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"Fast-Motor-Stop" Schaltung: geht das so?! Suche nach: motor (31289) schaltung (31773) |
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BID = 113873
marv2001 Neu hier
 Beiträge: 40
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hallo!
ich brauch eine schaltung die folgendes macht:
sobald der eingang high ist (spannung liegt an), soll der motor laufen
ist der eingang wieder low (keine spannung) soll er sofort wieder stehen.
der motor soll also nicht nachlaufen!!
dazu hab ich mir die schaltung unten überlegt:
T1 und T2 sorgen dafür dass der Motor läuft.
T3 entzieht T4 die spannung an der Basis, solange der eingang high ist.
bekommt der eingang keine spannung mehr, sperren logischerweise T1, T2 und T3. jetzt bekommt T4 über R3 positive Spannung an die Basis und schaltet durch. der motor wird kurzgeschlossen und läuft nicht nach!
so hab ICH mir das jedenfalls gedacht...
die freilaufdioden hab ich der einfachheit halber weggelassen.
ich will eigentlich nur wissen, ob das so funtioniert
mfg marv
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BID = 113876
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Mit T4 stimmt etwas nicht und T2 brauchst du nicht.
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Haftungsausschluß:
Bei obigem Beitrag handelt es sich um meine private Meinung.
Rechtsansprüche dürfen aus deren Anwendung nicht abgeleitet werden.
Besonders VDE0100; VDE0550/0551; VDE0700; VDE0711; VDE0860 beachten ! |
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BID = 113882
marv2001 Neu hier
 Beiträge: 40
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ok, die schaltung ist nur die halbe wahrheit...
es ist eigentlich die linke hälfte einer h-brücke, um die motor-richtung zu steuern. hab der rest der einfachheit halber weggelassen. ist das gleiche nochmal auf der andern seite vom motor, nur die motorpole sind vertauscht und es gibt noch nen 2. eingang.
Wieso stimmt was nicht mit T4?
wenn der motor nachläuft fließt der "Nachlaufstrom" in die gleiche richtung wie der "Betriebsstrom" (hab ich jedenfalls so gemessen...)
T4 sorgt dafür, dass der "nachlaufstrom" in den Motor zurückfließt, mal ganz einfach gesagt.
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BID = 114022
perl Ehrenmitglied
       
Beiträge: 11110,1 Wohnort: Rheinbach
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Zitat :
| T4 sorgt dafür, dass der "nachlaufstrom" in den Motor zurückfließt, mal ganz einfach gesagt.
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Aber nicht, wenn du ihn falschrum einbaust, mal ganz einfach gesagt.
_________________
Haftungsausschluß:
Bei obigem Beitrag handelt es sich um meine private Meinung.
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BID = 118221
j-moeller Schriftsteller
    
Beiträge: 509 Wohnort: Bissendorf
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Hallo
wie groß ist denn dein Motor bei 5V vermutlich eher
ein sehr kleiner Motor oder ???
und ob der Motor sofort stehenbleibt wenn man ihn kurzschlißt ist sehr fraglich....
aber er wird jedenfalls wesentlich schneller stehenbleiben
als wenn er ausrollt....aber eben nicht abrubt...
ob deine Schaltung so funktioniert glaube ich fast nicht
weil fast alle Transistoren auf unterschidlichen Potentialen
liegen...
du kanst den "Bremstransistor" nicht mit massebezogener
Spannung ansteuern wenn der garkeine verbindung mehr zu
Masse hat weil ja die 2 anderen Transistoren die den
Motor versorgen sperrend sind..
das wird semtliche SCHWEINEREIEN herforrufen aber warscheinlich nie eine Bremswirkung des Motors....
Ich meine das nicht böse... aber es ist meiner meinung nach so...
Ich werde mir mal was besseres überlegen wass ich dir dann
poste.....
bis dann...
MfG Jens
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BID = 118249
Bernddi Schriftsteller
    
Beiträge: 530 Wohnort: Waldheim
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hallo zuerstmal
also in betrieben werden gleichstrommotoren erstens drehzahlüberwacht und 2 tens bei sofortstopp mit negativer spannung versorgt bis der motor fast steht dann wird abgeschaltet . möglichkeit für dich den motor in ner brückenschaltung betreiben und die drehzahl zb mit ner lichtschranke zu überwachen beim stillstand wird dann die spannung der 2 leistungsops abgestellt ( richtigrum beim anlauf ist die schranke für den anlaufmoment also zeitverzögert aus )
gruß bernddi
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BID = 118257
Otiffany Urgestein
     
Beiträge: 13795 Wohnort: 37081 Göttingen
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Hi,
richtig ist, daß zum Bremsen von Gleichstrommotoren die Spannung umgepolt wird, aber dann über einen Lastwiderstand!
Über diesem Widerstand wird die abfallende Spannung gemessen und dazu benutzt, die Spannung bei Stillstand abzuschalten, damit der Motor nicht in die Andere Richtung läuft.
Gruß
Peter
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BID = 118261
Bernddi Schriftsteller
    
