Hallo,
ich hab ein paar Fragen zu einer alten Hausverteilung.
Vorweg ein paar Informationen zu meinem Wissensstand:
Ich bin Elektrofachkraft aber seit der Ausbildung im Bereich Elektronik tätig, von ein paar Schutzleitertests und privaten Aktionen abgesehen.
Duspol, Multimeter, und Oszilloskop sind vorhanden.
Ich kann leider Momentan nicht mit sehr vielen Daten dienen.
Bitte sagt mir was ich noch für Informationen sammeln kann.
Bin leider nicht so oft Vorort.
Also es geht um das Haus meiner Großeltern die Wohnung hat ca. 200m², die Wände im EG sind teilweise feucht.
Die derzeitigen Installationen in der Wohnung dürften aus den 60/70ern stammen. Außerdem hängt auch ein ehemaliger Stall mit dran, da weiß ich nicht von wann die Installation stammt.
Dort wurden noch Bakelit Drehschalter eingebaut, das sollte es vielleicht etwas eingrenzen.
Die Verteilung besteht aus einem Drehstromzähler, Diazed Sicherungen sowie ein paar Einschraubautomaten.
Zum eigentlichen Problem bzw. Auffälligkeit:
Heute ist mir zufällig die Stromrechnung von knapp 5000 kWh aufgefallen.
Für einen 2 Personen Renterhaushalt mit Heizung und Warmwasser per Öl scheint mir das doch etwas sehr viel zu sein.
Der Verbrauch hat sich in den letzten 7 Jahren nicht nennenswert verändert. Davor waren es noch ca 1000kWh mehr aber das ist auf die jetzt unbenutze Sauna zurückzuführen.
Es gibt jetzt 3 Möglichkeiten:
1. Der Verbrauch ist im Rahmen und ich schreib das alles umsonst.
- Was ich aber Aufgrund sparsamen Benutzung der Elektrogeräte für unwahrscheinlich halte.
Und auch mein jetziger Verbrauch von 3600kWh bei 2 Personen mit Durchlauferhitzer und Untertischspeicher spricht dagegen.
2. Der Zähler ist im Eimer.
- Konnte auf dem Typenschild 1964 lesen...
3. Die marode Elektroinstallation erzeugt in den feuchten Wänden einen teilweisen Erdschluss oder Phasenschluss und verbraucht nen "bischen" mit.
- Als ich früher mal eine Steckdose auf hatte waren die Leitungen schon grün...
Aufgrund von auslösenden Herdsicherungen gab es in den letzten Jahren auch mal eine Messung durch einen Elektroinstallateur. War alles im Rahmen.
Nachdem ich einen neuen Herd eingebaut habe gab es die Problem nicht mehr.
Ja was meint ihr welche Fährte soll ich weiter verfolgen?
Und da sich hier ja auch einige professionelle tummeln, was würdet ihr denn für so eine Butze für eine komplette Neuinstallation veranschlagen?
Und was für Material und Abnahme?
Nur mal so ganz grob übern Daumen für ne vernünftige nicht übertriebene Installtion.
Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.
Vielen Dank schonmal,
gruss faba