DAB+ ein Medium das niemand braucht und nur Gehörschäden verursacht

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DAB+ ein Medium das niemand braucht und nur Gehörschäden verursacht

    










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ASZ

Schriftsteller



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Jeder der behauptet das DAB+ gut klingt muss zum Ohrenarzt !

Dieses Tot komprimierte Format kling außer zum Kotzen nur noch gehörgeschädigt,wer darauf steht hat etwas am Kopf oder lautsprecher mit 5cm Durchmesser.

Dass man so etwas überhaupt vermarktet ist mir ein Rätsel gerade wenn man sich den Ausbau mal anschaut, Senderseitig ist größtenteils nur Müll drauf in einer Qualität dass es mir zumindest die Schuhe auszieht, wird UKW abgeschalten zahle ich auch keinen Radiobeitrag mehr , da werde ich die Gebühren dann kürzen, auch wenn zum Jahresende im Kabel UKW komplett abgeschalten wird.

Was wollen die denn damit bezwecken, muss ich alles jetzt per Internet empfangen und mir nur weil denen das so einfällt komplett neue Audio Hardware kaufen ?? ich bin doch nicht der Depp der jeden Scheiß mitmachen muss weil es einem anderen einfällt das zu machen, wir leben in einer Demokratie und nicht in einer Diktatur und wird mir ein medium weggenommen das ich seit über 50 Jahren nutze wird es Zeit denen da oben oder unten Flagge zu zeigen dass man nicht alles machen kann, und den Geschwindigkeitswahn was sie hiermit dann auf Grund dessen veranstalten mache ich bestimmt nicht mit weil wer braucht GIGA SPEED zu hause zum surfen ?? kein mensch, nur die wo nicht mehr an die frische Luft gehen und 24h nur im Netz hocken müssen.

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aha. Und nun willste aufn Arm?

 

  








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ASZ

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Nicht bei dir, du kannst mich eh ned halten !

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Mr.Ed

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DAB+ klingt gut, wenn die Datenrate hoch genug ist. Genau daran scheitert es aber deutlich, besonders im Bundesmux.
Ein weiteres Problem ist die fehlende Unterstützung für Regional- oder gar Lokalprogramme aufgrund der Multiplexe.
So wird hier in NRW die WDR2-Regionalversion für Köln über DAB ausgestrahlt, genau wie früher über die Mittelwellensender. Kölner Nachrichten interessieren mich aber hier am Nordrand des Ruhrgebiets eher wenig. Da wäre die Version Rhein-Ruhr bzw. Münsterland die richtige.
Die Lösung wäre das gleiche Programm mehrfach auszustrahlen, für wenige Minuten mit Lokalnachrichten. Im Extremfall also ein eigener Mux nur für WDR2. Die Lokalsender fallen dabei aber auch raus.

Der Klang ist auch stark von der verwendeten Technik und dem Processing im Studio abhängig. So klingt das Schwarzwaldradio, trotz geringerer Datenrate, besser als Bob. Da hört man deutliche Kompressionsartefakte bishin zur Unhörbarkeit. Auf einfachen Geräten, und das ist leider das, wo die meisten mit hören, fällt das nicht weiter auf.
Auf meiner Hifi-Anlage zuhause oder im Auto, da habe ich mir ein zusätzliches Soundpaket gegönnt, höre ich das aber deutlich.
Noch schlimmer ist es aber in den Ländern, die kein DAB+ nutzen, sondern nur DAB. Da muß MP2 bei gleichen Bitraten reichen.
Zum Glück gibt es bislang kein UKW Abschaltdatum in Deutschland. Norwegen hat hingegen abgeschaltet.

Das größte Problem ist aber die geringe Auswahl an Programmen. Die hindert viele daran, sich ein DAB-Radio zu kaufen. Die Programmveranstalter warten hingegen auf mehr Radios, bevor sie in weitere Programme investieren. Bei leichtem Tropo Richtung westen verdreifacht sich hier die Programmanzahl, da die Niederländer dazukommen.

