Welcher Elko zum Gleichstrom glätten?

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Welcher Elko zum Gleichstrom glätten?
Suche nach: elko (8658) gleichstrom (1943)

    










BID = 1080510

thei

Aus Forum ausgetreten
 

  


Hi,

Folgende Situation, ich bin Besitzer eines "guten" Rowi Fülldraht Schweißgerätes, es hat immerhin einen Lüfter, eigenes Netzteil für Drahtvorschub und zündet auch nur, wenn der Knopf am Brenner gedrückt wird.

Das Teil ist jetzt 11 Jahre alt (BJ 2010) und war die letzten 6 Jahre im Schrank gestanden, bis am WE vor ein paar Wochen mein Vater (Schlossermeister) bei uns war um eine Aussentreppe zu montieren, dementsprechend mussten wir auch schweißen usw.

Tja, er war nicht gerade begeistert von meinen Fülldraht Schweißgerät, er meinte das es komplett auf Wechselstrom läuft was zum Schweißen ungeeignet ist, wenn ein Gleichrichter drin wäre, wäre besser.

Also, im Internet gesucht und Tatsache, es stimmt! Es gibt im Netz auch zig Umbauten dazu. Aber alle haben nur "schlechtere" Schwei0geräte umgebaut.

Soweit verstehe ich auch was ich machen muss, aber bei der Auswahl der Komponenten brauche ich Hilfe.

So jetzt zu meinen Gerät:

-Leerlaufspannung: 43V
-Spannung bei 55A (kleinste Stufe): 16,75V
-Spannung bei 120A (größte Stufe): 20V

Geplant habe ich einen Brückengleichrichter mit 200A und 1200V einzubauen, ich denke der reicht locker!

Problematischer finde ich den passenden Elko zum Strom glätten zu finden, ich hab einen 47000µF Elko mit 80V in näherer Auswahl (43*1,4=60V), den Elko gibts auch als 63V (von der Spannung zu klein!) bzw. 100V Variante bzw. auch als 100.000µF Variante mit 63V oder 80V.

Lieber den 100.000µF mit 80V nehmen?

UND... Ich bräuchte noch einen passenden Entladewiderstand, ich möchte das der Elko nach ein paar Minuten, sagen wir 3 Minuten, aber lieber so schnell wie möglich, nach dem vollständigen Abschalten entladen ist.

Oder ist das in dem Fall egal, da ja der Strom eh erst fließt wenn man den Knopf am Brenner drückt?

[ Diese Nachricht wurde geändert von: thei am  5 Apr 2021 19:02 ]

BID = 1080511

Mr.Ed

Moderator



Beiträge: 34669
Wohnort: Recklinghausen

 

  

Deine Fotos wurden aufgrund massiver Größenüberschreitung, max. 300kB sind zulässig, nicht hochgeladen, bitte webgerecht verkleinern.

Desweiteren fehlen alle Infos zum Schweißgerät.

Ein Elko wird in der Anwendung nicht lange überleben, auch von der Standardware kannst du dich da verabschieden.
Da sitzen ganze Batterien an Becherelkos drin, auch mal 20 oder 30 Stück.


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Für Schäden und Folgeschäden an Geräten und/oder Personen übernehme ich keine Haftung.
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BID = 1080512

rasender roland

Schreibmaschine



Beiträge: 1475
Wohnort: Liessow b SN

Ich glaube kaum das ein Schweißgleichrichter Siebelko`s enthält.
Aber als ganz grobe Faustformel sagt man pro mA Laststrom 1 µF.
120 Farad als Kondensator ist nicht klein.
Der Entladewiderstand dann ebenso.

Also Dein Plan ist totaler Quark.

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mfg
Rasender Roland

BID = 1080514

thei

Aus Forum ausgetreten

Also neuer Versuch mit den Bildern, diesmal unter 300kb...






BID = 1080520

Ltof

Inventar



Beiträge: 8770
Wohnort: Hommingberg


Zitat :
rasender roland hat am  5 Apr 2021 19:08 geschrieben :

Also Dein Plan ist totaler Quark.

Und Deine Rechnung erst!

Ich bin nicht sicher, ob überhaupt eine Siebung nötig ist. Ich würde es zunächst ohne versuchen.

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„Schreibe nichts der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist.“
(Hanlon’s Razor)

BID = 1080521

rasender roland

Schreibmaschine



Beiträge: 1475
Wohnort: Liessow b SN


Zitat :
Ltof hat am  5 Apr 2021 20:26 geschrieben :

Und Deine Rechnung erst!

Ich schrieb ja, "grobe Faustformel".
Aber Du darfst mir gerne Nachhilfe geben.

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mfg
Rasender Roland

BID = 1080523

Murray

Inventar



Beiträge: 4074

1 mA ... 1 µF
1 A .... 1 mF
120A ... 120 mF

BID = 1080533

Mr.Ed

Moderator



Beiträge: 34669
Wohnort: Recklinghausen

Nur will er damit nur schweißen, und nicht irgendwas betreiben.

