elektronischer Schalter gesucht, Transistor?

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Autor
elektronischer Schalter gesucht, Transistor?
Suche nach: schalter (25671) transistor (12237)

    







BID = 1123833

nimbus

Gerade angekommen


Beiträge: 19
Wohnort: Dresden
 

  


Hallo, ich stehe als Elektronikanfänger ein wenig auf dem Schlauch und hoffen auf einen Tipp.

Problem:
Ich habe eine Plusleitung zu einer Akkuzelle, die 2-4.2v haben kann.
Über diese Plusleitung wird der Akku geladen, aber es wird auch gemessen, wie der Ladezustand des Akkus ist. Das regelt eine Ladeelektronik, die selbst über USB ihren Strom bekommt (also >=5v).
Ich will nun, dass die Leitung zum Akku gekappt wird, wenn kein USB-Strom an der Ladeelektronik angelegt ist. Mein Versuch mit einem Transistor klappt nicht, weil die Transistoren eine Diodenfunktion haben, also nur in EINE Richtung freischalten, wenn die Basis Strom bekommt.
Wie erwähnt muss die Elektronik aber auch MESSEN können, kann sie aber nicht, weil der Transistor in diese Richtung "zumacht".
Im Prinzip brauche ich ein Relais, nur eben elektronisch?!
Ich bin überfordert mit der Begrifflichkeit, den Beschreibungen und Definitionen von Transistoren. Kann jemand einen Tipp geben, was ich nehmen könnte?
Danke + Grüße!





BID = 1123834

BlackLight

Inventar

Beiträge: 5245

 

  

Man kann auch zwei FETs antiparallel verschalten.

Nur das mit dem Zurücklesen habe ich nicht verstanden. Was soll da genau passieren?

BID = 1123835

nimbus

Gerade angekommen


Beiträge: 19
Wohnort: Dresden

Danke für die schnelle Meldung.

Es ist für die Ladelektronik wichtig, den Zustand des Akkus zu kennen. Um dann zu entscheiden, wie der Ladestrom auszusehen hat. Bei Lipo sind das ansprechende Kurven von Spannung und Strom.
Das bedeutet ganz einfach: auf der Leitung, über die geladen wird, wird auch der Zustand geprüft. Die Ladeelektronik ist sozusagen Quelle und Verbrauche gleichzeitig / abwechselnd.
DAS bedingt, dass die Leitung (wenn durch einen Transistor geschaltet) in BEIDE Richtungen durchgängig sein muss. Ich hatte gar nicht gewusst, dass ein Transistor (also zumindest, die ich probiert habe) offenbar immer eine Diodenfunktion haben: also in eine Richtung immer nix durchlassen. So kann die Ladelektronik aber nicht arbeiten ...

BID = 1123837

Kleinspannung

Urgestein



Beiträge: 13348
Wohnort: Tal der Ahnungslosen


Zitat :
nimbus hat am 30 Apr 2024 20:06 geschrieben :

Im Prinzip brauche ich ein Relais, nur eben elektronisch?!

Und warum muß das Relais unbedingt elektronisch sein?

_________________
Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen z.B. der Relativitätstheorie.
(Albert Einstein)

BID = 1123838

Murray

Inventar



Beiträge: 4723

Das Messen hat mit dem Trennschalter nix zu tun, das muss direkt an den Akku.

BID = 1123839

rasender roland

Schreibmaschine



Beiträge: 1712
Wohnort: Liessow b SN

Welchen Sinn soll das ergeben?
Wie soll die Ladeelektronik die richtige Akkuspannung auslesen
wenn deine neu installierte Abschaltmimik dazwischen ist?
Im einfachsten Fall würde ich den Schließer von einem 5V Relais nehmen.
Wird die 5V Ladespannung angelegt zieht das Relais an und Ladeelektronik und Akku sind verbunden.
Wenn nicht, dann nicht.


_________________
mfg
Rasender Roland

BID = 1123840

nimbus

Gerade angekommen


Beiträge: 19
Wohnort: Dresden

Es gibt keinen Platz für ein Relais.
Die Ladeelektronik soll nur messen, wenn es (mit dem Anlegen von USB) die Aufgabe bekommt, den Akku zu laden, sonst eben nicht.
Das ist genau das Problem, was ich lösen will: die Ladeelektronik prüft permanent den Status des Akkus - und verbraucht damit unnötig Strom.
Und nein, es ist auch kein Platz für einen mechanischen Schalter.
Es muss doch eine elektronische Lösung dafür geben?
Bei Stromfluss - gib Leitung frei und zwar in beide Richtungen - ohne Strom, keine Freigabe, kein Verbrauch.
Ich brauche für die Anwendung jede mAh, die Ladeelektronik saugt mir im Vergleich zum eigentlichen Verbraucher den Akku leer ...

