Ein Bekannter von mir hat einen Ventilator, den er jetzt bald wieder auspacken möchte (hoffen wir mal auf's Wetter). Allerdinges hat der keine Geschwindigkeitsregelung und macht ihm daher einerseits etwas zu viel Lärm und der Luftstrom ist andererseits auch zu groß (wie kann's sowas geben?). Im Ventilator ist ein Spaltpolmotor mit ca. 40 W Leistung verbaut. Dafür einen Frequenzumrichter zu kaufen, ist Verschwendung, denn da würde er auch gleich einen regelbaren Lüfter drum bekommen. Und da ich die meisten benötigten Teile (zumindest von denen ich denke, dass man sie braucht) hier herumliegen habe, habe ich ihm vorgeschlagen, dass ich mal schaue, ob ich das mit einem µC hinbekomme.
Von dem her, was ich bis jetzt gesehen habe, sollte das so funktionieren: ein Brückengleichrichter lädt Kondensatoren, dahinter kommt eine H-Brücke und der Motor. In dem
Thread (PDF am Ende) habe ich so eine Schaltung gefunden. Ich brauche natürlich keine drei Phasen, und die Optokoppler kommen evt. direkt an den AVR (sicherer ist's natürlich mit Gattern).
Jetzt meine Fragen:
1. Ist die von mir gefundene Schaltung grundsätzlich brauchbar?
2. In der Schaltung oben werden BUZ347 verwendet. Die haben eine V_DS von 50V. Das ist doch zu wenig, oder?
3. Wenn ich in Schaltnetzteilen nachsehe, sind meistens Elkos mit einer Spannungsfestigkeit bis 200V verbaut, obwohl die direkt nach dem Gleichrichter hängen, wo der Spitzenwert 325V betragen sollte. Was übersehe ich da?
4. Gibt es ein Problem, wenn ein Spaltmotor mit einem Rechteck betrieben wird? Liege ich richtig, dass für die selbe Leistung (das sollte der entscheidende Wert für den Motor sein) bei einem Rechteck die Hälfte der Zeit die Brücke komplett aus sein muss? (Spannung an einem Pin des Motors betrachtet: 0.25*T +U_B, 0.25*T 0V, 0.25*T -U_B, 0.25*T 0V)