https://www.youtube.com/watch?v=7oR79ja1u-o

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Für Schäden und Folgeschäden an Geräten und/oder Personen übernehme ich keine Haftung.
Die Sicherheits- sowie die VDE Vorschriften sind zu beachten, im Zweifelsfalle grundsätzlich einen Fachmann fragen bzw. die Arbeiten von einer Fachfirma ausführen lassen.

BID = 1067335

stego

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Servus!

Um zur ursprünglichen Frage zurück zu kommen:

Zitat :
ch hatte schon so einige Röhrenradios gesehen, wobei UKW Empfang super ist, MW, LW so gut wie nichts.
Kurzwellenempfang war bei allen zu vernachlässigen.

Der Empfang auf AM (KW/MW/LW) war vor vielen Jahren mal deutlich besser. Deutsche Sender gibt es seit ein paar Jahren nicht mehr, seit der Bayerische Rundfunk seinen MW-Sender in Ismaning bei München auf 801 kHz abgeschaltet hat. Dieser Sender sendet nun mit stark reduzierter Leistung vom Rundfunkmuseum in Cham/Oberpfalz, ca. 20 km von mir entfernt. Ich hab das Glück, diesen Sender recht gut empfangen zu können.


Zitat :
Mit all den Bezeichnungen wie El40,41,42/EF80,81, 82... usw. kann ich nichts anfangen, auch kann ich nicht beurteilen ob eine Röhre noch gut oder schon ermüdet ist,

Da gibt's im Internet ein Reihe von Erklärungen, wie die europäischen Röhrenbezeichnungen lauten. Meistens ist:
1. Buchstabe = Heizungs-Spannung bzw. -Strom (A = 4 Volt parallel, B = 2 Volt meist Batteriegerät, C = 200 mA Serienheizung, D = 1,4 V parallel, meist Batteriegerät, E = 6,3 V parallel, sehr häufig in Netz-Radiogeräten, usw. usw. U = 100 mA Serienheizung, sehr häufig bei Netz-Allstromgeräten, P = 300 mA Serienheizung, Standard bei TV-Geräten)
2. und weitere Buchstaben: Verwendung/Röhrentyp (A = Diode, B = Duo-Diode, C = Triode, D = Leistungs-Endstufen-Triode, E = Tetrode, F = Pentode, L = Leistungs-Endstufen-Pentode, M = Magisches Auge, Y = Einweg-Netzgleichrichter, Z = Zweiweg-Netzgleichrichter)
Zahlen = Sockeltyp und Ordnungszahl zur Unterscheidung (10-er: Stahlröhrensockel, 20er: Schlüsselsockel, 30er: Oktalsockel, 40er: Rimlock-Sockel, 80er: Noval-Sockel, sehr häufig, 90er: Miniatur-Sockel, auch häufig).

Ob die Röhre gut oder verbraucht ist, kann man zumindest eingeschränkt mit einem Röhrenprüfgerät testen (Funke oder Neuberger waren da häufig im Einsatz). Endgültige Sicherheit hat man, indem man die betreffende Röhre testweise durch eine nachweisbar einwandfreie Röhre ersetzt. Aber wichtiger ist heute, wo diese Radios ein Alter von meistens über 50 Jahren haben, dass diese einwandfrei restauriert sind, vor allem die alten Papierkondensatoren müssen ersetzt werden. Sonst nützen auch nagelneue Röhren nicht viel, weil diese durch die alten defekten Kondensatoren schnell wieder hin sind.


Zitat :
Nur, welche Röhre ist für den Kurzwellenempfang zuständig bzw. ist an der Demodulation der aufmodulierten Kw-Sendefrequenz beteiligt.

