Welchen Aufputzverteiler für Satanlage

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Autor
Welchen Aufputzverteiler für Satanlage
Suche nach: satanlage (121)

    







BID = 861756

Mr.Ed

Moderator



Beiträge: 36062
Wohnort: Recklinghausen
 

  


Vermutlich bis die Dinger nicht das zwanzigfache kosten, um ein halbes dB mehr zu bringen.
Diese angeblichen "Sollbruchstellen" halten nunmal auch ein paar Jahrzehnte.

_________________
-=MR.ED=-

Anfragen bitte ins Forum, nicht per PM, Mail ICQ o.ä. So haben alle was davon und alle können helfen. Entsprechende Anfragen werden ignoriert.
Für Schäden und Folgeschäden an Geräten und/oder Personen übernehme ich keine Haftung.
Die Sicherheits- sowie die VDE Vorschriften sind zu beachten, im Zweifelsfalle grundsätzlich einen Fachmann fragen bzw. die Arbeiten von einer Fachfirma ausführen lassen.

BID = 861766

Stifmaster

Schriftsteller



Beiträge: 731
Wohnort: Mainfranken

 

  

Moin,


Offtopic :
zum Thema Kompressionsstecker: Wenn eine Sat-Kopfstation wie bei Maris für mehrere Tausend Euro aufgebaut wird, dann mögen Kompressionsstecker angemessen sein, auch wenn eine BK-Leitung ein ganzes Wohnviertel versorgt.
Für eine einfache Sat-ZF-Verteilung im Wohnhaus ist das allerdings in meinen Augen mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Da tuts nun auch wirklich der Aufschraub-F-Stecker.

Ich hab zum Campionsleague-Finale den Receiver in den Garten gestellt und die Leitung aus unzähligen Resten mit F- und anderen Antennensteckern zusammengesetzt. Da waren Leitungsstücke dabei von 1985. Die Länge war bestimmt 30 Meter aber hat trotzdem funktioniert. Also so hochempfindlich ist die SAT-ZF-Geschichte in meinen Augen nicht.


Wir schreiben immer Rittal- AE-Schränke für die Matritzen/Verstärker aus.
Geht dann los ab 600 x 600 mm.

gruß Stefan

_________________
Für meine Beiträge schließe ich jegliche Haftung aus. VDE-Vorschriften sind immer zu beachten. SICHERHEIT GEHT VOR!

BID = 861772

Dipol

Gesprächig



Beiträge: 158
Wohnort: Raum Stuttgart


Zitat :
Mr.Ed hat am  9 Dez 2012 18:28 geschrieben :

Vermutlich bis die Dinger nicht das zwanzigfache kosten, um ein halbes dB mehr zu bringen.

Ein F-Aufdrehstecker von Cablecon mit breiter Mutter kostet als KATHREIN EMK 01 € 0,33, ein Kompressions- oder Self-Install-Stecker kostet um € 0,50.

0,50 / 0,33 = Faktor 20???

Zitat :
Mr.Ed hat am  9 Dez 2012 18:28 geschrieben :
Diese angeblichen "Sollbruchstellen" halten nunmal auch ein paar Jahrzehnte.


Wer an ein LCD 111 oder LCD 115 mit 120/105 dB Schirmdämpfung einen EMK 01 Schraubstecker mit 90 dB Schirmungsmaß andockt baut keine angebliche sondern eine ganz reale Sollbruchstelle ein. Dass zweifach geschirmte Class A-Kabel für Satellitenanlagen völlig ausreichen und Class A in der Sat.-ZF nur noch 75 dB fordert macht diese Kombination nicht harmonischer oder sinnvoller.

Ein Moderatoren-Kollege eines anderen Fachforums der sich für die technisch überholten F-Aufdrehstecker stark macht ist für mich eine Weltpremiere.





BID = 861788

Dipol

Gesprächig



Beiträge: 158
Wohnort: Raum Stuttgart


Zitat :
Stifmaster hat am  9 Dez 2012 19:00 geschrieben :


[ot]zum Thema Kompressionsstecker:
Für eine einfache Sat-ZF-Verteilung im Wohnhaus ist das allerdings in meinen Augen mit Kanonen auf Spatzen geschossen.