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BID = 1080535

thei

Aus Forum ausgetreten

Zuerst mal danke für die rege Beteiligung.

Es gibt tatsächlich einen Umbau von einem 125A Gerät auf Youtube wo "nur" ein Gleichrichter verbaut wurde:

https://www.youtube.com/watch?v=87sHpMX8M4E

Ich frage mich ob der "Pulsierende Gleichstrom" nicht ähnlich schlechte Eigenschaften zum Schweißen hervorbringt wie der Wechselstrom, jedenfalls hätte der Gleichstrom schonmal den Vorteil das ich Plus an die Masseklemme bekommen würde und Minus an den Brenner, so wie es für Fülldraht sein soll.

Zum Thema Glättung wird eigentlich meistens ein Elko mit ca. 44.000µF verbaut, es gibt aber auch einen Umbau bei einen 90A Gerät mit 68.000µF.

https://forum.driveonwood.com/t/mod.....ne/64

Beim Glätten habe ich schon gelesen, das es wohl auch besser wäre die Kapazität auf zwei (oder mehr) Elkos aufzuteilen, einmal relativ nahe am Gleichrichter und den / die anderen relativ nahe am Verbraucher.

PS: Ich hoffe die Links sind erlaubt, ansonsten bitte raus löschen!

BID = 1080536

Mr.Ed

Moderator



Beiträge: 34669
Wohnort: Recklinghausen

Mehrere Elkos eh, darauf hatte ich ja schon hingewiesen.
Am besten in der Ausführung schaltfest.

Nur wird dafür kaum Platz sein.

Normalerweise reicht ein Gleichrichter, mehr findet sich in den üblichen Geräten auch nicht.
Ansonsten ein besseres Gerät kaufen. Das ist und bleibt ein günstiges Chinagerät, auch wenn Rowi draufsteht.
Ähnliches gibt es auch mit Güde oder Einhell Aufkleber.


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BID = 1080538

Ltof

Inventar



Beiträge: 8770
Wohnort: Hommingberg

Ich meine, dass es nur darauf ankommt, dass der Strom nur in eine Richtung fließt und nicht anders herum. Pulsierend oder nicht, müsste egal sein. Die ganzen Frickler orientieren sich vermutlich an Erfordernissen für (Labor-)Netzteile, was Quatsch ist. Macht es nur teuer und man handelt sich neue Probleme ein.

Probier es erst mal ohne Siebung.

Statt Dich an den Bastelanleitungen zu orientieren, versuch die Physik dahinter zu verstehen oder mindestens anzulesen.

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BID = 1080539

Offroad GTI

Urgestein



Beiträge: 11973
Wohnort: Cottbus

Schweißgeräte enthalten keine Kondensatoren zur Glättung der Spannung, sondern (wenn überhaupt) Induktivitäten zur Glättung des Stromes.


Zitat :
Geplant habe ich einen Brückengleichrichter mit 200A und 1200V einzubauen, ich denke der reicht locker!
Muss aber gut gekühlt werden, wenn er Ströme in dieser Größenordnung gleichrichten soll.
Rechne mal bei 100A mit 200W Verlustleistung



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Theoretisch gibt es zwischen Theorie und Praxis keinen Unterschied. Praktisch gibt es ihn aber.

BID = 1080540

Mr.Ed

Moderator



Beiträge: 34669
Wohnort: Recklinghausen

Da stellt sich auch immer die Frage, ob sich das lohnt da Geld reinzustecken, denn sowas gibt es bereits für unter 100€, auch wenn dann kein Name draufsteht.
Für knapp über 100€ steht sowas in schönerer Ausführung beim Discounter.
Das Geld wäre da wohl in einem besseren Gerät besser investiert.

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BID = 1080545

BDX85

Stammposter



Beiträge: 455
Wohnort: Darmstadt

Ja es stellt sich halt die Frage ob es Sinn macht so eine kleine Tröte wirklich mit einem Heckspoiler zu versehen. wahrscheinlich macht das Rowe ja das was es soll..mal kurz paar Winkeleisen irgendwo dranheften. Dein Vater hat sicher die Erfahrung mit einem richtigen Schweißumformer, da kann man auch mal ne dicke Elektrode in das Geschehen reinlaufen lassen ohne das da was zirpst. Ich finde diese Findungsdiskussionen wichtig um das Wissen und Erfahrung transparent zu machen denke aber auch das es eine Kosten-/Nutzenrechnung ist.

BID = 1080549

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
Ich bin nicht sicher, ob überhaupt eine Siebung nötig ist. Ich würde es zunächst ohne versuchen.
Man kann schon sieben, aber wenn, dann mit einer dicken Drossel um einen stabil brennenden Lichtbogen zu bekommen.
Ein grosser Kondensator produziert allenfalls einen grossen Knall.


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