Die digitale Alternative wäre HD-Radio, wie es in den USA verwendet wird.
Parallel zum analogen UKW-Signal wird da das gleiche Programm digital, sowie ein oder zwei Zusatzprogramme, oft Endlosmusik, Sparten- oder Minderheitenprogramme gesendet. Auf der Mittelwelle erreicht das gleiche System immerhin eine Obergrenze von 15kHz, und somit UKW-Qualität. Allerdings wird das Signal für europäische Verhältnisse zu breit und passt nicht in unser 100kHz Raster auf UKW, bzw. die 9kHz auf Mittelwelle.

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Kleinspannung

Urgestein



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Also über die Qualität der Inhalte kann man geteilter Meinung sein.
Und ob es gut oder schlecht klingt,darf auch gern jeder für sich entscheiden.
Aber ich persönlich will mein DAB+ Autoradio nicht mehr missen!
Endlich kein rauschen und knistern mehr wenn du irgendwo durch die Wallachei fährst,und einen meiner Lieblingssender kann ich auf der Fahrt von Dresden bis Karlsruhe durchgehend hören.
Also wenn UKW morgen abgeschaltet werden würde,würde ich das vermutlich noch nicht einmal merken...

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Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen z.B. der Relativitätstheorie.
(Albert Einstein)

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Rhodosmaris

Schreibmaschine



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Ich kann auch nicht über DAB+ klagen. Hab es nur im Autoradio und da hört man sehr gut den Unterschied, wenn durch die bergige Gegend auf UKW und zurück auf DAb+ geschalten wird. Digital klingt viel klarer und "schärfer".

Außerdem der Vorteil, den Kleinspannung ansprach, ohne umschalten über weite Distanzen den gewohnten Heimatsender hören zu können.
Zusätzlich bin ich erfreut, daß ich Rockantenne hören kann, die ich hier über UKW überhaupt nicht bekomme.

ciao Maris

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ASZ

Schriftsteller



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Klar kann man unter bestimmten Umständen den Sender weiter hören da hier Flächendeckender versucht wird zu arbeiten, aber die komplette Dynamik fehlt und klirrt bei bestimmten Musikinstrumenten im höheren Audio Berech,und wer keine gescheiten Lautsprecher im Auto hat der hört das auch nicht wirklich, mit einer besseren Anlage kann man sich den Dynamikumfang aber nicht geben weil es einfach grausam ist mit nur Bass und brutalen Höhen versorgt zu werden das dazwischen gibts nicht, da nehme ich lieber etwas rauschen in Kauf habe aber dann eine viel bessere Dynamik und klang als mit dem Tot komprimierten Format 96kb was ist das denn?? BR Klassik hat nicht um sonst 128kb Sampling, Klassik kann man mit 96kb nicht übertragen, da geht sogar dem OPA sein Hörgerät dann in die Binsen.

Aber die heutige Jugend hört eh keine hohen Frequenzen mehr und die wo das Veranstalten also machen, die interessiert es nicht weil man will es auf biegen und brechen durchsetzen aber nicht mit dieser madigen Sampling Rate, mich würde es mal interessieren wenn die alle Sender auf 128kb setzen würden wie dann ein normaler nicht Klassik Sender klingen könnte.

Dafür würden aber bestimmt dann einige Programme nicht mehr senden können weil die Bandbreite dies nicht zulässt, aber was solls, die ganzen doppelten öffentlich rechtlichen wer braucht die , ein sender recht aber nicht noch regional Programme, das würde Platz schaffen um den übrigen mehr Sampling zu geben , hier will man aber gezielt unter dem Vorwand der vielen Sender etwas erschaffen was sang und klanglos ist .

Ich war noch nicht im Ausland wie es hier klingt oder wie dort gesampelt übertragen wird , aber Deutschland ist hier ein NO GO was Klang in digitaler Form anbelangt.

