Hi Martin !
Irgentwie habe ich da was falsch verstanden.In der Frage-
stellung ganz am Anfang war von zwei Verstärkern keine Rede.
Seis drum.Du suchst also zwei Arten von Verstärkern ok
also das mit nem rauscharmen OP ist kein problem.Ich habe mal in meinen Unterlagen nachgeschaut, da wäre z.b der OP 27 bzw 37 mit einem Rauschfaktor von 3,2nV/Wurzel-Hz bei 10 Hz und 3,8nV/W-Hz bei 1KHz, oder der LT1028 bzw LT1115 1nV/W-Hz bei 10 Hz und 0,9nV/W-Hz bei 1KHz.Als Alternative gibt es da noch den NE5534 mit 9nV/W-Hz bei 10 Hz bzw 4nV/W-Hz bei 1Khz oder als neueste Entwicklung die ich heute erst in einer Fachzeitschrift gelesen habe der AD8099 mit 0,95nV/W-Hz.Um das Rauschen dieser OPS nochmals zu minimieren besteht
die Möglichkeit diese parallel zu schalten.Hierbei wird
von der physikalischen Gesetzmäßigkeit gebrauch gemacht, daß
sich die Spannnungen von parallelgeschalteten und unter-
einander nicht korrelierenden Rauschquellen geometrisch addieren , wodurch sich das Gesammtrauschen der Parallel-
schaltung erniedrigt.In der Zeitschrift Elektro sind auf dieser Basis schon einige Schaltungen veröffentlicht worden.
Das wäre so die einzige Möglichkeit um mit Amateurmittel
zu guten Ergebnissen zu kommen.
Ich weis jetzt wirklich nicht ob der FET Vorverstärker
extra betrieben wird oder nur zur Impedanzanpassung für
den OP hier ist eine Erklärung nötig. Zu Deiner Frage über
den Einsatz von Bipolaren bzw Unipolaren Halbleitern kann
ich nur sagen das sich aufgrund der technischen Entwicklung
die Einsatzgebiete verwischt haben.Ich für meinen Teil arbeite lieber mit FETs.Habe mal vor Jahren für meinen
Plattenspieler zwei Entzerrvorverstärker gebaut.Also
der Klang des FET Vertärkers war angenehmer, wärmer weicher
während der mit normalen Transitoren aufgebaute Verstärker
spitzer und heller klang.Wohlgemerkt es handelte sich hier nur um einen Entzerrverstärker der an einem Kopfhörer über einen Niederohmigen Ausgang betrieben wurde.Überhaupt kann man mit FET Sachen machen die mit keinem anderen Transistortyp gehn. Alleine die Schaltung als Konstantstromquelle, oder die Möglichkeit zwei FETS so zu verschalten das sie die Kennlinie einer Röhrenpenthode erhalten.Am besten wäre es ,wenn du die Fragestellung noch-
mal so formulierst das man darauf konkret eingehen kann
MFG Elektroniks