Kommt drauf an, welche Röhren im Gerät verbaut sind. Bei einem "Standard"-Röhrensatz der Mitte 50-er Jahre ist oft verbaut: ECC85 (UKW HF- und Mischröhre), ECH81 (1. ZF Stufe FM, HF und Oszillator für AM), EF89 (2. ZF für FM, 1. ZF bei AM), EABC80 (Demodulator AM, Ratiodetektor bei FM, Vorstufe für NF), EL84 oder EL95 (Endstufe NF).
Hier wäre also in erster Linie die ECH81 für den MW/KW/LW-Empfang verantwortlich. Dass dieser oft schlecht ist, liegt nach meiner Erfahrung daran, dass in der Regel nur UKW eingschaltet wurde, hier war das "C"-System der ECH81 abgeschaltet, aber beheizt. Das führte dazu, dass die Kathode im Laufe der Jahre "versauert" ist, also die Emmission nachgelassen hat. Bei vielen ECH81 stellte ich mit meinem Funke W19 Prüfgerät Messwerte fest von unter 50 % beim C-System, aber 80 oder mehr % beim H-System!

Also nicht unbedingt den Fehler bei den Röhren suchen! Erstmal Gerät restaurieren, dann feststellen, ob schon jemand an den Filterkernen herumgedreht hat ("Schrauben fest drehen" - nicht lachen, hab ich alles schon erlebt!), dann muss das Gerät neu abgeglichen werden. Die Röhren, wenn vorhanden, mit guten ersetzen und feststellen, ob die Leistung verbessert werden kann damit.

Und nicht vergessen: Der beste HF-Verstärker ist seit eh und jeh eine gute Antenne! Einige Meter Draht und als Gegenpol eine gute Erdung, das kann den AM-Empfang um ein Vielfaches verbessern - jedoch unter Umsänden auch Störungen hereinholen, je nachdem, welche Störquellen in der Nähe sind.

Gruß,
stego
(der erst kürzlich eine Philetta BD290U von 1950 tadellos restauriert hat)


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krockie

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Vielen Dank für die detaillierten Infos.
Momentan bin ich im Garten gut beschäftigt da der Dauerregen der letzten Tage pause eingelegt zu haben scheint.
Werde mir die Infos später in Ruhe nochmals am PC durchlesen und mein weiteres vorgehen danach richten.
Vielen Dank nochmals.
Gruß


Zitat :
stego hat am  6 Jun 2020 12:46 geschrieben :

Servus!

Um zur ursprünglichen Frage zurück zu kommen:

Zitat :
ch hatte schon so einige Röhrenradios gesehen, wobei UKW Empfang super ist, MW, LW so gut wie nichts.
Kurzwellenempfang war bei allen zu vernachlässigen.

Der Empfang auf AM (KW/MW/LW) war vor vielen Jahren mal deutlich besser. Deutsche Sender gibt es seit ein paar Jahren nicht mehr, seit der Bayerische Rundfunk seinen MW-Sender in Ismaning bei München auf 801 kHz abgeschaltet hat. Dieser Sender sendet nun mit stark reduzierter Leistung vom Rundfunkmuseum in Cham/Oberpfalz, ca. 20 km von mir entfernt. Ich hab das Glück, diesen Sender recht gut empfangen zu können.


Zitat :
Mit all den Bezeichnungen wie El40,41,42/EF80,81, 82... usw. kann ich nichts anfangen, auch kann ich nicht beurteilen ob eine Röhre noch gut oder schon ermüdet ist,

Da gibt's im Internet ein Reihe von Erklärungen, wie die europäischen Röhrenbezeichnungen lauten. Meistens ist:
1. Buchstabe = Heizungs-Spannung bzw. -Strom (A = 4 Volt parallel, B = 2 Volt meist Batteriegerät, C = 200 mA Serienheizung, D = 1,4 V parallel, meist Batteriegerät, E = 6,3 V parallel, sehr häufig in Netz-Radiogeräten, usw. usw. U = 100 mA Serienheizung, sehr häufig bei Netz-Allstromgeräten, P = 300 mA Serienheizung, Standard bei TV-Geräten)
2. und weitere Buchstaben: Verwendung/Röhrentyp (A = Diode, B = Duo-Diode, C = Triode, D = Leistungs-Endstufen-Triode, E = Tetrode, F = Pentode, L = Leistungs-Endstufen-Pentode, M = Magisches Auge, Y = Einweg-Netzgleichrichter, Z = Zweiweg-Netzgleichrichter)
Zahlen = Sockeltyp und Ordnungszahl zur Unterscheidung (10-er: Stahlröhrensockel, 20er: Schlüsselsockel, 30er: Oktalsockel, 40er: Rimlock-Sockel, 80er: Noval-Sockel, sehr häufig, 90er: Miniatur-Sockel, auch häufig).

