Ja, ja!
Es ist so schön verarscht zu werden und klar dass keiner die Dinger die man auch ins Osternest gibt hat, mehr meldet. (Ups was für ein verdrehter Satz... Verzeihung an *.*
Gut passend zu den Problemen die LY mit der HP Gurke hat....
Hier der verlogene Text der an die Innungsmitglieder erging bei dem ich so richtig aggresiv werden kann:
Stellungnahme zu Presseaussendungen von Bundesminister Hundstorfer zum Thema „Geplanter Produktverschleiß“
Der Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, Rudolf Hundstorfer, unterstellt in aktuellen Aussendungen der Elektrobranche, Produkte mit bewusst eingebauten Schwachstellen zu verkaufen und damit Konsumenten zu betrügen. Er äußert sich dazu im Zusammenhang mit dem jetzt im März stattfindenden „Fraud Prevention Month“ = „Betrugs-Verhütungs-Monat“!
Im Namen unserer Lieferanten und im Namen des seriösen, österreichischen Elektro- und Einrichtungsfachhandels weisen wir diese Beschuldigungen auf das Allerschärfste zurück. Diese haltlosen Unterstellungen wurden ausgesprochen, ohne über irgendwelche belastbare Fakten zu verfügen. Beim Kauf eines Markenprodukts kann unser Kunde sicher sein, bewährte Qualität mit hoher, ja höchster Lebensdauererwartung zu erstehen.
In diesem Zusammenhang sei auch auf die gesetzliche, 24-monatige Gewährleistung hingewiesen, die den Verkäufer in vielerlei Hinsicht verpflichtet. Dies wird oft noch durch ein großzügiges Kulanzverhalten ergänzt, für welches unsere Branche bekannt ist. Jede eingebaute „Lebensdauerbremse“ würde neben einem Vertrauens- und immensen Imageverlust auch extrem hohe Kosten für den gesamten Handel bedeuten.
Natürlich werden am Markt oft auch Billigstprodukte meist von fachfremden Vertriebskanälen angeboten, deren technische Produktqualität sich manchmal als unterdurchschnittlich herausstellt. Bei einem Waschautomat um € 250.- ist die technische Ausführung und Servicemöglichkeit sicher auf einem ganz anderen Niveau zu sehen als bei einem Erzeugnis eines Markenherstellers. Es liegt in der Verantwortung des Konsumenten, ob er entweder Billigstprodukte, meist vom Regal ohne jede Beratung auf „Risiko – es wird schon halten“ kauft oder sich auch im Hinblick auf Produktlebensdauer und Energieverbrauch an die Spezialisten unserer Händler wendet. Auch bei den oft durchgeführten Preisvergleichen kommt der Faktor Qualität meist zu kurz.
Das Bundesgremium für den Elektro- und Einrichtungsfachhandel bedauert jedenfalls, dass der Herr Bundesminister unsere Branche in der Nähe eines betrügerischen Handelns sieht, ohne über irgendwelche Fakten zu verfügen. Wir weisen jedenfalls diesen undifferenzierten Generalverdacht mit aller Entschiedenheit zurück. Es stimmt einfach nicht.
Eine Aktion für den Elektro- und Einrichtungsfachhändler
Hier meine umgehende Antwort:
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin über Ihre aktuelle Aussendung die FALSCH ist außerordentlich verärgert!
Herr Hundsdorfer hat absolut recht. Der Verfasser / Verantwortliche Ihres Rundschreibens hat von der Realität nicht die geringste Ahnung!
Dieses Rundschreiben 62 vom 12.03.2012 halte ich für unhaltbar und vor allem unqualifiziert.
Diese Aussendung sollte korrigiert nochmals an die Mitglieder ergehen. Ich zweifle allerdings stark daran, dass die WKS den Mut dazu hat.
Ich repariere seit 30 Jahren Geräte und stelle seit etwa einer Dekade einen MASSIVEN Qualitätsabbau, auch (!) bei teuren Premiumgeräten fest.
Dies trifft nicht nur mich, sondern auch viele Berufskollegen in anderen Betrieben die meine Feststellungen sofort bestätigen.
Ich kann Ihnen, ohne mit der Wimper zu zucken unzählige Fälle BELEGEN, bei denen ich keine Chance auf Reparatur habe, weil ein Gerät
bewusst, ja sogar absichtlich für kurze Lebensdauer konsturiert wurde.
Ein Lieferant (Hersteller) teilte mir darauf angesprochen sogar mit, ich sollte ja gar nicht reparieren, sondern verkaufen denn das schafft Arbeitspätze.
Meine Antwort im chillischarfen Ton auf so eine dreiste Frechheit war:
Wo?
In China!
Ich erhalte Arbeitsplätze in Österreich und nicht in Fern- Ost deren kurzlebigen Sondermüll wir HIER teuer entsorgen müssen.
Seine Antwort war: Dann muss ich Ihnen die Aussicht auf Autorisierung des Servicecenters entziehen. (Ich war gerade eben bei solchen Verhandlungen)
Gut, dass ich nicht wirklich auf solche erpresserischen "Partner" angewiesen bin und kaufe die Teile eben im EU-Raum.
SO läuft der Hase und nicht wie Ihr Lobbyistenschreiben es verhübscht!
Ich halte einige Konstruktionen sehr wohl für groß angelegten Betrug, vor allem an die Umwelt und unsere Nachkommen.
Div. Konzerne MÜSSEN gemaßregelt werden, auch in Hinblick auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung.
Dies ist ein Hauptgrund weshalb ich seit 20 Jahren erfolgreich ein Servicecenter und keinen Blöd- Markt betreibe.
Die Industrie ist im übrigen sehr wohl in der Lage ordentliche Produkte auf den Markt zu bringen, denn vor der
Jahrtausendwende hat es ja auch geklappt und die Premiumprodukte waren unter Berücksichtigung der Indexanpasungen
keineswegs teurer als heute.
Wenn Sie die belastbaren Fakten und Beispiele haben möchten bin ich sofort und gerne bereit Ihnen hier in der Werkstatt einen breitgefächerten
Auszug an Industrieschrott zu Präsentieren. Das wird ein leichtes sein und ich freue mich regelrecht auf diese Klar- und Richtigstellung.
Fazit:
Der Kunde wird, auch durch solche Aussendungen, regelrecht verarscht und wir Servicetechniker dürfen das dann ausbaden. (tut mir leid, das war notwendig)
Im übrigen trifft den Handel hier nur eine bedingte Schuld, aber in jedem Fall eine nicht zu unterschätzende Mitschuld.
In erster Linie sehe ich die herstellende Industrie in der Verantwortung.
...und weil es mich so ärgert, noch ein CC an die Grüne Wirschaft, die so etwas sicherlich deutlich kritischer sieht.
Die Öffentlichkeit HAT EIN RECHT informiert zu werden!
Mensch, bin ich sauer!
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0815 - Mit der Lizenz zum Löten!
[ Diese Nachricht wurde geändert von: nabruxas am 18 Mär 2013 22:04 ]