Sag mal gehts noch, das wegen der Lappalie mit Steckern nach dem Stand der Technik und € 0,20 Aufpreis?

Da stellt man besser nicht die Frage wie du es mit Erdung und PA hältst. Aber als Anlagenplaner und Fachbauleiter ist man auch mit der oft gehörten Ausrede nicht mehr zu schockieren: "Wenn ich die Erdung mit angeboten hätte wäre mir der Auftrag entgangen".

Rechenaufgabe für Sparfüchse:
Mit nur einem eingesparten Gewährleistungskundendienst amortisiert sich der Mehrpreis von wie vielen Kompressions- oder Self-Install-Steckern?

Hoffentlich haben hier nicht noch mehr EFK jeglichen ökonomischen Bezug zum realen Kosten-/Nutzen-Verhältnis verloren.

BID = 861858

sam2

Urgestein



Beiträge: 35330
Wohnort: Franken (bairisch besetzte Zone)


Offtopic :
Leider ist es tatsächlich häufig so, daß derjenige den Auftrag bekommt, welcher im Angebot das meiste "vergißt".
Das heißt aber noch lange nicht, daß dann z.B. ohne Erdung ausgeführt wird! Wozu gibt es das elegante Mittel des Nachtrags...?


_________________
"Das Gerät habe ich vor soundsoviel Jahren bei Ihnen gekauft! Immer ist es gegangen, immer. Aber seit gestern früh geht es plötzlich nicht mehr. Sagen Sie mal, DA STIMMT DOCH WAS NICHT???"

BID = 861872

fuchsi

Schreibmaschine



Beiträge: 1704


Zitat :
Fuchsis Märchenstunde?


Nö. selbst Dein verlinkter Artikel erwähnt diesen Antenneneffekt durch freiliegend heruastehenden Geflechtsdrähte.

Die meisten Fehler bei F-Steckermontage sind die falsche Grösse bezüglich Kabeldurchmesser, und falsche Abisolierlängen, bzw. beim Abisolieren entstehende Quetschung des Dielektrikums.

Ich sage ja nicht, dass Kommpresionsstecker übertrieben wären, aber in einem überschaubaren privaten SAT Netzwerk sind sauber montierte F-Stecker durchaus ausreichend.

Da macht mir der zu 80% fehlende Potentialausgleich der Koaxkabel im Privatbereich weitaus mehr Kopfzerbrechen.

Allerdings hast Du Recht: wenn die Möglichkeit eines Kompressionsstecker gegeben ist (durch eine beauftragte Firme, im bekanntenkreis usw.) ist deren Verwendung natürlich zu bevorzugen.

BID = 861894

Dipol

Gesprächig



Beiträge: 158
Wohnort: Raum Stuttgart


Zitat :
fuchsi hat am 10 Dez 2012 09:25 geschrieben :

Nö. selbst Dein verlinkter Artikel erwähnt diesen Antenneneffekt durch freiliegend heruastehenden Geflechtsdrähte.


Keiner ist unfehlbar.

Ich nicht und auch nicht der Autor und Fernsehtechniker-Kollege Ralf Thiex, den ich überaus schätze. Den Textpassus "(auch ohne herausstehende Drähte als Antenne)" werde ich dem Miterfinder der CoMeT und DKE-Obmann (in Personalunion Sekretär von IEC und CENELEC) für die Kabelnorm vorlegen. Wie es der Zufall will treffe ich ihn morgen beim VDE und werde seine Ansicht zu diesem Punkt posten.

Erst jetzt ist mir aufgefallen, dass die Messdarstellungen 3 und 4 falsch zugeordnet sind. Ein F-Aufdrehstecker mit umgeschlagenen Geflecht hat bei vergleichbarer Kopfausbildung immer ein schlechteres Schirmungsmaß als ein Stecker der ein nicht umgeschlagenes Geflecht passend kontaktiert. Zudem ergibt sich ohne Schirmumschlagen eine geringere Korrosionsgefahr des Geflechts

Zitat :
fuchsi hat am 10 Dez 2012 09:25 geschrieben :

Die meisten Fehler bei F-Steckermontage sind die falsche Grösse bezüglich Kabeldurchmesser, und falsche Abisolierlängen, bzw. beim Abisolieren entstehende Quetschung des Dielektrikums.

