"pimp my drumset" - Problem mit LED Flasher

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Autor
"pimp my drumset" - Problem mit LED Flasher
Suche nach: led (32825)

    







BID = 426386

tsaphiel

Inventar



Beiträge: 3493
Wohnort: Unterfranken (frei statt Bayern!)
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Servus Leute. Evtl erinnert sich noch wer an diesen Thread:
https://forum.electronicwerkstatt.d.....97769
Kurz gesagt: ein Kumpel möchte bei seinem Schlagzeug, dass die Tom aufleuchtet, wenn er drauf haut (oder irgendwo anders, dh. die Sache mit dem Filter is vom Tisch)

Ich hab die Schaltung eben aufgebaut und was soll ich sagen: Datürlich funktionierts nicht so wies soll.

Ich poste die Schaltung nochmal hier, das erspart euch das suchen.
Bild eingefügt
Die Schaltung stammt von moddingtech.de
Details: http://www.moddingtech.de/tut_soundtolight_01_de,59.html


So. Ich habe folgende Modifikationen vornehmen müssen:

- als Mikrofon hab ich halt eins im Laden gekauft. Allerdings kenn ich dessen genaue Daten nicht. Da es preislich ungefähr in der Liga wie das vom conrad liegt (+ vs Elektronik - Apotheken Zuschlag) denk ich aber, dass das vergleichbar ist.

- Die Beiden BC548 Transistoren musst ich BC337 nehmen
die anderen gabs im Laden nicht und die die 337er hab ich noch nen Schwung

- bei dem BD137 Transistor hab ich BD241 genommen
hatte ich auch noch

- hatte kein 50k Poti mehr. Hab aus nem 100k und ner Serienschaltung von Widerständen eins "improvisiert" -> das funktioniert aber, habs gemessen. wunderbar von 0 bis 50, alles geboten!

Widerstandswerte etc sind gleich.

Mein "Problem" jetzt:

Die LED am Ausgang leuchtet immer, schon bei ganz geringer Auslenkung von R2.
Die Schaltung lässt sich von Geräuschen bzw. anblasen, natürlich keinesfalls beeindrucken.

Am Mikro direkt hab ich ne Spannung von 7V eingestellt (aber auch andere Werte probiert).
Der "Ausgang" liegt bei 11,4V. Versorgt wird über ein PC Netzteil.


- Wo liegt das Problem? (andere Transistoren?)
- Was muss ich außerdem ändern, um die Schaltung mit 9V betreiben zu können

Ausgangsseitig, also alles was mit den LEDs zu tun hat ist mir das klar.
Was braucht ihr noch an gemessenen Spannungen?
Oszi hab ich keins, um evtl einflüsse vom Mikro aufzeichnen zu können.


Ich wär um Hilfe sehr dankbar. Der Gig rückt näher und ich enttäusch Freunde nur ungern!



_________________
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BID = 426443

PhyMaLehrer

Schriftsteller



Beiträge: 911
Wohnort: Leipzig

 

  

Zunächst einmal würde ich für den Betrieb mit 9 V nichts ändern; es sollte auch mit dieser Spannung funktionieren - wenn es funktioniert...
Wenn die LEDs immer leuchten, heißt das, der rechte Transistor ist geöffnet, der mittlere auch, der linke ist gesperrt. Allerdings sollte dieser sich mit R2 immer in den geöffneten Zustand bringen lassen, womit die beiden anderen Transistoren sperren würden.
Schließ doch einmal die Basis des mittleren Transistors mit Masse kurz. (Unbesorgt, es passiert nichts dabei!) Jetzt müssen die LEDs verloschen sein. Wo nicht, liegt ein Schaltfehler vor. (An den anderen Transistortypen kann es aber nicht liegen. Hast du aber die Anschlußfolge der Transistoren beachtet?)
Wenn bei genanntem Kurzschluß die LEDs verloschen sein sollten, dann miß doch (bei wieder aufgehobenem Kurzschluß natürlich) mal die Spannung zwischen E und C des linken Transistors. Diese Spannung sollte sich mit R2 sicher unter 1,4 bis 1,6 V drücken lassen. Und dann sollten eben die LEDs auch aus sein...