BID = 1123842

Kleinspannung

Urgestein



Beiträge: 13348
Wohnort: Tal der Ahnungslosen


Zitat :
nimbus hat am 30 Apr 2024 22:45 geschrieben :

Es muss doch eine elektronische Lösung dafür geben?

Einen ATTiny 13 und paar Zeilen Programmcode...

_________________
Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen z.B. der Relativitätstheorie.
(Albert Einstein)

BID = 1123843

perl

Ehrenmitglied



Beiträge: 11110,1
Wohnort: Rheinbach

Soll das eine Nur-Ladeschaltung werden, die bei Ausfall des Ladestroms den Akku abtrennt, oder kommt in der Schaltung auch irgendwo ein Verbraucher bzw. eine Nutzlast vor?
P.S.:

Zitat :
Das ist genau das Problem, was ich lösen will: die Ladeelektronik prüft permanent den Status des Akkus - und verbraucht damit unnötig Strom.
Ich glaube, dass du den Stromverbrauch von einigen Schaltungen überschätzt.
Schutzschaltungen, die an vielen (Handy)Li-Akkus die Spannung überwachen, und ggfs bei Über- oder Unterspannung den Akku abschalten, brauchen z.B. 10µA.
Das sind in einem Jahr gerade einmal 85mAh und i.d.R. zu vernachlässigen.

BID = 1123844

BlackLight

Inventar

Beiträge: 5245


Zitat :
nimbus hat am 30 Apr 2024 20:51 geschrieben :
Das bedeutet ganz einfach: auf der Leitung, über die geladen wird, wird auch der Zustand geprüft. Die Ladeelektronik ist sozusagen Quelle und Verbrauche gleichzeitig / abwechselnd.
DAS bedingt, dass die Leitung (wenn durch einen Transistor geschaltet) in BEIDE Richtungen durchgängig sein muss.
Das hatte ich soweit schon oben verstanden. Meine Frage ist aber noch offen.


Zitat :
Ich hatte gar nicht gewusst, dass ein Transistor (also zumindest, die ich probiert habe) offenbar immer eine Diodenfunktion haben: also in eine Richtung immer nix durchlassen. So kann die Ladelektronik aber nicht arbeiten
Es gibt zig Arten von Transistoren. Eigentlich alle haben eine mehr oder weniger zugängliche PN-Strecke.

So langsam sehe ich aber ein Räzelchen:
Bitte mal den Typ und die Ansteuerschaltung/-spannung von dem nFET verraten.
Die Bodydiode hört sich stark danach an, dass der FET einfach nur nicht eingeschaltet wird.

Bei 2 V wird das selbst mit einem gewöhnlichen logic-level FET knapp. Bzw. 0,8 V (5 V - 4,2 V) praktisch unmöglich. Ich würde in der high-side fast eher zu einem pFET raten, damit man mind. -2 V UGS zur Verfügung hat.

BID = 1123845

Ltof

Inventar



Beiträge: 9301
Wohnort: Hommingberg


Zitat :
nimbus hat am 30 Apr 2024 22:45 geschrieben :

Es gibt keinen Platz für ein Relais.

Doch!
https://www.reichelt.de/subminiatur......html

_________________
„Schreibe nichts der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist.“
(Hanlon’s Razor)

BID = 1123849

Offroad GTI

Urgestein



Beiträge: 12676
Wohnort: Cottbus


Zitat :
kann sie aber nicht, weil der Transistor in diese Richtung "zumacht".
Das macht ein MOSFET nicht. Wenn er durchgesteuert ist, leitet er in beide Richtungen.



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Theoretisch gibt es zwischen Theorie und Praxis keinen Unterschied. Praktisch gibt es ihn aber.

BID = 1123850

nimbus

Gerade angekommen


Beiträge: 19
Wohnort: Dresden


Zitat :
Offroad GTI hat am  1 Mai 2024 07:33 geschrieben :


Zitat :
kann sie aber nicht, weil der Transistor in diese Richtung "zumacht".
Das macht ein MOSFET nicht. Wenn er durchgesteuert ist, leitet er in beide Richtungen.


Habe mal "irgendeinen" genommen ... Schaltbild zeigt Diode. Also sperrt doch in eine Richtung. Oder verstehe ich was falsch?



BID = 1123851

Offroad GTI

Urgestein



Beiträge: 12676
Wohnort: Cottbus


Zitat :
Habe mal "irgendeinen" genommen
Sind ja auch alle gleich.


Zitat :
Schaltbild zeigt Diode. Also sperrt doch in eine Richtung.
Wenn er NICHT angesteuert wird.

Die Diode ist nicht ohne Grund parallel zum "eigentlichen MOSFET" eingezeichnet



_________________
Theoretisch gibt es zwischen Theorie und Praxis keinen Unterschied. Praktisch gibt es ihn aber.

BID = 1123852

nimbus

Gerade angekommen


Beiträge: 19
Wohnort: Dresden

Okay danke, ich probiere nochmal ein wenig rum.


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