Stotz-Kontakt Taster - Kein drücken möglich

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Stotz-Kontakt Taster - Kein drücken möglich
Suche nach: taster (7021)

    










BID = 991902

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7317
Wohnort: Wien
 

  



Zitat :
winnman hat am  1 Jun 2016 18:29 geschrieben :

Lass mal die Glimmlampe weg, dann pruefe ob sich der Metallring an der Roten Abdeckung beim Druecken mitbewegt -> das ist das "Metallteil" das du suchst

Der Ring sollte beim Druecken die federnden Streifen bei den Klemmen beruehren.


Kann eigentlich nicht sein, der Metallring ist anscheinend massiv an der Abdeckung angenietet und der rote Teil ist rein Plastik. War aber auch mein erster Gedanke!

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"Und dann kommen's zu ana Tür da steht oben "Eintritt verboten!" und da miaßn's eine!"

BID = 1008454

Elektro Freak

Inventar



Beiträge: 3110
Wohnort: Mainfranken

Ich hab mich jetzt nochmal mit dem Teile beschäftigt und die Bilder vom Vorbesitzer, sowie meine Bilder nach der Reinigung angeschaut.

An dem roten Teil ist eine kleine Mulde, welches ursprünglich noch ein kleines Metallteil festhielt. Dieses ist scheinbar auf den Weg zu mir verloren gegangen.
Na, da wird man wohl nichts mehr passendes bekommen

Dafür habe ich jetzt eine wunderschön rot leuchtende, drückbare Kontrollleuchte

Die eingesetzte Glimmlampe ist noch "wie neu".




Hochgeladene Datei (3281662) ist grösser als 300 KB . Deswegen nicht hochgeladen





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BID = 1044934

Mr.Ed

Moderator



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Wohnort: Recklinghausen
Zur Homepage von Mr.Ed

Auf Wunsch von Elektro Freak aus dem Archiv geholt.

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-=MR.ED=-

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BID = 1044970

Elektro Freak

Inventar



Beiträge: 3110
Wohnort: Mainfranken

Moin und Danke an Mr.Ed,

da Ihr alle so zahlreich mitgerätselt habt, möchte ich euch die Lösung des Rätsels nicht vorenthalten. Ich habe durch Zufall 4 weitere Taster des gleichen Typs erhalten. Und siehe da, dort gibt es tatsächlich einen Metallring zum Einklipsen. Dieses Teil fehlt beim anfangs gezeigten Taster. Ich habe es testweise umgebaut und er funktioniert nun.

Zwischenzeitlich ist mir übrigens noch mehr von dem schönen Material in die Hände gefallen. Siehe Bilder.

Ich bin immer wieder erstaunt, wie "modular" schon gebaut wurde. Das wird uns ja gerade aktuell als "Neuheit" verkauft. Ich sag ja immer "willste was neues sehen, dann musste in ein Museeum gehn".








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BID = 1046795

:andi:

Inventar



Beiträge: 3099
Wohnort: Bayern

Schöne Teile! Das Siemens Schalterprogramm sah damals auch so ähnlich aus.

Ich bin immer noch begeistert von den fest eingebauten Siemens Tasterglimmlampen, die nach 45 Jahren (400.000 Stunden) immer noch geleuchtet haben.

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"Gestern gings noch, da kann net viel sein"

BID = 1046882

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7317
Wohnort: Wien

Es gab fast zu jeder Zeit Modeströmungen beim Schaltermaterial, so dass es ähnliche Serien von ein paar Herstellern gibt. Ganz extrem war es Ende der 60er, Anfang der 70er, wo es nahezu identisch ein sehr kantiges Programm mit 55er-Einsätzen von gut und gern 5 Herstellern gab (u.a. Berker, Siemens, MPE, OK, das von Merten hatte 8-eckige Ausschnitte in den Rahmen statt runden 55ern, ist aber sonst auch kaum zu unterscheiden).

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BID = 1047909

MDM_5

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Hallo,

danke fürs zeigen!

Mit Knebel kenne ich dieses Schaltermaterial gar nicht, bei uns in Westösterreich findet man immer nur die mit kleiner Wippe.







