VDE Geräteprüfung

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VDE Geräteprüfung
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BID = 697992

Uiffi

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Beiträge: 66
 

  


Hallo,

wir sind ein Zwei-Mann-Betrieb und sollen einer Gießerei alle Elektrogeräte prüfen.

Welches Messgerät ist dazu zu empfehlen?

Mein Problem: Eigentlich sollte ich das Ganze mal in meiner Ausbildung gelernt haben.... eigentlich....

Mein Chef hat von der Materie keine Ahnung und auch keinen Sinn dafür.

Immerhin soll ein gescheites Messgerät angeschafft werden. Es sollte Euro-Netzkabel, Schuko-Verlängerungen, 16A-CEE-Verlängerungen, 32A-CEE-Verlängerungen und optimalerweise auch Geräte. Gibts dazu Vorschläge?

Und: Wie protokolliert ihr das Ganze? PC-Liste? Software mit datenbank und dann pro Gerät ein Messprotokoll? Wie siehts dann mit der Folgeprüfung aus?


Grüße aus Uiffingen

Martin

BID = 698002

Murray

Inventar



Beiträge: 3818


Offtopic :
Mach es doch so wie der welcher kürzlich unsere Geräte geprüft hat,leiht sich von unserem Elektriker Meßgerät+Laptop aus weil sie in der Firma nichts haben, viel Ahnung ist auch nicht vorhanden und von den paar Tausend Barcodeaufklebern hängen auch schon wieder viele in der Luft...

 

  








BID = 698003

Uiffi

Gelegenheitsposter



Beiträge: 66

Könnte mein chef gewesen sein.....


Und genau das soll sich ändern - Wenn Prüfung dann Prüfung und nicht rumspielen.....

BID = 698034

DMfaF

Inventar



Beiträge: 6670
Wohnort: 26817 Rhauderfehn

Ich mußte dafür damals extra einen Lehrgang besuchen, laut meiner Chefin. Die war dann auch bereit sich einen Metrawatt mit allen Zubehör zu kaufen. Dieser ging dann auch regelmäßig zum eichen weg. Für einen Metrawatt mit allem Zubehör, legt man schon ein paar Teuros hin!! Hinzu kommen die Prüfblätter und Aufkleber, die den kleinere Posten ausmachen!

BID = 698290

Teletrabi

Schreibmaschine



Beiträge: 2311
Wohnort: Auf Anfrage...

Moin,

also aktueller Wissensstand knapp über Null? Das schlecht. ziemlivch schelcht sogar. Nach BetrsichV wird nicht nur fachlicher Abschluss sondern auch weitergehend eFortbildung in diese Richtung sowie zeitnahe Erfahrung (ein? zwei Jahre?) in dieser Tätigkeit vom Prüfer verlangt...

Messausrüstung:
Vernpünftiger Gerätetester, das heißt Ableitstrommessung per Differenzstromverfahren udn Schutzleiterstrommessung vorzugsweise per direkter Messung, notfalls ebenfalls Differenzstrom. Vergiss alles, was sich Ersatzableitstromverfahren nennt. Größtenteils für die tonne,. darf eh nur angewendet werden, wenn zuvor Iso-Messung keien Auffälligkeitne zeigte udn keine elektrisch betätigten Schaltelemente vorhanden sind. Da das EASV die Prüfspannung zwischen zusammengeschalteten L und N gegen PE anlegt (und gerne auch mit deutlich kleineren SPannungen arbeitet und dann umrechnet), hat die Klappertechnik oder Elektronik gar keine Betriebsspannung, schaltete folglich große Teile des Geräts gar nicht an die Eingangsspannung, womit dise Bereiche der Verdrahtung überhaupt nicth erfasst werden. Kurzum - Murksverfahren.

So, ergänzend zum Geräteteter 'ne Differenzsstromzange. Gibt es mit und mitohne Frequenzabhängigen Bewertungsfilter. Bei höheren Frequenzen dürfen etwaige Lekströme etwas größer ausfallen. Wenn man keinen Filter hat, ist aber auch nich tragisch, solange keiner hinterher ein grenzwetriges, aussortiertes Gerät mit frequenzabhöängiger mBewertung nachmisst und die aussonderung reklamiert. Wichtig aber, dass es ne Echteffektiv(TrueRMS, TRMS)-Zange ist. Und auch als Diff.Stromzange deklariert, die 2000A-Zange wird sich von ein paar Miliampere nicht beeindrucken lassen. Passend zur Zange kan nman sich ggf. Adapter bauen, wo man 'ne CEE-Verbindung auf Einzeladern aufdröselt und dort dan ndie jeweils interessierenden zur Messung mit der Zange umfasst. Allerdings beachten, die Einzeladern sollten nicht gerade ein entmanteltes H07RN-F sein sondern verstärkt isolierte Messleitungen. (Oder meinetwegen eine andere, zusätzlich isoliernde und mechanisch schützende Ummantelung drum. Wer aus Nummer sicher gehen Wuill, nimmt ein oder zwei Kunststoffgehäuse, Verschaubung für Stecker- bzw. Kupplungskabel rein und jeweils 5 Sichherheitsbuchsen, wo man dann fertige Messleitungen mit Sicherheitsstecker einstöpselt. Aber dort auf die Strombelastbarkeit von Buchse und Messleitung achten!)

Für Isolationsmessung an Drehstromgeräten tut es ein Adapter von Schuko auf CEE-Buchse, dabei den L brücken auf alle drei Außenleiter.

Wenn man auch noch die Durchgängigkeit von Drehstromverlängrungen testen will - Adapter Schuko auf CEE, L auf L1 gelegt, Büvcke L2 nach L3. Gegenseite Adapter Schukokupplung mit CEE-Stecker, dort L1 nach L2 gebrückt und Schuko-L auf L3 gelegt.

BID = 700460

Uiffi

Gelegenheitsposter



Beiträge: 66

Hallo,

erstmal sorry! hatte keine Zeit mich weiter darum zu kümmern.

Interessiert hätte mich vor allem eure Messausrüstung für die Prüfung von ortveränderlichen Geräten bzw. ortsfesten Geräten.

Problem bei mir ist halt, dass ich es zwar hätte lernen müssen, aber nie hab. In meiner Lehrzeit ist zweimal RCD-Messung (ohne Protokoll ) vorgekommen.

Und jetzt - fragt nicht...... Chef keine Ahnung von und auch keinen Sinn für - Jetzt hat er Platz im Budget zwecks Steuergedöhns - also Messgerät kaufen..


Bespiel: Er macht Prüfung an nem Körnergebläse: Kabel/Leitungsring (komplett!) hochgehoben, über die Brille geguckt, Ring zurück in Trichter - Feddich! Ich hab dann noch zwei krasse fehler bei der Sichtprüfung gefunden... -> Noch Fragen?

Und ich muss nu letztendlich für Meine Sicherheit guggn, dass des auf die Reihe kommt.

Plan: Gescheites Messgerät ordern, ausprobieren, Lehrgang optimalerweise beim Hersteller, Messen.

Wie gesagt: Die Frage ging eigentlich bezüglich eurer Messausrüstung!


Grüße Martin

BID = 700600

Verlöter

Schreibmaschine



Beiträge: 1634
Wohnort: Frankfurt am Main

Ich hab ein Beha Unitest 0701/0702 Multitester. Möchte ihn aber nicht weiterempfehlen, war schon mehrmals def.
Gruß Verlöter

BID = 700643

Uiffi

Gelegenheitsposter



Beiträge: 66

THX!

Einer iss schonmal raus denn.....


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