Beiträge: 530 Wohnort: Waldheim
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hallo
wozu gibts dann tachogeneratoren und der lastwiderstand verpruzelt nur unötig leistung !!!und am motor soll die max bremswirkung erziehlt werden dazu muss ein grosser entgegengesetzter strom fliesen , und im normalbetrieb ist der lastwiderstand auch unnötig muss also zum bremsen in den lastkreis eineschaltet werden und das kostet zeit die ja beim sofortstop (notaus ) fehlt .zudem ist ne lastbremmsung gift für jede motorwicklung (ca 10 facher normalstrom )
gruß bernddi
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BID = 118279
Otiffany Urgestein
     
Beiträge: 13795 Wohnort: 37081 Göttingen
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Hi Bernddi,
Du hast ja so recht; natürlich erfolgt die Drehzahlregelung über einen Tachogenerator (besser über Schlitzscheibe mit Gabellichtschranke), aber das hat mit dem Bremsen bei Gleichstrommotoren nichts zu tun. Nur bei frequenzgesteuerten Antrieben nutzt man auch die Frequenz zum Bremsen (habe 25 Jahre solche Maschinen gewartet!)
Du hast auch recht, daß bei der Gegenstrombremse (im Gegensatz zur generatorischen Bremse) ein unzulässig hoher Strom fließt, aber genau deshalb ist ein Lastwiderstand unbedingt nötig, sonst flammt Dir der Kollektor ab.
Ein Schütz schaltet von Treiben auf Bremsen, polt dabei die Spannung um und legt einen Lastwiderstand in Reihe (oft ein Querstromlüfter mit Heizwendel wie er in Heizlüftern verwendet wird); der wird z.T. rot glühend.
Der Spannungsabfall über dem Lastwiderstand wird mit Hilfe eines OP detektiert und zum Abschalten des Gegenstromes benutzt.
Aber jetzt zum eigenlichen Thema.
Es gäbe noch die Möglichkeit ein rein mechanischen Bremse, wie sie in Tonbandgeräten verwendung findet.
Ein Bremsband um eine Bremsscheibe gelegt und mit einem Zugmagnet betätigt.
Immer hängt die Bremszeit natürlich von der Schwungmasse des Systems ab.
Gruß
Peter
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BID = 118446
j-moeller Schriftsteller
    
Beiträge: 509 Wohnort: Bissendorf
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Hallo
Ihr habt natürlich alle recht normalerweise werden DC
Motoren mit einer Vollbrücke die PWM Gesteuert ist
Geregelt und mit einem feinem Lochrad mit Gabellichtschranke
überwacht...
aber seiner Schaltung nach geht es hier um einen Spielzeugmotörchen dass etwas schneller als sonst stoppen
soll..
deshalb denke ich dass diese Schaltung erstens einfacher
als seine ist und zweitens wesentlich besser funktioniert
also hier die Schaltung....
MfG Jens
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BID = 118452
DonComi Inventar
     
Beiträge: 8604 Wohnort: Amerika
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BID = 118642
Schwammkopf85 Stammposter
   
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Beiträge: 203
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Hallo J-Moeller!
Ich hätte da mal ne frage zu deiner Schaltung.
Legt man ein Potential an BC... schaltet dieser durch.
Dadurch bekommen TIP41 und TIP42 ein Potential und schalten auch durch, dann gibt das ein Kurzen und TIP41 und TIP42 verabschieden sich, oder wie läuft das? So viel erfahrung hab ich auch nicht auf dem Gebiet Transistoren. 
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BID = 118667
Schwammkopf85 Stammposter
   
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Beiträge: 203
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Dann hab ich noch eine Frage. Warum wird der Motor kurzgeschlossen, wenn ich beide Pole an + oder an - mache, wenn er am auslaufen ist? Das kann ich irgendwie nicht ganz nachvollziehen.
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BID = 118687
Otiffany Urgestein
     
Beiträge: 13795 Wohnort: 37081 Göttingen
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Hi Schwammkopf,
Du hast übersehen, das es sich dabei um PNP/NPN Transistoren handelt!
Gruß
Peter
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BID = 118692
Otiffany Urgestein
     
Beiträge: 13795 Wohnort: 37081 Göttingen
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Hi,
ich glaub, da hat Jemand das Prinzip der Bremse nicht verstanden.
Jeder Motor kann auch im Umkehrprinzip als Generator verwendet werden.
Bei Motoren mit Permanentmagneten ist das am einfachsten:
Motor in Drehung versetzen und er erzeugt eine drehzahlabhängige Gleichspannung.
Wenn nun der Motor Kurzgeschlossen wird, wird die kinetische Energie in Wärme umgewandelt (Es fließt ein recht hoher Strom, der den Generator (Motor) schnell abbremst.)
Bei Motoren mit Statorwicklungen muß man diese mit einer Gleichspannung versorgen, damit aus dem Motor ein Generator wird.
Versuch: Fahrraddynamo von Hand drehen und dann wiederholen mit kurzgeschlossenem Ausgang.
Gruß
Peter
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