Tool um Zielwiderstand durch andere Widerstände nachzubilden

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Autor
Tool um Zielwiderstand durch andere Widerstände nachzubilden

    







BID = 702340

bastelheini

Schriftsteller



Beiträge: 618
Wohnort: Sachsen
 

  


Hallo,

ich habe mal wieder ein Problem.


Ich möchte einen Widerstandswert (berechnet) X möglichst genau erreichen.

Zur Verfügung habe ich Widerstände der Größe a,b,c,d,e,f,g,h,...

Mit welchem Programm kann ich berechnen, welche Kombination aus Widerständen möglichst genau an den geforderten Wert herkommt?

Am besten eine Lösung mit 2/3/4/5/6/7/.. Widerständen, anhand derer ich entscheiden kann, welche Lösung infrage kommt.


Kennt jmd. eine Software dafür?


_________________
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---MfG Bastelheini---
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BID = 702344

der mit den kurzen Armen

Urgestein



Beiträge: 17432

 

  

du kannst dafür exel verwenden, der Solver sucht nach dem Zielwert.

BID = 702349

dl2jas

Inventar



Beiträge: 9914
Wohnort: Kreis Siegburg
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So Sachen macht man im Kopf!

Ich nehme an, bei Dir ist keine Hochfrequenz im Spiel, wo man bezüglich parasitärer Induktivitäten aufpassen muß.
Du hast den errechneten Wert. Dann nimmst Du den nächst kleineren Normwert und ziehst ihn davon ab. Bei der Differenz schaust Du wieder, welcher Normwert dem am nächsten kommt.

Nehmen wir als Beispiel 1234 Ohm.
Der nächste Normwert ist 1200 Ohm und 34 Ohm bleiben übrig.
Da ist der nächste Normwert 33 Ohm.
Jetzt hast Du den Widerstand rein rechnerisch mit einer Abweichung von unter 0,1 % getroffen.

Bedenke, Widerstände haben immer eine Toleranz, die vom Bastelonkel meist 5 %. Rechnung und Wirklichkeit sind somit etwas unterschiedlich. Hast Du eine Tüte Widerstände mit 1,2 kOhm, ist eventuell der richtige schon dabei. 1234 Ohm ist eine positive Abweichung von knapp 3 %.

DL2JAS


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mir haben lehrer den unterschied zwischen groß und kleinschreibung und die bedeutung der interpunktion zb punkt und komma beigebracht die das lesen eines textes gerade wenn er komplizierter ist und mehrere verschachtelungen enthält wesentlich erleichtert

BID = 702354

Kleinspannung

Urgestein



Beiträge: 13344
Wohnort: Tal der Ahnungslosen


Zitat :
dl2jas hat am 18 Jul 2010 19:48 geschrieben :

So Sachen macht man im Kopf!

Ich wollts grad sagen...
Können die jungen Leute von heute ohne "Tools" und Software gar nix mehr?
Schon traurig...

_________________
Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen z.B. der Relativitätstheorie.
(Albert Einstein)

BID = 702359

Rafikus

Inventar

Beiträge: 4105

Ich glaube, heute braucht man dafür äääps - oder waren es vielleicht rülps ?

Rafikus

BID = 702368

dl2jas

Inventar



Beiträge: 9914
Wohnort: Kreis Siegburg
Zur Homepage von dl2jas

Vor Jahren habe ich mich mal geärgert und habe selbst in die Tasten gehauen.

http://www.dl2jas.com/downloads/atten/attenuator.html
Will man ein Dämpfungsglied berechnen, ist das schon etwas mehr Rechenaufwand. Da reicht es nicht mehr, zwei Widerstände zu addieren...
In der Zeit hatte ich häufiger mit Abschwächern gearbeitet und es war eine Tipperei auf dem Taschenrechner. Nicht selten hat man sich vertippt und es kam Murx heraus, nochmals nachrechnen.
Ab da ist ein Helferlein, ein "Tool" sinnvoll.

DL2JAS

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BID = 702374

DonComi

Inventar



Beiträge: 8605
Wohnort: Amerika

Moin,

Als Tipp, Widerstände kann man auch parallelschalten. Fehlt einem ein 5k-Ohmer, man hat aber 10k da, schaltet man zwei parallel .

Wie bereits angedeutet sind die Standard-Kohleschichtwiderstände relativ ungenau und es lohnt kaum, dafür Software zu entwickeln. Bei präziseren Anwendungen (Toleranz 0.1%-...-1%) könnt man drüber nachdenken.

Du müsstest dazu 7x7-Gleichungssysteme lösen (in C einfach machbar), aber gleichzeitig noch mit Datenbanken für die Bauteile und mathematischen Tricks arbeiten, um die bestmögliche Annäherung im Rahmen der gewünschten Toleranz zu finden - sprich: es ist ein größeres Projekt, wenn es was taugen soll.


Meiner bescheidenen Ansicht nach völlig überflüssig - und zudem je nach Anwendung problematisch, sieben statt einem relativ passenden Widerstand zu verbauen...

_________________

BID = 702380

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
Als Tipp, Widerstände kann man auch parallelschalten. Fehlt einem ein 5k-Ohmer, man hat aber 10k da, schaltet man zwei parallel
Das ist sogar das gebräuchlichere Verfahren.
Man schaltet grundsätzlich einem Widerstand der etwas größer ist, als der benötigte, ein oder zwei erheblich größere parallel.
Dann mißt man das Ergebnis, und zwickt einfach den entsprechenden hochohmigen Widerstand ab.