Kennst du die Aufputz bzw die FR-UP Varianten davon?
Die sind häufiger in entsprechenden Gebäuden aus den 50-60ern bei uns zu finden.(leider wird es durch Bauwut immer weniger.)




Hier noch was speziell österreichisches:









grüße

manni


[ Diese Nachricht wurde geändert von: MDM_5 am 13 Jan 2019 10:36 ]

BID = 1048576

Elektro Freak

Inventar



Beiträge: 3110
Wohnort: Mainfranken

Hallo Mani,

gern geschehen

Die AP sowie die UP-FR Variante von dieser Serie kannte ich bisher noch nicht. Schaut schick aus!

Von den österreichischen Runden Schaltern habe ich noch einige liegen, ebenso habe ich auch das Stotz-Kontakt UP-Programm mit und ohne Leuchtwippe hier.

Von diesem Material suche ich übrigens immer wieder neue Teile, denn ich möchte irgendwann ein ganzes Haus damit ausstatten!







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BID = 1048622

Trumbaschl

Inventar



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Hast du eine Idee von wem diese österreichischen Schalter stammen? Ich hab von denen erst einen einzigen gesehen, können in Wien also nicht häufig gewesen sein. Hier dominieren Maté/MPE (Fusion aus Maté und Presswerk Erlacher) und Hermo (eine Firma über die ich praktisch nichts weiß, nicht einmal den Namen wüsste ich wenn ich nicht einmal zufällig einen leeren Verpackungskarton mit Logo und Namen gefunden hätte).

Die hier gezeigten Stotz Kontakt findet man - so jedenfalls mein Eindruck - fast nur von Salzburg westwärts. Ich hab zwar irgendwo im Fundus eine einzige solche SK-Steckdose aber ich denke die stammt eigentlich aus einer Wohnung in Ludwigshafen (Geschenk eines Bekannten). Auf "meiner" Burg im Bundesland Salzburg liegen zwei oder drei davon im Fundus, aber der Großteil des verbauten Materials ist österreichisch - ein paar Kippschalter von Hermo und Maté, ein bisschen Erlacher und MPE aus den 60ern oder frühe 70ern, viel Legrand Diplomat. Ein Ende der 80er komplett sanierter Trakt hat Kopp.

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BID = 1048634

MDM_5

Neu hier



Beiträge: 45
Wohnort: Tirol
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Hallo,



Zitat :
Trumbaschl hat am 28 Jan 2019 16:21 geschrieben :

Hast du eine Idee von wem diese österreichischen Schalter stammen?



Ich weis jetzt nicht ob die Frage an Elektro-Freak oder mich gerichtet ist aber ich kann was dazu sagen.

Die Pressmarke verratet es:








Diese runden Dinger gibt es bei uns in Tirol nur in Häusern der frühen Nachkriegsjahre.


grüße

manni

BID = 1048670

Trumbaschl

Inventar



Beiträge: 7317
Wohnort: Wien

Ah, vielen Dank! BBC also! Ich bilde mir ein ich hätte solche Schalter ein- oder zweimal in Altbauten in Wien (18./19. Jahrhundert) gesehen, aber definitiv nicht oft.

Ein ebenso seltener Hersteller über den ich bislang noch absolut nichts herausfinden konnte ist "HSW". Von denen habe ich zwei Kippschalter aus schwarzem Bakelit, interessanterweise mit eckiger, flacher Abdeckung. Stammen möglicherweise aus den späten 40ern, als das Dorf in dem ich sie gefunden habe elektrifiziert wurde (kolportiert wird entweder 1947 oder 1949, Details müsste man vermutlich im EVN-Archiv suchen). MPAD-Pressmarke ist leider keine vorhanden.

Und dann stolpert man noch ab und zu über Schalter und vor allem Steckdosen aus den 50ern, die ohne jegliche(!) Markierung daherkommen, keine Spannung, kein Nennstrom, kein Herstellerlogo, keine Prüfzeichen, keine MPAD-Pressmarke... kenne von denen vor allem schwarze AP-Schukosteckdosen, die samt und sonders völlig ausgeleierte Kontakte und häufig Brandspuren haben.

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