Zitat : Newbie hat am 1 Apr 2011 12:20 geschrieben :
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Vorstellen kann ich mir das folgendermaßen.
Das Blei hat einen Siedepunkt von 1749 °C und Bleiatome vernetzen sich bei den für Blei beim Löten relativ niedrigen Temperaturen eher mit dem restlichen flüssigen Bleiklumpen als daß sie sich verflüchtigen.
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Das kann man so nicht vereinfachen.
Die Aufgabe des Flußmittels ist es ja Oxidschichten aufzulösen und deshalb kann es auch mit den beteiligten Metallen reagieren.
Dabei kann z.B. Bleichlorid entstehen, das einen Siedepunkt von nur noch 950°C hat.
Und:
Am Siedepunkt erreicht der Dampf Atmosphärenduck, so wie es bei Wasser bei ca. 100°C der Fall ist, wenn es sprudelnd siedet.
Jeder wird aber wissen, das Wasser schon bei wesentlich geringerer Temperatur verdunstet, und viele werden schon beobachtet haben, dass selbst Schnee verdunstet. Dabei beträgt der Dampdruck aber nur etwa 1/160-stel des Atmosphärendrucks.
Entsprechende Zusammenhänge gibt es auch bei Blei und Bleiverbindungen sowie anderen (Schad)stoffen.
Man muß also gar nicht bis zum Siedepunkt erhitzen, um sich allmählich zu vergiften.