Würde jemand über diesen Verstärkerplan schauen?

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Autor
Würde jemand über diesen Verstärkerplan schauen?

    







BID = 66783

Pferdo

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Hallo!


Zitat :
So wie es jetzt ist hast Du aber keine Kontrolle mehr über die Ströme in den Treiber und Endtransistoren.


Weshalb das denn nicht? Ich drücke doch die Basen der Treiber jeweils soweit von Masse weg, dass meine 60mA durch sie fließen und an den R8 & R19 die 0,4 Volt abfallen. So sollen die Endtransitoren doch gerade keinen Anteil am Ruhestrom haben. Geringe Leistungen machen die Treiber selber, erst wenn mehr gebraucht wird, gehen die Endstransitoren durch den Spannungsabfall an R8 & R19 an und helfen nach. So kann ich mir große extra Emitterwiderstaende fuer letztere Ts sparen und benötige nur die Widerstände die fuer gleichmäßige aufteilung der Ströme sorgen sollen (welche ich extra an den Kollektor gelegt habe, damit die abfallende Spannung mir nicht die Ube verkleinert und ich weiter aussteuern kann). Temperaturdrifts der Endtransitoren kümmern mich so nicht, ich brauche nur dir Treiber kompensieren. (jedenfalls glaub ich das).

Ich hoffe ich konnte darstellen was ich meine. Ich danke dir jetzt schon fuer Deine Mühe.

Gruss

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Pferdo am 28 Apr 2004 20:51 ]

BID = 66784

Pferdo

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sorry, fehler

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Pferdo am 28 Apr 2004 20:51 ]

BID = 66795

tixiv

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Zitat :
Weshalb das denn nicht? Ich drücke doch die Basen der Treiber jeweils soweit von Masse weg, dass meine 60mA durch sie fließen und an den R8 & R19 die 0,4 Volt abfallen. So sollen die Endtransitoren doch gerade keinen Anteil am Ruhestrom haben. Geringe Leistungen machen die Treiber selber, erst wenn mehr gebraucht wird, gehen die Endstransitoren durch den Spannungsabfall an R8 & R19 an und helfen nach.


Das Konzept funktioniert nicht bei komplementär Darlingtons, zumindest nicht so. Deine Treiber haben ja garkeine Emitterwiderstände. Dadurch hast Du den Strom durch sie nicht unter Kontrolle. Wenn Du die Biasspannung ein bisschen zu tief wählst leitet keiner, und wenn Du sie ein bisschen zu hoch wählst fliegen sie Dir um die Ohren. Es wird kaum einen Punkt geben, bei dem sie einen sinnvollen Strom haben werden. Du brauchst Emitterwiderstände um das Verhalten zu stabilisieren.
Außerdem halte ich das Konzept den Ruhestrom nur durch die Treiber zu leiten ziemlich fragwürdig. Dadurch bekommst Du doch Nichtlinearitäten an dem Punkt wo die Endtransistoren dann zuschalten.


Zitat :
So kann ich mir große extra Emitterwiderstaende fuer letztere Ts sparen und benötige nur die Widerstände die fuer gleichmäßige aufteilung der Ströme sorgen sollen (welche ich extra an den Kollektor gelegt habe, damit die abfallende Spannung mir nicht die Ube verkleinert und ich weiter aussteuern kann).


Emitterwiderstand ist nicht gleich Kollektorwiderstand. Du musst schon Emitterwiderstände verwenden um eine gleichmässige Aufteilung zu erreichen. Du willst ja grade durch die Massnahme verschiedene Schwellenspannungen zwischen Basis und Emitter der Transistoren kompensieren, dabei werden Dir aber Collectorwiderstände garnichts nützen.

BID = 66801

Pferdo

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Zitat :
Das Konzept funktioniert nicht bei komplementär Darlingtons, zumindest nicht so.
Wieder mal ein Fehler der beim Zusammenwürfeln zu stande gekommen ist...


Zitat :

Außerdem halte ich das Konzept den Ruhestrom nur durch die Treiber zu leiten ziemlich fragwürdig. Dadurch bekommst Du doch Nichtlinearitäten an dem Punkt wo die Endtransistoren dann zuschalten.

Hmm.. meinst wirklich? Davon stand in dem "tollen" halbleiter schaltungstechnik buch nichts. Aber ich wills dir gerne glauben.


Zitat :

Emitterwiderstand ist nicht gleich Kollektorwiderstand. Du musst schon Emitterwiderstände verwenden um eine gleichmässige Aufteilung zu erreichen. Du willst ja grade durch die Massnahme verschiedene Schwellenspannungen zwischen Basis und Emitter der Transistoren kompensieren, dabei werden Dir aber Collectorwiderstände garnichts nützen.