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Mr.Ed

Moderator



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Man darf die Datenraten da nicht mit MP3 oder MP2 vergleichen, DAB+ nutzt AAC, da reichen geringere Datenraten aus.
Das könnte also theoretisch gut klingen. Teilweise liegt man aber unter den 96kbit. Dazu kommt dann noch die Dynamikkompression und unterschiedliche Encoder bei den verschiedenen Programmen. Mit stark dynamikkomprimierten Material haben die Encoder so ihre Schwierigkeiten. Wo kaum noch Lautstärkeunterschiede sind, kann man auch schlecht was wegkomprimieren.
Die Dynamik ist, zumindestens bei der ARD, identisch mit UKW, da für alle Ausstrahlungswege das gleiche Signal genommen wird. Es wird also alles erstmal durch das UKW-gerechte Soundprocessing gejagt.
Klangunterschiede zu DAB habe ich trotzdem schonmal festgestellt. UKW hatte da weniger Höhen. Das scheint aber vom Senderstandort abhängig zu sein.

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ASZ

Schriftsteller



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Da kann ich jetzt so nicht mitreden weil ich keine ARD Programme höre sondern in der Regel nur Privatsender und dort ist der Klang äußerst dürftig wie schlecht gesampeltes MP3 unter 128kB,hier hört man deutlich dass bei bestimmten Tönen komplette Verzerrungen vorhanden sind und das ganze komplett stumpf klingt, das ist nur halbwegs oberhalb der 200KMh zu ertragen weil da so viele Nebengeräusche dann vorhanden sind dass ich es nicht mehr höre.

Das mit zu wenig höhen bei UKW möchte ich jetzt mal mit viel zu viel Höhen bei DAB bezeichnen, denn wenn ich mit den selben Klangeinstellungen wie bei UKW auf DAB gehe muss ich meine Hochtöner erschlagen und den Mitteltonlautsprecher im Auto suchen gehen, teilweise sogar den Bass.

Für mich ist DAB+ eine komplett unausgegorene Sache die noch komplett in den Kinderschuhen steckt,alleine schon die ständige Zwischenspeicherei um keine Audioabbrüche zu erhalten und ist dann mal das Signal komplett weg dauert es eine Ewigkeit bis wieder so viel im Zwischenspeicher hängt um eine Wiedergabe zu ermöglichen.

Das ist mir das gute alte analoge UKW viel lieber weil da merke ich zumindest wenn ich außer Reichweite von einem nicht RDS Sender bin wenn das rauschen immer mehr zu nimmt aber ich höre halt in dem Fall dann immer noch etwas.

Selbiges Problem zu haus, mit einem UKW radio empfange ich alles wunderbar, am selben Standort ein DAB+ Gerät da muss ich schon beten dass ich überhaupt einen Sender empfangen kann, mit der Indor Antenne NO WAY da muss eine Outdoor Antenne herhalten um etwas hören zu können, und ich wohne im 2.OG am Stadtrand von München also fällt hier in der Wohnung DAB+ komplett aus, hab den Radio wegen nicht empfangens auch wieder zurück gegeben.

Warum hat mir denn nicht auf digitale KW oder Mittelwelle gesetzt, die DRM Signale was hierüber kommen klingen 1000x besser wie das DAB+ klump



BID = 1039532

Mr.Ed

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Empfangsaussetzer habe ich eigentlich keine, auch nicht während der Fahrt.
Wenn, dann blendet der DAB-Empfang sanft aus um dann 1-2 Sekunden später wieder da zu sein. Aktuell klingt UKW und DAB hier auch gleich, wenn man z.B. mal durch einen Tunnel fährt und das Radio automatisch von DAB auf UKW zurückschaltet.

Warum man DRM nicht genutzt hat, ist mir auch unklar. In Langenberg standen (stehen noch?) z.B. 2 relativ neue Mittelwellensender, einer davon definitiv DRM fähig, der andere wäre, wenn er nicht auch DRM konnte, in kürzester Zeit umrüstbar gewesen. Der größere davon wurde sogar für DRM Tests angeschafft und danach dann abgeschaltet.
Der kleinere (720kHz) hat ganz NRW versorgt, Abends habe ich ihn, trotz Einzug im Antennendiagramm, bis Schottland gehört.



