Zitat :
Lügenstift hat am 27 Mär 2012 21:59 geschrieben :
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Deine Sicherung, dein LS in der Verteilung sind ein Leitungsschutz. |
Der Leitungsschutzschalter dient also dem Leitungsschutz. Wer hätte das gedacht...?
Danke für den Hinweis. Aber so weit reichts grad noch!
Was das Beispiel mit dem Fön soll, verstehe ich nicht.
Weiß der Kurzschlußstrom denn, welche Leistung das Gerät hat?
Ansonsten aber ist die Idee mit dem nicht wasserfesten Einweg-Fön immerhin witzig.
Im Ernst:
Der Zweck der Sicherungen im Stecker des BS1363-Steckers ist zuvörderst ebenfalls der Schutz der Leitung (verringerter Querschnitt ab Stecker, Stromkreisvorsicherung aber legal bis zu 32A - in Praxi manchmal noch deutlich höher vorzufinden...). Daher auch die drei Abstufungen (3A, 5A und 13A) - also nach der Geräteanschlußleitung bemessen, nicht nach dem Gerät selbst! Dummerweise aber nicht codiert, oder?
Deine Behauptung zu den Steckdosen ganz allgemein geht ME auch etwas fehl.
Der Hauptunterschied ist, daß es in vielen besagter Nachbarländer noch einen Gutteil von Steckdosen ganz ohne Schutzkontakt gibt. Und in diese können meist auch landesspezifische Stecker mit Schutzkontakt eingeführt werden.
Und unter den vorhandenen Steckdosen mit Schutzkontakt gibt es nicht nur eine erkleckliche Anzahl, wo dieser gar nicht angeschlossen ist, sondern es dürfte bei einer Vielzahl die Polungsempfehlung mißachtet worden sein.
Weiters gibt es durchaus noch nennenswert Dreiecksnetze (wo also korrekterweise zwei Außenleiter, aber gar kein Neutralleiter, an jenen Steckdosen angeschlossen sind).
Aber selbst in "Sternnetzen" kann und darf (je nach Netzform und regionaler Ausführung) das Neutralleiterpotential weit vom örtlichen Erdpotential abweichen. Der Neutralleiter ist deswegen auch ein ganz gewöhnlicher aktiver Leiter.
Hinzu kommen Verlängerungsleitungen etc. mit Aderdrehern sowie verpolt angeklemmte Ersatzstecker, Geräteanschlußleitungen, Schnurschalter etc.
Man sieht:
Man darf in keinem Fall von einem definierten Neutralleiter ausgehen!
Wo, bitte, ist jetzt also der tolle Vorteil des verpolungssicheren Steckersystems???
Zitat :
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| Der Schuko-Stecker ist in Europa am weitesten verbreitet, nur die Deutschen beharren auf ihre Steckdose |
Und? Wäre ja auch etwas blöd, wenn man keine zum verbreitetsten Stecker passende Steckdosen mehr hätte, oder?
Die meisten der anderen Länder beharren übrigens auch auf ihren vorhandenen Steckdosen.
Die eigentlich vorgesehen gewesene Einführung des weltweit einheitlichen Interstecker-Systems ist schon vor Jahrzehnten gescheitert. Und zwar nicht (nur) an Deutschland.
Zitat :
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| obwohl deutsche Firmen die verpolungsichere Steckdose produzieren. |
Was ist das für ein Argument? Deine vielgelobten Chinesen produzieren auch CEE-7/4-Schukos, verwenden sie aber nur selten.
Zitat :
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| Weltweit wird ein verpolungsicheres System angewendet. Selbst die Chinesen sind da klüger. |
Ja, vor allen in den USA gibt es ja NUR verpolungssichere Steckdosen.
Sonderlich viel Ahnung von der weltweiten Realität der Elektroinstallation scheinst Du jedenfalls nicht zu haben...
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"Das Gerät habe ich vor soundsoviel Jahren bei Ihnen gekauft! Immer ist es gegangen, immer. Aber seit gestern früh geht es plötzlich nicht mehr. Sagen Sie mal, DA STIMMT DOCH WAS NICHT???"