Autor |
LED-Wand Suche nach: led (32582) |
|
|
|
|
BID = 73404
Marc_W Gelegenheitsposter
Beiträge: 58
|
|
aber ich bin ganz ehrlich ist es da nicht schon billiger eine rückprojecktion mit nem beamer zu machen und eine kleine software schreiben in der man zb 4x4 pixel große kreise färben kann und somit leds imitiert?
und so könnte man auch wenn einem das ganze nicht mehr freut einen film auf der leinwand sehn?
wäre ne überlegung wert oder?
_________________
Meine neue HP:
http://www.light-co.com |
|
BID = 74502
AnsgarJonietz Gerade angekommen
Beiträge: 10
|
|
@Marc_W: Ne das ist jetzt wirklich keine Alternative =) Mal abgesehen davon dass ich davon ausgehe dass das ganze billiger wird als ein Beamer plus Rückprojektionswand etc. und das so eine Rückprojektionslösung schlecht skalierbar und ziemlich umständlich (Tiefe!) ist, ist das Ergebnis auch überhaupt nicht vergleichbar. Hauptvorteil von so einer LED-Wand ist die Transparenz (deswegen auch relativ grosse Pixelabstände) -- da kann ne Rückprojektion nicht mithalten. Wenns interessiert: http://www.g-lec.com/ ist ein Hersteller von so LED-Wänden.
@Benedikt
Hm wenn ich das richtig sehe kann ich mir den LCD-Controller auch sparen und die Ansteuerung der Schieberegister etc. direkt per PC machen? Vorausgesetzt natürlich die Schnittstellen sind schnell genug...
Also: ich nehme ein Schieberegister (bzw. eine Verkettung mehrerer), so dass jeder Ausgang an eine Spalte angeschlossen wird. Ein weiteres Schieberegister wird für die Zeilen genutzt; die Ausgänge hiervon schalten über Transistoren die entsprechende Spalte auf Masse. Der PC "lädt" dann die Schieberegister mit den richtigen Daten. Seh ich das alles richtig? Und die Helligkeit der einzelnen LEDs steuer ich dadurch dass die entsprechenden LEDs "seltener an" sind?
BTW: der TLC5904 (http://www-s.ti.com/sc/ds/tlc5904.pdf) scheint 8*16 LEDs direkt ansteuern zu können -- mit 256 Graustufen!
|
|
BID = 82255
AnsgarJonietz Gerade angekommen
Beiträge: 10
|
Niemand mehr??
|
BID = 82257
Benedikt Inventar
Beiträge: 6241
|
Ansteuerung PC ist möglich, aber der wird ziemlich ausgelastet sein.
Außerdem flackert das Bild sobald man die Maus bewegt !
|
BID = 82808
AnsgarJonietz Gerade angekommen
Beiträge: 10
|
Hm ich denke dass muss man ausprobieren wie stark der PC dadurch belastet wird, aber Mausbewegung sollte kein Problem sein -- ich werd schon nen dedizierten PC dafür abstellen, evtl. mit DMX-Eingang um die wichtigsten Paramter wie Helligkeit, Farbe, Blackout etc. vom Lichtpult zu steuern.
Ist denn die Beschreibung so prinzipiell richtig?
"Also: ich nehme ein Schieberegister (bzw. eine Verkettung mehrerer), so dass jeder Ausgang an eine Spalte angeschlossen wird. Ein weiteres Schieberegister wird für die Zeilen genutzt; die Ausgänge hiervon schalten über Transistoren die entsprechende Spalte auf Masse. Der PC "lädt" dann die Schieberegister mit den richtigen Daten. Seh ich das alles richtig? Und die Helligkeit der einzelnen LEDs steuer ich dadurch dass die entsprechenden LEDs "seltener an" sind?"
Auf jeden Fall schonmal vielen Dank für deine Hilfe!
|
BID = 82824
Benedikt Inventar
Beiträge: 6241
|
Das mit dem PC musst du dir gut überlegen:
Bei 32x32 LEDs und 8 Helligkeitsstufen musst du mindestens 8*20 Bilder pro Sekunde erzeugen, also 32*32*160Bit=160kByte senden.
Unter DOS gehts, unter Windows98 flackerts, unter WinXP ist es ziemlich unmöglich.
Zusätzlich musst du noch den Schiebetakt und ein paar Synchronistaionssignale erzeugen, aber das ist im Vergleich zu den Daten fast nichts...
|
BID = 82833
AnsgarJonietz Gerade angekommen
Beiträge: 10
|
Hm über die maximale Geschwindigkeit der Schnittstelle hab ich noch garnicht nachgedacht, deas könnte datsächlich knapp werden.
Hier http://www.haecksen.org/~sphaera/blinkenmini/index.de.html hab ich noch eine Schaltung gesehen die eine LED-Matrix per Parallel-Port ansteuert und dazu einen externen Taktgenerator mit 2 kHz nutzt, der jede halbe Millisekunde einen Interrupt auslöst. Was ist davon zu halten? Das würde doch Timing-Probleme (Flackern) vermeiden, oder?
|
BID = 82859
Benedikt Inventar
Beiträge: 6241
|
Das ist eine gute Idee (wenn du weißt wie man Interrupts programmiert).
Für jede neue Zeile, also mit 5120Hz führ 32 Zeilen bei 8 Helligkeiten.
Sobald ein Interrupt kommt, eine Zeile (32Bits) so schnell wie mögllich senden.
Allerdings darf keiner der restlichen Interrupts beim PC länger als 1/5120 also etwa 200us dauern. Die üblichen Windows Interrupts dauern ein paar ms...
|
BID = 82984
AnsgarJonietz Gerade angekommen
Beiträge: 10
|
Noch nicht, aber ich denke das wird schon... da mache ich mir bei der Schaltung doch noch mehr Gedanken als bei der Software.
Wegen den RGB-LEDs: kann ich die drei Farben einfach wie drei Spalten betrachten und zusätzlich ansteuern? Oder muss ich da noch irgendwas spezielles beachten?
|
BID = 83003
Benedikt Inventar
Beiträge: 6241
|
Bei RGB musst du halt die entsprrchenden Vorwiderstände passend wählen, denn blau braucht eine höhere Spannung als grün oder rot. Ansonsten sehen ich kein Problem, außer dass nun 3x soviele Daten gesendet werden müssen.
|