BID = 426482

tsaphiel

Inventar



Beiträge: 3493
Wohnort: Unterfranken (frei statt Bayern!)
ICQ Status  

Danke für die Tipps. Ich hoffe ich hab morgen Zeit sie zu probieren.

Zitat :
Hast du aber die Anschlußfolge der Transistoren beachtet?)

Meinst du, beachten, welches Bein B,C und E ist?
Ja klar! Hab extra nochmal die Datenblätter rausgesucht.

Oder muss ich die in bestimmter Reihenfolge zusammenlöten?
Eher nicht, sonst würden Lötanlagen ja nicht funktionieren!

_________________
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BID = 426483

wulf

Schreibmaschine



Beiträge: 2246
Wohnort: Bozen

hallo,
also wenn das mikrofon eine einfache elektretkapsel darstellt und du den poti R1 testweise mal auf null ohm gedreht hast, dann ist das mike bestimmt hinüber.

mfg wulf

_________________
Simon
IW3BWH

BID = 426489

Ltof

Inventar



Beiträge: 9386
Wohnort: Hommingberg

richtig!

Da gehört eh kein Poti hin. Ein 10k-Widerstand und gut is!

_________________
„Schreibe nichts der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist.“
(Hanlon’s Razor)

BID = 426555

tsaphiel

Inventar



Beiträge: 3493
Wohnort: Unterfranken (frei statt Bayern!)
ICQ Status  

fuc

kann ich das Mix testen?
4€ innen Wind geblasen zu haben is schon uncool.

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BID = 426597

Racingsascha

Schreibmaschine



Beiträge: 2247
Wohnort: Gundelsheim
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ne Klinke dranlöten und innen PC stecken
Oder (geht bei meinem): Oszi mit 50mV/cm anklemmem und ins mikro blasen, dann kommt en kleines Signal.

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Fnord ist die Quelle aller Nullbits in deinem Computer.
Fnord ist die Angst, die Erleichterung, und ist die Angst.
Fnord schläft nie.

BID = 426601

DonComi

Inventar



Beiträge: 8604
Wohnort: Amerika


Zitat :

Oszi hab ich keins, um evtl einflüsse vom Mikro aufzeichnen zu können.


Demnach einfach an die Soundkarte anschließen und testen .

_________________

BID = 426691

Dombrowski

Stammposter



Beiträge: 450

Moin.

Dass die alte Schaltung Murks ist, wurde ja schon festgestellt. Versuchs fürs erste mit der Schaltung unten. Transistoren können auch ähnliche Typen sein. Für Elektret zusätzlich Vorwiderstand anbauen, wie Ltof geschrieben hat. Spätestens mit-dem-Finger-auf-Mikrofon-klopfen sollte genug Pegel liefern.
Der Haken bei dieser einfachen Schaltung: Der zweite Transistor wird nur durch die positiven Halbwellen im NF-Signal aufgesteuert. Dadurch leuchtet die LED im Mittel nur etwa halb so hell, wie sie eigentlich könnte. Für bessere Eigenschaften muss der betriebene Aufwand größer werden.

D.



BID = 426794

Dombrowski

Stammposter



Beiträge: 450

Moin.

Ich hab inzwischen die Schaltung unten getestet. Geht einwandfrei. Flöten, Pfeifen, Singen triggert die LED bis 10..15 cm Entfernung des Mikros vom Mund. Die Schaltung hat jetzt Monoflop-Verhalten. Dadurch werden auch kurze Ton-Impulse klar sichtbar, und die LED leuchtet, wenn sie leuchtet, mit voller Helligkeit.

