Ein Zwischenbau meines Arbeitsplatzes wird zZ. entkernt und für den Abriß vorbereitet.
Es befindet (inzwischen befand) sich eine Art Weinstube darin, die 1936 oder 1938 von irgendeinem lokal bekannten Architekten entworfen wurde. Später in den 50er/60er Jahren wurde daraus eine Art Tanzlokal.
Ich denke aus dieser Zeit stammen auch die Lautsprecher, die versteckt in einer vertäfelten Decke montiert waren und nun beim Entfernen derselben wieder zum Vorschein kamen.
Die LSP haben einen Stahlblechkorb, an welchen der Magnet angeschraubt und mittels einer Art Kordel/Schnur entkoppelt??? ist. Es gibt keinen Hochtonkegel oder eine Kappe zum Luftspalt zwischen Schwingspule/Magnet. Die Membran ist mit einer Schraube zum Magneten zentriert.
Der äußere blecherne Ring um die Membran ist mit dem Korb verbördelt.
Die Schwingspulenanschlüsse sind nicht auf kürzestem Wege auf Lötösen geführt, sondern sie sind direkt als etwa 15cm lange umsponnene Litzen herausgeführt und nur mittels einer kleinen Drahtöse am Korb zugenetlastet. Danach sind sie auf Lüsterklemmen geklemmt.
Der Außendurchmesser beträgt 21,5cm und die Schallöffnung 18cm.
An einem LSP ist ein Übertrager (Ausgangsübertrager einer Röhrenendstufe oder ELA???) von Philips Typ Ü88 mit mehreren primären Anzapfungen beschriftet mit Werten zwischen 140Ohm und 12kOhm angeschraubt.
Beide LSP waren mit einer Stoffhaube, welche hinter dem Korb zusammengerafft war, bespannt.
Die LSp selbst haben als Beschriftung L.6/9618 aufgedruckt.
Daüber ist eine Art Logo oder Markenzeichen in der Form eines A - es könnte auch eine Glocke oder ein Tannenbaum sein und dahinter steht 268.
Kann mit der Beschreibung und den Daten jemand etwas anfangen und die Lausprecher einem Hersteller zuordnen?
ciao Maris
[ Diese Nachricht wurde geändert von: Rhodosmaris am 20 Sep 2011 22:10 ]
[ Diese Nachricht wurde geändert von: Rhodosmaris am 20 Sep 2011 22:15 ]