BID = 702405

Murray

Inventar



Beiträge: 4706


Zitat :
Rafikus hat am 18 Jul 2010 20:32 geschrieben :

heute braucht man dafür äääps


Da gibt es wohl noch mehr Menschen die sich mit diesen Begriff in der Werbung auch nicht anfreunden können

BID = 702408

dl2jas

Inventar



Beiträge: 9914
Wohnort: Kreis Siegburg
Zur Homepage von dl2jas

Perl, richtiger Ansatz, jedoch verkehrt gedacht!

Wer schon ein "Tool" benötigt, um eine einfache Serienschaltung zu berechnen, wird Schwierigkeiten bei der Berechnung einer Parallelschaltung haben.
Dein Tip ist hervorragend für die Produktion geeignet, um Toleranzen bei der Bestückung auszugleichen, einfach einen oder mehrere Widerstände wegknipsen, bis es am besten passt.

DL2JAS

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BID = 702411

Kleinspannung

Urgestein



Beiträge: 13344
Wohnort: Tal der Ahnungslosen


Zitat :
dl2jas hat am 18 Jul 2010 23:07 geschrieben :

Wer schon ein "Tool" benötigt, um eine einfache Serienschaltung zu berechnen, wird Schwierigkeiten bei der Berechnung einer Parallelschaltung haben.

Vor allem,wenn es dann noch mehr wie zwei Widerlinge sein sollten...

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(Albert Einstein)

BID = 702488

tsaphiel

Inventar



Beiträge: 3481
Wohnort: Unterfranken (frei statt Bayern!)
ICQ Status  

evtl. gings ja auch darum, wenn man schnell mal was bastelt und einen Widerstand errechnet, den man nicht vorrätig hat, diesen durch verfügbare anzunähern.

Wegen einem Widerstand ne neue Bestellung loszutreten wäre sinnlos und schnell zum Elektro-Onkel fahren geht halt auch nur, wenn der geöffnet hat.

Wer Samstag auch Sonntag abend im Keller lötet und merkt, dass ein Widerstand fehlt, aber eigentlich Sonntag testen wollte wäre schon recht dankbar für sowas...



Ich selbst hab auch nur ne bescheidene Austattung und bestelle qausi für jedes Projekt neue Teile. Ändert man dann doch was am ursprünglichen Setup, braucht man schnell andere Brocken und meine Krabbelkiste gibt nunmal nicht die komplette Normreihe her...

Ich hab da auch schon gefühlte 100 Widerstände parallel geschaltet, (aber nur temporär gesteckt...), weil ich was ausprobieren wollte...





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Druff un D'widd!!!

BID = 702490

Kleinspannung

Urgestein



Beiträge: 13344
Wohnort: Tal der Ahnungslosen


Zitat :
tsaphiel hat am 19 Jul 2010 13:30 geschrieben :

gings ja auch darum, wenn man schnell mal was bastelt und einen Widerstand errechnet, den man nicht vorrätig hat, diesen durch verfügbare anzunähern.

Womit sich der kreis wieder schließt.
Genau das geht aber im Kopf ,dazu brauchts keine "Tools" und Ääpps.
Bei Reihenschaltung sollte das sogar ein Grundschüler schon hinbekommen...

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BID = 702501

DonComi

Inventar



Beiträge: 8605
Wohnort: Amerika

Genau, das ist der Knackpunkt - das geht mit ein wenig Nachdenken alles im Kopf bzw. mit Bleistift und Papier.



Man könnte, wenn man Zeit hätte, natürlich eine kleine Datenbank in C implementieren, in die man alle in der Bastelkiste verfügbaren Widerstände einträgt und dann ein Programm schreiben, was brute-force-ähnlich alle Kombinationen der Widerstände durchprobiert, um einen bestimmten Wert zu erhalten.

ABER:
Für 5 Widerstände und einfache Reihenschaltung ODER Parallelschaltung mag das trivial sein, für beliebige Verschaltungen (z.B. (1.5k + 8.5k) || 2.5k) für 2k wird das eklig, weil die Komplexität des Programms selbst bei wenigen Widerständen rasant nach oben schnellt.
(Edit: naja, ok. 15625 Durchläufe wären das für 5 Widerstände, maximal drei Widerständen in allen denkbaren Kombinationen für Serien- UND Parallelschaltung. Jetzt stellt euch vor, ihr habt zu Hause 100 unterschiedliche Widerstände... Das wäre eine zwölfstellige Anzahl an Möglichkeiten (und ein Vielfaches an elementaren Operationen!), von denen tausende im Rahmen der Toleranzgrenzen zutreffen würden - da braucht auch ein heutiger Rechner länger für )


Professionell würde man das dann mit Matrizen machen.


Der Aufwand für eine solche Software ist imho im Hobbybereich nicht gerechtfertigt.




_________________


[ Diese Nachricht wurde geändert von: DonComi am 19 Jul 2010 15:27 ]

BID = 702590

Murray

Inventar



Beiträge: 4706

probiere das mal

http://www.sengpielaudio.com/Rechner-parallel.htm

Wenn du es dann noch genauer haben willst brauchst doch nur die bekannte Gleichung für Parallelschaltung umzustellen


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