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Mr.Ed Moderator
      
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Ganz dramatisch wird der Klang bei seltenen Aufnahmen. Da sind teilweise keine Masterbänder mehr verfügbar. Das betrifft leider nicht nur Aufnahmen vor der Tonbandzeit, auch Maxiversionen aus den 80ern sind oft nur als Needledrop verfügbar.
Bei Aufnahmen aus den 50er Jahren fällt teilweise auf, daß die A-Seite als einwandfreie Überspielung vom Band auf CD vom Originallabel zu kriegen ist, die B-Seite aber nur von kleineren Firmen, teilweise von Schellack überspielt.
Schellack aus den 50ern kann wirklich gut klingen, rauscht aber leider für heutige Ansprüche zu stark, und ein üblicher Flohmarktfund ist u.U. mal mechanisch abgespielt worden und meistens in suboptimalen Erhaltungszustand.
Sehr viel Arbeit und Herzblut steckt Ben Liebrand in seine "Grand 12inch" Serie. Von den Plattenfirmen hatte er bei der Frage nach Mastern teilweise Downloads aus Tauschbörsen, Singleversionen oder Ausschnitte aus seinen Mixen bekommen. Für die CDs ging er daher auf die Suche nach Masterbändern. Trotzdem bleibt ihm bei einigen Titeln nichts anderes übrig, als auf eine, bestenfalls ungespielte, Platte zurückzugreifen.
Einzigartig dürfte da wohl der Updateservice sein. Taucht ein besseres Master auf, gibt es das für die Käufer der CDs als Download.
Auch die oben erwähnten EAMS-CDs sind da ein Beispiel für suboptimale Qualität. Kiosk von Rumpelstilz knistert deutlich, Pilot of the Airwaves zerrt massiv und Hallo Bimmelbahn könnte ein UKW-Mitschnitt sein. Trotzdem werden für die CDs recht hohe Preise verlangt und gezahlt, einige Titel sind bis heute kaum anders zu beschaffen, erst recht wenn kein Plattenspieler vorhanden ist.
Für "Japan ist weit" von Sandra gab es bis letztes Jahr z.B. nur die Möglichkeit die Platte zu kaufen. Die günstigste Single bei Discogs liegt derzeit bei 124€. Angeblich sind davon nur etwas über 100 verkauft worden.
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