Hallo werte Forumsteilnehmer!
Ich versuche hier (Mietwohnung aus Mitte der 60er Jahre mit
originaler Elektro-Installation, also z.B. Sicherungskasten mit Schmelzsicherungen und ohne Fi) einen Überblick über den Zustand zu bekommen.
Der Aufhänger dazu ist, dass ein neuer Backofen mit autarkem Kochfeld angeschlossen werden soll (hier waren mir vorhandene Beiträge im Forum schon sehr hilfreich) und die kleine Hoffnung, einen Fehler zu finden, der den Vermieter zu einer Modernisierung zumindest des Sicherungskastens zwingen würde (mit RCA/Fi).
Wenigstens ist bereits eine voll belegte 5 adrige Herdanschlussdose vorhanden, die aber leider nur über eine unterputz verlegte 1,5 mm² Flachleitung angeschlossen ist (jeweils mit 16A abgesichert - das ging die letzten Jahrzehnte).
Da der alte Herd bereits abgeklemmt ist (und natürlich die Sicherungen herausgeschraubt), habe ich versucht, die Leitungen mit dem Multimeter durchzumessen, um etwaige Probleme zu entdecken.
Dabei ist mir aufgefallen, dass ich eine Spannung auf den Drehstrom-Phasen messen kann (jeweils identisch zum Neutralleiter und nach GND), obwohl (wie gesagt) die Sicherungen entfernt sind.
Die Spannung beträgt zwar nur 5 bis 5,7 V (L1: 5 V, L2: 5.4 V und L3: 5,7 V), schraube ich zusätzlich die Sicherung der Küchentherme heraus (während der Messung nicht im Betrieb), dann steigt die gemessene Spannung sogar auf 8V.
Ist das so zu erwarten und erklärbar oder liegt möglicherweise ein Fehler vor?
MfG Jürgen