Aaaaaah... stimmt. Du hast natülrich (wieder einmal) voellig recht! Da sieht man, dass ich halt nicht richtig nachdenke *ggg*

Ich werds dann mal wieder umbauen müssen, fuer heute habe ich genug.
-----------

Ich danke Dir! (nicht auf letzteres bezogen natürlich )

Gute Nacht

BID = 67280

Pferdo

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Beiträge: 463
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Schönen Sonntag-Morgen!

So, nun denke ich habe ich es? Die dimensionierung der Emitterwiderstände habe ich von RodEliott übernommen, das wird stimmen. :-)

Bin schon angefangen mit Layout, aber das erweißt sich als das Schwerste, was ich bisher gemacht habe das auf 8x10cm zu packen... Das wird sicherlich eine ganze Flut von Drahtbrücken geben, aber zu Doppellayer habe ich keine Lust da schwer zu machen zu Hause und teuer. Und so schlimm sind drahtbrücken ja auch nicht, wie manche es darstellen.

... mal sehen, wenn Interesse besteht, kann ich das bei Zeiten mal posten.

'Ne 50W Version dieses Verstärkers ist auch in der Mache, allerdings nicht mehr symmetrisch. Soll alles einfacher werden (wenn man so einige Leitungen wirklich von der einen Seite zur anderen ziehen muss ist das eine Qual). Mal sehen.

Lieben Gruss!



BID = 67442

tixiv

Schreibmaschine



Beiträge: 1492
Wohnort: Gelsenkirchen

Jo, jetzt siehts gut aus. Nur noch 2 Kleinigkeiten:

1. Wo ist der Widerstand hin, der mit dem Bias Poti in Reihe war? Den hielt ich eigentlich für eine sehr gute idee, weil man das Poti dann nicht auf die Einstellung "unendliche Biasspannung" bringen kann.

2. Überdenke die Verlustleistung in Q13 und Q2, die beträgt so um die 1W. Da brauchst Du möglicherweise einen Kühlkörper.

Ansonsten kann ich keine potentiellen Probleme entdecken.

Beim Leiterplatten Layout musst Du vor allem unbedingt auf eine gute Masseführung achten! Möglichst keine Schleifen bauen, und die Lastströme nicht an der Eingangsschaltung vorbeiführen!
Du könntest sogar überlegen auf der Endstufen Platine Signal GND und Last GND völlig zu trennen, und die Verbindung dann über das Gehäuse und die Eingangsbuchse(n) herzustellen.

BID = 67624

Pferdo

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Beiträge: 463
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Hallo!


Zitat :

1. Wo ist der Widerstand hin, der mit dem Bias Poti in Reihe war? Den hielt ich eigentlich für eine sehr gute idee, weil man das Poti dann nicht auf die Einstellung "unendliche Biasspannung" bringen kann.

Der ist beim Layouten wegrationalisiert worden, weils einfach in der Gegend nirgendwo hin passte und als optional eingestuft wurde von mir *ggg*. Wie ich das jetzt sehe, ist aber durch bessere Anordnung wieder etwas Platz frei geworden und er passt wieder dauf. Der kommt wieder.

Ach und noch was, gestern hatte ich plötztlich nen geistesblitz und mir ist klar geworden wie der schaltungsteil überhaupt funktioniert. Poti und der obere Widerstand bilden ja spannungsteiler, wobei am poti 0,7V abfallen müssen. Das bringt mich dann zur gleichung:

U = 0,7*(1+R/Poti)

Gut was *gggg*? *freu* Sowas passiert mir net oft... :-)


Zitat :

2. Überdenke die Verlustleistung in Q13 und Q2, die beträgt so um die 1W. Da brauchst Du möglicherweise einen Kühlkörper.

Ich werde schauen, dass ich die in Sandwich-Bauweise auf die Treiber schraube, die ja aufm KK sind. ist zwar keine ganz saubere Methode, aber für 1W müssts reichen. Aber 1W müssten die eigentlich ja noch ohne KK loswerden können, wenn TO92er bis 500mW dürfen oder? Na mal sehen.


Zitat :

Du könntest sogar überlegen auf der Endstufen Platine Signal GND und Last GND völlig zu trennen, und die Verbindung dann über das Gehäuse und die Eingangsbuchse(n) herzustellen.

Auf der Platine befindet sich nur ein GND-Anschluss fuer den Verstärker selbst. Der LS holt sich das GND direkt von den Siebelkos des Netzteils. Hat sich bei mir eigentlich ganz gut bewährt. Seit dem hatte ich keine Schwingprobleme mehr...

gruss


[ Diese Nachricht wurde geändert von: Pferdo am  4 Mai 2004 12:21 ]


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