Mobiltelefon in Badewanne aufgeladen... --> Tot

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Mobiltelefon in Badewanne aufgeladen... --> Tot
Suche nach: mobiltelefon (186)

    










BID = 1049536

nabruxas

Monitorspezialist



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Interessant finde ich aber den Hinweis, dass ein Mobiltelefon- Ladegerät mit vollisoliertem Gehäuse (Schutzklasse II) in eine geerdete Steckdose soll. Was soll das bringen?
Und seit wann ist das "CE" Zeichen eine Art Prüfzeichen die den Konsumenten offensichtlich irreführend in Sicherheit wiegen soll?
Vielleicht wäre der Hinweis auf "Gott gib mir Hirn in meine Birn'" besser gewesen.
Es ist seit Ewigkeiten bekannt, dass man nicht eingesteckte, netzbetriebene Geräte ins Wasser nimmt. Besser noch, gar kein Elektrogerät. (Ich kenne einen Fall da hat jemand mit einem "batteriebetriebenen" Kamerablitz eine ordentliche Breitseite vom Ladeelko für die Xenonröhre abbekommen)

Ich würde wohl meinen, dass der arme Sachverständige alles richtig gesagt hat, aber der Redakteur hatte wohl einen Fensterplatz in der Schule und beim zuhören...

Fragen über Fragen.....

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[ Diese Nachricht wurde geändert von: nabruxas am 21 Feb 2019 13:42 ]

BID = 1049537

Goetz

Schreibmaschine

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schon wieder ?
hatten wir doch erst im Dezember

Für mich wäre das plausibel, wenn da noch ein Verlängerungskabel im Spiel war. Und das wird man brauchen, wenn die Steckdose nicht direkt über der Wanne ist (verboten)








BID = 1049538

Mr.Ed

Moderator



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Es gibt auch 3m USB-Kabel. Fest steht aber auch, es muß dazu einen Isolationsfehler im Netzteil geben, damit das passieren kann. Mit Netzgetrennten 5V wird sich niemand umbringen können.

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BID = 1049540

nabruxas

Monitorspezialist



Beiträge: 7808
Wohnort: Alpenrepublik

Keine Ahnung... Vielleicht war es eines dieser Netzteile?
Die Leute kaufen ja alles, Hauptsache billig.

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BID = 1049541

prinz.

Inventar

Beiträge: 7703
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Zitat :
Ich kenne einen Fall da hat jemand mit einem "batteriebetriebenen" Kamerablitz eine ordentliche Breitseite vom Ladeelko für die Xenonröhre abbekommen)

Oh woher kennst Du mich

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BID = 1050434

Spawnie

Neu hier



Beiträge: 41

Wenn es der Fall ist, der heute in die Presse ging mit dem 16 jährigen Mädchen:

Zumindest in der Bild steht, dass sie das Netzteil in einer Mehrfachsteckdose hatte und eben diese abgerutscht war.
Zumindest in Deutschland liegt das vermutlich auch nahe, soweit ich weiß gibt's in Feuchträumen Zonen wo keine Steckdosen sein dürfen.

Exakt die Frage hatte ich mir bislang auch gestellt, wie das gehen soll. Die Netzteile haben... Keine Ahnung, ich meine 5V / 1A bis 2A die am Handy anliegen. Die Mehrfachsteckdose ist da eine andere Geschichte.

Ich persönlich finde es auch nicht ok wenn hier direkt oder indirekt Dummheit unterstellt wird. Ein junges Mädel hat sein Leben verloren, ich persönlich finde da Kommentare die ein "Selbst schuld, wie kann man denn nur..." implizieren alles andere als angebracht.

Keiner weiß wie sehr solche Dinge und Zusammenhänge zu Hause thematisiert wurden. Und (auch in Zeiten der Gleichberechtigung) haben Mädels in dem Alter sicher wenig mit Technik und technischen Hintergründen zu tun.

Ein funktionstüchtiger FI hätte hier aber wohl das schlimmste vermeiden können.
Wenn ich mich recht erinnere ist er für Feuchträume schon ewig vorgeschrieben aber Altbestände haben wohl Bestandsschutz. Leider.

BID = 1050449

der mit den kurzen Armen

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Gegen fehlendes Hirn hilft auch kein FI ! Netzspannung ist und kann nun mal gerade in Verbindung mit Wasser sehr gefährlich bis eben auch hin zu tödlich sein.
Von einer 16 Jährigen, aber auch schon von 10 Jährigen, kann man das erwarten , das sie sich entsprechend verhalten. Auch ein Handyladegerät hat in und an der Badewanne in Reichweite der Hände nichts aber auch gar nichts verloren und Verlängerungsleitungen haben im normalem Bad auch nichts verloren. Der Fehlerstromschutzschalter ist auch kein 100% tiger Schutz. Im Gegenteil er täuscht eine höhere Sicherheit vor! Jegliche Technik kann versagen aber der normale Verstand und richtiges Verhalten nicht. Deshalb weine ich solchen Opfern keine Träne nach. Schon Gorbatschow sagte " Ich glaube, Gefahren lauern nur auf jene, die nicht auf das Leben reagieren "

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Sei Dir immer bewusst, dass von Deiner Arbeit das Leben und die Gesundheit anderer abhängen!

BID = 1050465

nabruxas

Monitorspezialist



Beiträge: 7808
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Mir ist immer noch klar, wie ein FI bei einem Ladegerät der Schutzklasse II etwas bringen soll Bitte um Aufklärung.

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BID = 1050467

der mit den kurzen Armen

Urgestein



Beiträge: 16715
Zur Homepage von der mit den kurzen Armen

Damit überhaupt eine Gefährdung auftritt muss erstens die Schutzklasse aufgehoben werden oder ein Isolationsfehler im Ladegerät vorliegen. Nur so kann die Netzspannung auf die Schutzkleinspannungsseite gelangen und ein Fehlerstrom fließen. Wird der Fehlerstrom groß genug löst auch der FI aus. Eine andere Möglichkeit besteht wenn das Ladegerät in einer Verlängerung steckt und diese mit Ladegerät ins Wasser fällt. Normal dürfen Geräte der SK2 max 0,5mA Berührungsstrom haben. Ich habe erst vor Kurzen ein Ladegerät für eine Kamera aus dem Verkehr gezogen , welches ca 9mA Berührungsstrom hatte!

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