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laser-tv

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Hallo zusammen,
hab eine Weile nicht reingeschaut, deshalb jetzt etwas spät...
Was die grenzwertige Audioqualität im DAB- angeht, das kann ich nur dick unterstreichen. Ich bin seit 2011 dabei weil auch ich auf die Werbeversprechen von "CD-Qualität" usw. reingefallen bin, und bin maßlos enttäuscht. Insbesondere im Bundesmux ist die Qualität so unterirdisch, daß ich es nicht hören mag. Allein die Abwesenheit von Rauschen macht noch kein anhörbares Radio.
Sicherlich verhunzen die Sender mit einem total miesen Soundprocessing das Signal noch weit mehr als es durch die mickerigen Bitraten ohnehin schon ist, denn es gibt Internetsender mit 60kBit/s AAC, die klingen um Welten besser als Sunshine oder BOB mit 72kBit/s, aber eben auch nicht gut. Die Physik läßt sich auch mit ausgefuchsten Algorithmen nicht austricksen und wenn man wie im DAB+ nur einen Teil des Spektrums tatächlich überträgt (meist nur bis 5kHz), und dann versucht aus dem übertragenen Frequenzgemisch und ein paar Steuersignalen die fehlenden Signalanteile irgendwie zu errechnen, ich würde eher sagen zu "erschätzen", dann kann das nichts werden. Eigentlich sollte Bandbreite heutzutage kein Thema mehr sein, insofern verstehe ich nicht warum man nicht bei einem "Radio der Zukunft" wenigstens so viel Bandbreite spendiert daß es nicht schlechter als UKW ist. So wie es aktuell dargeboten wird ist es jedenfalls keine Alternative, auch wenn es vielleicht auf einem kleinen Brüllwürfel gerade noch erträglich ist. Da nutzt auch das durchaus vorhandene Qualitätspotenzial von DAB nichts, wenn man es nicht nutzt bzw. lediglich nutzt um noch ein paar mehr zahlende Sender in ein schmales Frequenzspektrum zu pressen. Das erklärt neben den Inhalten auch die mangelnde Akzeptanz und die schlechten Verkaufszahlen. Wäre es wirklich nennenswert besser als UKW, würde es sich von selbst durchsetzen, und man müßte nicht verzweifelt nach einer UKW Abschaltung verlangen. Angesichts des fortschreitenden Mobilfunknetzausbaus und der Erwartung, daß es in naher Zukunft auch hierzulande ähnliche Datenvolumen zu akzeptablen Preisen gibt wie es im uns umgebenden Ausland schon längst üblich ist, ist das terrestrische Digitalradio heute schon überflüssig. Denn wenn man es seit dem Start des zweiten DAB Aufgusses nach dem Debakel der ersten Generation in mittlerweile sieben Jahren nicht geschafft hat eine einigermaßen zufriedenstellende Senderabdeckung in der ganzen Republik und eine wenigstens ausreichende technische Qualität hinzubekommen, dann kann man auch den zweiten Teil des kostspieligen DAB-Abenteuers getrost als gescheitert betrachten. Von mir aus könnte man lieber heute als morgen den Digitalradiomüll abschalten, und ggf. die UKW Frequenzen etwas von den überpräsenten Platzhirschen bereinigen um Platz für wirklich alternative Inhalte zu schaffen, dann hätte man mit dem guten alten UKW ein geeignetes Medium für terrestrisches Radio auch in der Zukunft. Die immer wieder angeführte Rausch-Zischel-und Verzerrungsdiskussion rund um UKW ist nämlich mit halbwegs modernen Empfängern und Diversity kein Thema mehr, insofern gibt es auch aus technischer Sicht keine Argumente pro DAB und contra UKW. Und in nicht allzu ferner Zukunft kann man sicherlich auch via Mobilfunk Radio hören, hat dann eine nahezu unbegrenzte Programmvielfalt und eine skalierbare Qualität zur Verfügung.


Zitat :
ASZ hat am  9 Jun 2018 15:49 geschrieben :


Ich war noch nicht im Ausland wie es hier klingt oder wie dort gesampelt übertragen wird , aber Deutschland ist hier ein NO GO was Klang in digitaler Form anbelangt.

Zumindest was die Niederlande und Tschechien angeht...genauso mies. In England ebenfalls. Insofern vermute ich, daß es auch in den anderen Ländern nicht anders ist weil überall die Rechenschieber, und nicht die Techniker das Sagen haben.