Ich sage ja nicht, dass Kommpresionsstecker übertrieben wären, aber in einem überschaubaren privaten SAT Netzwerk sind sauber montierte F-Stecker durchaus ausreichend.

Die überaus robuste Sat.-ZF verkraftet bekanntlich einige Grausamkeiten am Stecker- wie auch Steckdosen-Anschluss. Gleichwohl sollte ein Antennenprofi deren Vermeidung anstreben und auch der Besitz eines Montagesets mit Absetzwerkzeug, Verpresszange und Kompressionssteckern in allen Größen selbstverständlich sein.

Zitat :
fuchsi hat am 10 Dez 2012 09:25 geschrieben :
Da macht mir der zu 80% fehlende Potentialausgleich der Koaxkabel im Privatbereich weitaus mehr Kopfzerbrechen.

20 % einschließlich Potenzialausgleich normkomform installierte Antennenanlagen wären nach meiner Einschätzung ein Traumwert.

Zitat :
fuchsi hat am 10 Dez 2012 09:25 geschrieben :

Allerdings hast Du Recht: wenn die Möglichkeit eines Kompressionsstecker gegeben ist (durch eine beauftragte Firme, im bekanntenkreis usw.) ist deren Verwendung natürlich zu bevorzugen.

Das klingt deutlich professioneller als die Meinung von Member Stifmaster, dass mit Kompressionssteckern mit Kanonen auf Spatzen geschossen sei. Ich rate selbst Hobby-Installateuren wenigstens Self-Install-Stecker zu verwenden.

Da hier die Glückspilze überwiegen, die noch nie passive Intermodulationen durch korrodierte Mittelleiter oder Geflechte erlebt haben, anbei Auszüge aus einer Cablecon-PPP von 1999.








[ Diese Nachricht wurde geändert von: Dipol am 10 Dez 2012 13:04 ]

BID = 861918

fuchsi

Schreibmaschine



Beiträge: 1704


Zitat :

Das klingt deutlich professioneller als die Meinung von Member Stifmaster, dass mit Kompressionssteckern mit Kanonen auf Spatzen geschossen sei. Ich rate selbst Hobby-Installateuren wenigstens Self-Install-Stecker zu verwenden.


Die Self-Install von Kathrein (sind das die emk20) kenne ich selber noch nicht. Hab mal mit dneen von CableCon zu tun gehabt, und war nicht überzeugt.

Ganz rate ich von den Crimp Versionen ab. Von daher ist es für den Laien einfacher und imho sicherer die Aufdrehversionen zu verwenden.




So verottete Koaxkabel habe ich auch schon einige gesehen. Erst vor Kurzem bei uns im Feuerwehrhaus. Jedesmal wenn die Alarmierungsanlage oder der Tetrafunk anschlug, hatten wir schönste Störungen am TV.

Naja, das Graffel war fast 20 Jahre alt. Der LNB ein Voll-Metallgehäuse mit abschraubbarem Rückdeckel, aus dem das Wasser lief. Und trotzdem funktionierte und auch bereits Digitaltauglich war. (!!!!)
Die mittlere Kupferseele war ca. 2 Meter ins Kabel hinein schwarz. Sowas habe ich bisher eher bei NYM leitungen gesehen.

Wurde alles entsorgt, und neu verkabelt. Mit Kathrein LCD111 unmd EMK12



[ Diese Nachricht wurde geändert von: fuchsi am 10 Dez 2012 14:26 ]

BID = 862005

Stifmaster

Schriftsteller



Beiträge: 731
Wohnort: Mainfranken


Zitat :
Sag mal gehts noch,


Ja, sogar ganz gut.


Zitat :
Da stellt man besser nicht die Frage wie du es mit Erdung und PA hältst.


Die kannst du ruhig stellen, die Antwort ist ganz einfach: VORSCHRIFTSMÄßIG!