Ob die Röhre gut oder verbraucht ist, kann man zumindest eingeschränkt mit einem Röhrenprüfgerät testen (Funke oder Neuberger waren da häufig im Einsatz). Endgültige Sicherheit hat man, indem man die betreffende Röhre testweise durch eine nachweisbar einwandfreie Röhre ersetzt. Aber wichtiger ist heute, wo diese Radios ein Alter von meistens über 50 Jahren haben, dass diese einwandfrei restauriert sind, vor allem die alten Papierkondensatoren müssen ersetzt werden. Sonst nützen auch nagelneue Röhren nicht viel, weil diese durch die alten defekten Kondensatoren schnell wieder hin sind.


Zitat :
Nur, welche Röhre ist für den Kurzwellenempfang zuständig bzw. ist an der Demodulation der aufmodulierten Kw-Sendefrequenz beteiligt.

Kommt drauf an, welche Röhren im Gerät verbaut sind. Bei einem "Standard"-Röhrensatz der Mitte 50-er Jahre ist oft verbaut: ECC85 (UKW HF- und Mischröhre), ECH81 (1. ZF Stufe FM, HF und Oszillator für AM), EF89 (2. ZF für FM, 1. ZF bei AM), EABC80 (Demodulator AM, Ratiodetektor bei FM, Vorstufe für NF), EL84 oder EL95 (Endstufe NF).
Hier wäre also in erster Linie die ECH81 für den MW/KW/LW-Empfang verantwortlich. Dass dieser oft schlecht ist, liegt nach meiner Erfahrung daran, dass in der Regel nur UKW eingschaltet wurde, hier war das "C"-System der ECH81 abgeschaltet, aber beheizt. Das führte dazu, dass die Kathode im Laufe der Jahre "versauert" ist, also die Emmission nachgelassen hat. Bei vielen ECH81 stellte ich mit meinem Funke W19 Prüfgerät Messwerte fest von unter 50 % beim C-System, aber 80 oder mehr % beim H-System!

Also nicht unbedingt den Fehler bei den Röhren suchen! Erstmal Gerät restaurieren, dann feststellen, ob schon jemand an den Filterkernen herumgedreht hat ("Schrauben fest drehen" - nicht lachen, hab ich alles schon erlebt!), dann muss das Gerät neu abgeglichen werden. Die Röhren, wenn vorhanden, mit guten ersetzen und feststellen, ob die Leistung verbessert werden kann damit.

Und nicht vergessen: Der beste HF-Verstärker ist seit eh und jeh eine gute Antenne! Einige Meter Draht und als Gegenpol eine gute Erdung, das kann den AM-Empfang um ein Vielfaches verbessern - jedoch unter Umsänden auch Störungen hereinholen, je nachdem, welche Störquellen in der Nähe sind.

Gruß,
stego
(der erst kürzlich eine Philetta BD290U von 1950 tadellos restauriert hat)



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Mic4

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Zitat :

Obwohl, den iirc Metallplattenantenne wollte ich unbedingt mal sehen, nur bekomme ich alles andere als eine Plattenantenne zu sehn wenn ich bei google nach "iirc antenne" Bilder suche.

iirc hat nichts mit der Technik zu tun,
IIRC ist Internet-/Forenslang, steht für If I Remember Correctly

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