Vy 73
Wilfried, DJ1WF

[ Diese Nachricht wurde geändert von: laser-tv am 10 Jul 2018 10:47 ]

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Mr.Ed

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Wobei sich DAB, selbst ohne Plus, in Großbritannien längst durchgesetzt hat. Da haben mittlerweile über 60% der Haushalte mindestens ein DAB-Radio.
DAB+ wird deswegen dort erstmal nicht eingeführt. Die meisten Benutzer stört weder der schlechtere Klang noch die Tatsache, daß ein Teil der Sender in Mono sendet.
Und hier ist es doch nicht anders. Radio ist ein Medium das nebenbei läuft, oft auf billigen kleinen Geräten. Guter Klang, Stereo, Dynamik ist unwichtig. Hauptsache es dudeln die Kulthits aus den 80ern und das beste von heute, garniert mit dem schönsten Flitzerblitzern und dem geheimnisvollen Geräusch.

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laser-tv

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Zitat :
Mr.Ed hat am 10 Jul 2018 12:45 geschrieben :

Wobei sich DAB, selbst ohne Plus, in Großbritannien längst durchgesetzt hat. Da haben mittlerweile über 60% der Haushalte mindestens ein DAB-Radio.

Nunja...das bloße Vorhandensein DAB-fähiger Endgeräte sagt wenig über die tägliche Nutzung aus. Zumal auch dort UKW immer noch präsent ist. Ich habe drei Stück davon, bin rechnerisch quasi überdurchschnittlich im Rennen. Aber ich nutze keines davon mehr, weil ich einfach die Hoffnung aufgegeben habe daß es irgendwann mal besser werden könnte. Es würde mich nicht wundern wenn andere es ähnlich handhaben.

Zitat :
Mr.Ed hat am 10 Jul 2018 12:45 geschrieben :

DAB+ wird deswegen dort erstmal nicht eingeführt. Die meisten Benutzer stört weder der schlechtere Klang noch die Tatsache, daß ein Teil der Sender in Mono sendet.

Die Engländer essen auch Pommes mit Essig und frittieren Schokoriegel.
Will damit sagen, ein wenig schräg drauf sind die schon. Insofern wundert es mich auch nicht daß sie resistent gegen den digitalen Artefaktesound sind. Evtl. hat das ja auch eine historische Komponente. Denn dort und auch in Irland war der Mittelwellenrundfunk selbst Ende der 80er noch das bevorzugt genutzte Medium. Dagegen war hier UKW schon lange ganz weit vorn. Auch heute gibt es dort leistungsstarke MW-Sender. Selbst die Piratensender in Irland waren seinerzeit nahezu ausnahmslos auf der Mittelwelle in AM unterwegs. Und die wenigen Stationen, die auch auf UKW gesendet haben hatten einen derart schlechten Klang, daß man auf der Mittelwelle ein nahezu besseres Ergebnis bekam. Der absolute Knaller war NWCR in Donegal, die haben das UKW Signal von der Mittelwelle abgenommen und völlig übersteuert auf UKW wieder ausgesendet, das ist kein Witz, das habe ich selbst erlebt. Wenn man mit sowas aufwächst, dann muß selbst DAB, ob mit + oder -, geradezu klingen wie ein audiophiles Paradies. Gegen den damaligen Platzhirsch NWCR war der Sender meines Schulfreundes Patrik, den ich mit entwickelt und aufgebaut habe mit seinem kristallklaren FM-Stereosignal qualitativ der Burner.
http://www.dxarchive.com/pdf/ireland_burnfoot_radio_4u_story.pdf
Wie dem auch sei...wenn man hier ein zukunftsfähiges Radio etablieren möchte, dann darf man die Qualität nicht zurückschrauben, sondern muß das was man verspricht auch liefern. Beim Fernsehen geht es doch auch. Wenn man da plötzlich beginnen würde mit 360p und weniger zu senden gäbe es einen Aufstand. Warum klappt das im Radio nicht?
Vy 73
Wilfried, DJ1WF

[ Diese Nachricht wurde geändert von: laser-tv am 10 Jul 2018 14:30 ]


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