aus Orgel Dereux Röhrenverstärker

Ersatzteile und Reparaturtipps zum Fehler: Neu-Aufbau oder Restaurierung

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Sonstige aus Orgel Dereux Röhrenverstärker --- Neu-Aufbau oder Restaurierung
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BID = 1051738

wheel

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Beiträge: 94
Wohnort: Lübbecke
 

  


Geräteart : Sonstige
Defekt : Neu-Aufbau oder Restaurierung
Hersteller : aus Orgel Dereux
Gerätetyp : Röhrenverstärker
______________________

Hallo,

ich habe hier einen Röhrenverstärker bei dem ich erstmal wissen muss, ob/wie weit Netztrafo und Ausgangsübertrager noch in Ordnung sind. Also, wie finde ich das heraus.

Dann würde ich gerne wissen, ob ich mittels den weiteren Übertragern, siehe Bild, die hohe vorgesehene Impedanz am Übertrager runtersetzen kann. (Also die liegt so vielleicht bei ca. 64 Ohm). Ich möchte keine Ersatzlast anschließen müssen.

Dann ist die Frage, ob die hohe Anodenspannung sinnvoll ist für die EL 34 oder, ob man die heruntersetzen kann, ohne viel im Schaltplan zu verändern.

Die Elkos würde ich gerne komplett austauschen und sämtliche Teile wechseln außer vielleicht Lötleisten und Freiverdrahtung, eventuell neue Freiverdrahtung mit dickem Silberdraht und neue/teilweise neue Röhrensockel.

Dafür suche ich Hilfe von jemandem, der sich gut auskennt.
Anbei ist der Schaltplan mit Fragen. Ein Teil des Netztrafos ist ersetzt, siehe Bild.














Erklärung von Abkürzungen

BID = 1051743

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach

 

  

Fangen wir mal links unten an.
Das ist kein Glimmstabi, sondern eine Glimmlampe als Betriebsanzeige. Sofern ihr Vorwiderstand nicht im Sockel eingebaut ist, dürfte er etwa 200..500kOhm haben,

Ob der Netztrafo noch ok ist, erfährst du, wenn du die Leitung vom Trafo zu den beiden BY100 des Spannungsverdopplers ablötest und das Gerät einschaltest.
Vorausgesetzt, dass eine intakte und passende Sicherung eingesetzt ist, müssen dann die Heizer in der Röhren anfangen zu glühen und die Sicherung muss halten. Lass das Gerät ruhig eine halbe Stunde so eingeschaltet.
Der Trafo darf dabei höchstens handwarm werden und keinesfalls darf dabei etwas stinken.

Zu diesem Zeitpunkt kannst du auch die von dem Hilfstrafo gelieferte Vorspannung für die Endstufe kontrollieren und ggfs korrigieren. Sollten ca -50V an dem 50µF Elko sein, wenn die Endstufe mit EL34 bestückt ist.
Wenn die Spannung nicht erreicht wird, muss man schauen weshalb nicht.

"kann ich 70V Übertrager verwenden?"
Die Frage verstehe ich nicht. Da ist doch hoffentlich der richtige Übertrager drin.
Du darfst Röhrenendstufen aber nie im Leerlauf betreiben!
Dabei können so hohe Spannungen am Ausgangstrafo auftreten, dass die Isolation durchschlägt. Game over.

Die Kombination aus ZA1004 Glimmlampe und ORP63 LDR dient offenbar als Modulator für die Vibratoschaltung, evtl. auch als Squelch "Noiseless".
Sobald die Glimmlampe zündet (über ca. 70V) wird der LDR leitend und gibt das Signal von der 2. Verstärkerstufe an die Phasenumkehrstufe weiter. Je heller ums so lauter.
In Reihe mit diesem LDR liegt noch ein ähnlicher Optokoppler "Lichtschweller" der eine 100Hz-Modulation des Audiosignals bewirkt.

Das Bauteil mit dem Fragezeichen ist eine Induktivität (Drossel).
Es bildet zusammen mit dem 0,44µF Kondensator einen Hochpass.
Leider steht kein Wert für die Induktivität dran, und so kann ich nur raten, dass die Grenzfrequenz bei einigen hundert Hertz liegen wird.

Bevor es nun an die Einschaltprozedur geht, solltest du mal ein paar gute Fotos von den Bauteilen posten, damit wir uns vorab um verdächtige Kandidaten kümmern können.

Die Elkos im Netzteil wird man neu formieren müssen, sonst könnten sie beim unbedachten Einschalten einen schnellen Tod erleiden.

Aber erst die Fotos bitte!


P.S.
Zitat :
Dann ist die Frage, ob die hohe Anodenspannung sinnvoll ist für die EL 34 oder, ob man die heruntersetzen kann, ohne viel im Schaltplan zu verändern.

Warum sollte man?
Röhren lieben Spannung, und bei einer Reduktion würde man viel Ausgangsleistung verlieren.
Die beiden EL34 schaffen bei 800V bis zu 100W. Bei der halben Spannung, was sich wohl machen liesse, wären es nur noch 35W. Vorausgesetzt man kann die Impedanz des Ausgangstrafos auch entsprechend und passend erniedrigen. Sonst noch weniger.



Zitat :
eventuell neue Freiverdrahtung mit dickem Silberdraht und neue/teilweise neue Röhrensockel.
Das solltest du lassen, wenn du nicht intime Kenntnisse der Schaltungstehnik hast. Du kommst sonst scneller zu einem potenten Störsender als dir lieb ist.
Wenn deshalb der Funkstörmeßdienst ausrücken muss, kann dich das leicht einen vierstelligen Betrag kosten.



Zitat :
Ein Teil des Netztrafos ist ersetzt, siehe Bild.
Nein, das ist komplett anders als im Schaltbild oder in den darin enthaltenen Anmerkungen dargestellt.

Hast du überhaupt den Verstärker oder nur eine lose Teile Sammlung?



[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am  3 Mai 2019  3:16 ]

[ Diese Nachricht wurde geändert von: perl am  3 Mai 2019  3:38 ]

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BID = 1051748

wheel

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Beiträge: 94
Wohnort: Lübbecke

Im Anhang ein Bild, entspricht aber nicht dem jetzigen Stand



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