Zitat :
Das klingt deutlich professioneller als die Meinung von Member Stifmaster,


Na da bin ich ja froh, dass net alle so unprofessionell sind wie ich und die restlichen 85 % der Fachfirmen, die im Ein- bis Sechsfamielenhaus F-Stecker einsetzen. Nicht auszudenken, wenn nach 25 Jahren Betrieb die Nachmittagsshows wie z.B. Famielie im Brennpunkt mal ausfallen.

Grundsätzlich sage ich nichts gegen die Vorteile von Kompressionssteckern, ich halte es für SAT-ZF im Einfamilienhaus einfach nicht für nötig.
Genauso kann man auch für jeden Raum einzeln Licht- und Steckdosenstromkreise trennen und dann jeden einzelnen Stromkreis mit FI/LS absichern, das ist sehr ausfallsicher, sehr komfortabel und sehr gut zur Fehlersuche. Meiner Meinung nach aber genauso übertrieben.

So und jetzt bin ich raus aus dem Thread und widme mich wieder Themen, in denen es "noch geht" und bei denen man sich auch "die Frage stellen darf wie ich es mit etwas halte" trotz meiner Unprofessionalität.





_________________
Für meine Beiträge schließe ich jegliche Haftung aus. VDE-Vorschriften sind immer zu beachten. SICHERHEIT GEHT VOR!

BID = 862031

Dipol

Gesprächig



Beiträge: 158
Wohnort: Raum Stuttgart


Zitat :
Stifmaster hat am 10 Dez 2012 19:22 geschrieben :


So und jetzt bin ich raus aus dem Thread und widme mich wieder Themen, in denen es "noch geht" und bei denen man sich auch "die Frage stellen darf wie ich es mit etwas halte" trotz meiner Unprofessionalität.


Erst der Hang zu maßloser Übertreibung und danach die Larmoyanz. Normtreue bei Blitzschutz, Erdung und PA weiß ich allerdings sehr wohl zu schätzen.

BID = 862038

Murray

Inventar



Beiträge: 4709

@Dipol man kann es auch übertreiben.
Kommst mir ja wie mein "superschlauer" Kollege vor der uns immer sein frisch angelesenes "Wissen" aus dem INet tagelang vorkaut.

Die Kompressionsstecker schön und gut, kann auch jemand machen der ständig damit zu tun hat. Wird dann kaum teurer werden.
Nur für den Hausgebrauch reichen mir die Aufdrehstecker seit 20 Jahren. Wenn man das richtig macht gammelt dir vorher der LNB bevor was am Stecker passiert.
Ich käme nicht mal ansatzweise auf die Idee die jetzt gegen die vorhandenen Kompressionsstecker zu tauschen.

BID = 862087

fuchsi

Schreibmaschine



Beiträge: 1704

Für den Selfmaker empfehle ich auch nach wie vor, die Aufdrehstecker. Das Baumarkt Crinmpset zeugs ist schei.... und Kompressionsstecker-werkzeug hat wohl kein privater Häuslebauer.

Aber wenn mir eine Firma schon das teuerste Kabel andreht, und die mit 120db Schirmdämpfung argumentiert, würde ich dazu keine Aufdrehstecker akzeptieren.

Das ist das Selbe wie CAT7 Kabel verlegen und CAT5 Netzwerkdosen setzen.

BID = 862090

Murray

Inventar



Beiträge: 4709

Bei unserer letzten Lieferung von Kathrein waren auch vorkonfektionierte Sat-Kabel mit Aufdrehstecker dabei. Also kann da nicht so viel dran falsch sein

BID = 862110

fuchsi

Schreibmaschine



Beiträge: 1704


Zitat :
Murray hat am 11 Dez 2012 08:55 geschrieben :

Bei unserer letzten Lieferung von Kathrein waren auch vorkonfektionierte Sat-Kabel mit Aufdrehstecker dabei. Also kann da nicht so viel dran falsch sein


das wird halt auch nur ein 90dB Koaxkabel gewesen sein, fürs 99€ Baumarkt Set.

BID = 862206

Murray

Inventar



Beiträge: 4709


Zitat :
fuchsi hat am 11 Dez 2012 12:11 geschrieben :

fürs 99€ Baumarkt Set.


Da kannst noch eine Null dran hängen. Sind Drehanlagen für Wohnmobile.
Aber die Kabel taugen da wirklich nicht viel


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