Die Skizze ist so gezeichnet, wie ich die Schaltung real vor mir habe:
- Dioden u. Transistoren können durch gleichwertige od. Universaltypen ersetzt werden.
- Widerstands- und Kapazitätswerte sind alle nicht so kritisch. C3 entlädt sich über R5 und T3. D.h. R5 bestimmt die Entladezeit von C3 und somit die Nachleuchtdauer. Wenn man R5 noch kleiner macht, überwiegt irgendwann der (unbestimmte) Eingangswiderstand von T3.
- Die Versorgungsspannung für die Stufe mit T1 sollte gern, wie im Beitrag oben zu sehen, entkoppelt werden.
- Elektret-Mikro braucht zusätzlichen Vorwiderstand.
- Der Schmitt-Trigger ist der von mir aus diesem Thread, letzte Testschaltung. Ich empfehle, die vorletzte Testschaltung mit Kollektorwiderstand 1k an der ersten Stufe usw. zu nehmen.
- Am Ausgang können zusätzliche LEDs m. Vorwiderst. hinzukommen. Evtl. Darlington(-schaltung) als Treibertransistor nehmen.

D.



BID = 426797

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach


Zitat :
wenn das mikrofon eine einfache elektretkapsel darstellt und du den poti R1 testweise mal auf null ohm gedreht hast, dann ist das mike bestimmt hinüber.

Das ist nicht zu befürchten, weil der eingebaute JFET eine Konstantstromcharacteristik hat.
Unterhalb 20V passiert da nichts.

Es gibt aber Leute, die versuchen am Gehäuse der Kapsel herumzulöten. Das klappt einerseits sowieso nicht, weil sie aus Aluminium ist, und andererseits kann durch die Hitze die Elektretfolie depolarisiert werden.
Dann ist wirklich Schicht.




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Haftungsausschluß:



Bei obigem Beitrag handelt es sich um meine private Meinung.



Rechtsansprüche dürfen aus deren Anwendung nicht abgeleitet werden.



Besonders VDE0100; VDE0550/0551; VDE0700; VDE0711; VDE0860 beachten !

BID = 426804

tsaphiel

Inventar



Beiträge: 3493
Wohnort: Unterfranken (frei statt Bayern!)
ICQ Status  

boah, vielen vielen Dank Dombrowski!

Ich kann also für alle Transistoren den BC337 nehmen?

Wo liegt der Unterschied zwischen D1 D2 und D3, kann ich da auch 3 gleiche nehmen?

Eine Einstellung der Empfindlichkeit kann ich so halt nicht mehr vornehmen, aber hauptsache das geht erstmal alles so.

R12+D4 wird bei mir bißchen anders aussehen. Insgesamt kommen 10 blaue LEDs zum Einsatz. Aber deren Reihen/Parallelschaltung bekomm ich noch hin (hatte an 5x2 gedacht -> 5x30mA dürfte der Transistor doch packen).

zur Sicherheit: ich muss von den 9V noch die 0,7V wegen Transistor abziehen, um auf die Gesamtversorgungsspannung im LED Zweig zu kommen oder?


Zitat :
Elektret-Mikro braucht zusätzlichen Vorwiderstand.

Größenordnung?


Gelötet hab ich unten an die Punkte vom Mikro, das ging ganz gut...

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BID = 426808

Ltof

Inventar



Beiträge: 9386
Wohnort: Hommingberg


Zitat :
tsaphiel hat am  4 Mai 2007 12:55 geschrieben :

Größenordnung?

10k - aber das hatte ich schon erwähnt.

Das Elektret-Mikro muss korrekt gepolt angeschlossen werden. Meist ist der Kontakt, der auch am Gehäuse liegt, Minus.

0,7 Volt sind an der BE-Diode. Die CE-Sättigungsspannung ist kleiner und etwas stromabhängig. Rechne mit 0,2 Volt. Das kann eigentlich vernachlässigt werden.

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(Hanlon’s Razor)

[ Diese Nachricht wurde geändert von: Ltof am  4 Mai 2007 13:07 ]

BID = 426822

Dombrowski

Stammposter



Beiträge: 450

Moin.


Zitat :
Ich kann also für alle Transistoren den BC337 nehmen?
Ja, kommt hier nicht so drauf an. Nur der PNP bleibt PNP.


Zitat :
Wo liegt der Unterschied zwischen D1 D2 und D3, kann ich da auch 3 gleiche nehmen?
Ja, 1N4148.

D.

BID = 426912

tsaphiel

Inventar



Beiträge: 3493
Wohnort: Unterfranken (frei statt Bayern!)
ICQ Status  

danke nochmal.


Zitat :
Nur der PNP bleibt PNP

wellner issn des?

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