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Was geht bei einer Kompaktleuchtstofflampe früher kaputt, der Elko oder die Leuchtstoffröhre? Suche nach: elko (9060) leuchtstoffröhre (335) |
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BID = 784282
Newbie Stammposter
   
Beiträge: 399
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Kompaktleuchtstofflampen enthalten ja im Elektronikteil Elektrolytkondensatoren und diese können altern.
Siehe Bild aus der Wikipedia:
http://upload.wikimedia.org/wikiped.....n.jpg
Frage:
Bei welchem ist die Wahrscheinlichkeit höher, daß sie früher kaputt gehen, beim Elektrolytkondensator oder bei der Leuchtstoffröhre in der Kompaktleuchtstofflampe?
Wenn die Elkos früher kaputt gehen, dann könnte man ja darüber nachdenken diese auszutauschen.
Natürlich darf man dann beim Öffnen der Kompaktleuchtstoffröhre das Glas der Leuchtstoffröhre nicht zerbrechen.
[ Diese Nachricht wurde geändert von: Newbie am 2 Sep 2011 6:23 ]
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BID = 784285
prinz. Moderator
       Beiträge: 8935 Wohnort: Gifhorn und Wolfenbüttel
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Also bei den meisten die Ich hatte waren die Enden der Röhre schwarz
als sie starben - da lohnt eine rep nicht so wirklich.
Damals die alten Dinger von Philips die mit der Glaskuppel (hab auch noch eine rum liegen) waren da unverwüstlicher.
Da hab Ich dann Elektronik getauscht und fertig.
Die neuen auch wenn beide Marktführer die Preise anheben sind für die Tonne gebaut
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Nur für nicht Mutige
1.Freischalten
2.Gegen Wiedereinschalten sichern
3.Spannungsfreiheit allpolig feststellen
4.Erden und kurzschließen
5.Benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken |
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BID = 784337
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Zitat :
| | Bei welchem ist die Wahrscheinlichkeit höher, daß sie früher kaputt gehen, beim Elektrolytkondensator oder bei der Leuchtstoffröhre in der Kompaktleuchtstofflampe? |
Das kann man nicht so einfach sagen.
Es sind auch andere Bauteile drin, die kaputt gehen können und dies auch tun.
Die Qualität der Elektronik scheint sich im Laufe der Jahre verbessert zu haben, sodaß nach meinen Beobachtungen mittlerweile die Leuchtröhren zuerst sterben.
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BID = 784340
Mirto Schreibmaschine
    
Beiträge: 2236 Wohnort: Sardinien (IT)
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Offtopic :
| Das frage ich mich schon seit längerem:
Was geht an einer Leuchtstofflampe eigentlich "kaputt"?? |
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Fehler passieren immer wieder. Wichtig dabei ist, anschliesend noch in der Lage zu sein, davon berichten zu können!!
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BID = 784346
GeorgS Inventar
     
Beiträge: 6440
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Meistens (nach meiner Beobachtungbei KVG) :
- Erschöpfung der Emissionsschicht auf der Wendel
- Anstieg der Spannung des Kathodenfalls, daraus resultiert
- Überhitzung, Schwärzung des Glases in der Nähe (Wolfram)
- Durchbrennen der Wendel,
- Keine Zündung beim nächsten Start.
- Bei elektonischem Vorschaltgerät können noch einige Zündungen
funktionieren, bis dann verm. die Wendel völlig weggebrannt ist.
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Dimmen ist für die Dummen
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BID = 784563
Mirto Schreibmaschine
    
Beiträge: 2236 Wohnort: Sardinien (IT)
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Offtopic :
| @ GeorgS
Danke für die Erklärung! Man lernt doch immer dazu! |
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Fehler passieren immer wieder. Wichtig dabei ist, anschliesend noch in der Lage zu sein, davon berichten zu können!!
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BID = 784703
langesOhr Gelegenheitsposter
 
Beiträge: 67
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Hi,
bei dem Thema fällt mir eine Frage wieder ein, die mir beim letzten durchblättern des Katalogs vom blauen C aufgekommen ist... Da wurden für Glimmlampen auch Lebensdauern (von einigen zigtausend Stunden) angegeben.
Da habe ich mich gewundert: Was kann an so einem Ding eigentlich kaputtgehen? Das ist doch "nur" eine Glaskapsel mit zwei Drähten und etwas Neon drin? "Verbraucht" sich das Edelgas auch?
Gruss vom langen Ohr
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BID = 784715
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Zitat :
| | Verbraucht" sich das Edelgas auch? |
Das könnte man so nennen, es ist aber i.d.R. kein Problem.
Durch den im Betrieb auftretenden Beschuß der Elektroden mit den schweren Ionen des Füllgases, werden dort Metallatome herausgeschlagen die, wenn sich sich auf anderen Oberflächen niederschlagen, einzelne Gasatome regelrecht unter sich begraben.
Außerdem ist in der Gasfüllung nicht nur Neon, sondern i.d.R. auch etwas Quecksilber anwesend, das ein geringeres Ionisationspotential hat und so die Zündspannung herabsetzt.
Quecksilber ist aber nicht so "edel" und kann leicht mit Verunreinigungen, wie Sauerstoff, Schwefel, Halogenen, aber auch mit manchen Metallen reagieren.
Zum Glück ist der Fülldruck von Glimmlampen relativ hoch, und so reagieren sie relativ tolerant auf das Verschwinden einiger Teilchen des Füllgases.
Demgemäß sind bei auch bei einwandfreien Glimmlampen Betriebsdauern von 20 Jahren und mehr keine Seltenheit.
In neuerer Zeit sind aber auch etliche Lampen Marke "Bambushütte" aufgetaucht, die schon nach viel kürzerer Zeit am Ende waren.
Wenn die nicht gerade fehlerhafte Einschmelzungen hatten, liegt die Vermutung nahe, das dies an unzureichender Sauberkeit der bei der Herstellung verwendeten Materialien, dazu gehören auch die Elektroden und das Glasrohr, liegt.
Der Vorwiderstand ist auch eine Fehlerquelle, die man in diesem Zusammenhang oft übersieht.
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BID = 784729
dl2jas Inventar
     
Beiträge: 9913 Wohnort: Kreis Siegburg
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Kleine Beobachtung von mir.
Im Flur habe ich seit ca. 2 Jahren durchgehend leuchtend eine schummrige Beleuchtung, viele Neonlämpchen. Langsam verabschieden sie sich, zünden unregelmäßig. Einige Kolben sind schon metallisch/dunkel angelaufen. Es sind jeweils drei in Reihe mit Vorwiderstand an 230 Volt. Eventuell baue ich mal die dunklen Lämpchen aus und überprüfe deren jetzige Zündspannung am Regeltrenntrafo mit Vorwiderstand.
DL2JAS
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mir haben lehrer den unterschied zwischen groß und kleinschreibung und die bedeutung der interpunktion zb punkt und komma beigebracht die das lesen eines textes gerade wenn er komplizierter ist und mehrere verschachtelungen enthält wesentlich erleichtert
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BID = 784777
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Überprüfe bei dieser Gelegenheit auch mal den Vorwiderstand.
Bei einem zu kleinen Wert leuchtet die Lampe zwar schön hell, aber ein höherer Strom, als zur vollständigen Bedeckung der Elektroden notwendig ist, führt auch zu einer übermäßig starken Zerstäubung des Elektrodenmaterials.
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